Hallo ich bin der Neue! - Eine gute Nachbarschaft ist Gold wert

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Eine gute Nachbarschaft ist ein wertvoller Garant für ein gutes Lebensgefühl

Wer umzieht, bekommt auch neue Nachbarn. Damit diese rasch zu netten Bekannten werden, sollten neu zugezogene Personen den ersten Schritt machen.

Neu hinzugezogen - gute Beziehungen aufbauen

Ein Umzug in eine neue Wohnung bedeutet zugleich eine neue Umgebung und neue Nachbarn. In der Regel bedarf es eine gewisse Zeit, bis Normalität einkehrt. Dies gilt nicht nur für die neuen Mieter, sondern ebenso für das Umfeld.

Zunächst ist der neu Zugezogene ein Fremder, der sich noch in die Hausgemeinschaft einfügen muss. Daher liegt es zum größten Teil am Einziehenden, aus der anfänglichen Distanz ein gutes nachbarschaftliches Verhältnis aufzubauen. Auch der Umzugsstress sollte die neue Mietpartei nicht davon abhalten, sich persönlich vorzustellen.

Der erste Schritt

Ein persönliches Vorstellen nimmt die Spannung aus der Situation und schafft gleichzeitig eine Basis für zukünftige Gespräche. Eine Vorstellung kann auf verschiedene Weise ablaufen, um sich ein Bild von seinem "Gegenüber" zu machen. Die Einladung zum gemeinsamen Kaffeetrinken ist nach wie vor beliebt und bietet sich vor allem für die Reihenhaussiedlung an.

In einem Mehrfamilienhaus empfiehlt es sich, an den Wohnungstüren zu klingeln, um sich den einzelnen Bewohnern vorzustellen. Alternativ kann die neue Mietpartei auch ein scheinbar zufälliges Treffen im Treppenhaus oder im Waschkeller herbeiführen. Ein kleiner Gruß und ein paar nette Worte reichen aus, um eine Basis für ein angenehmes Zusammenleben zu schaffen.

Den ersten Eindruck positiv hinterlassen

Bekanntlich ist der Umzugstag mit viel Lärm und Trubel verbunden. Die Helfer tragen Möbel durch das Treppenhaus und sind durch ihre Schritte und Stimmen nicht zu überhören. Manchmal fallen Gegenstände herunter oder es klappen Türen.

Aus diesem Grund schadet es nicht, bereits vor dem Einzug die direkten Nachbarn in Kenntnis zu setzen. Beispielsweise kann dies durch einen Aushang im Flur erfolgen oder über kleine Einzelbriefe an der jeweiligen Tür. Sinnvoll ist es, sich für die entstehende Unruhe und eventuellem Schmutz um Nachsicht zu bitten.

Eine nette Geste ist es, ein kleines Täfelchen Schokolade und ein Blümchen auf den Umschlag des Einzelbriefes zu kleben. Sicherlich wird jeder bei einem freundlich formulierten Hinweis Verständnis für die Situation aufbringen.

Wer in ein Reihenhaus oder Einfamilienhaus zieht, braucht seinen Einzugstermin nicht zwingend mitzuteilen. Dennoch gehört es zum guten Ton, sich kurz vorzustellen.

In der Pflicht ist derjenige, der neu dazukommt. Oftmals zählt der erste Eindruck, um die Weichen für ein freundschaftliches Miteinander zu stellen.

So stellt man sich vor

Harmonische Nachbarschaften sind keine Selbstverständlichkeit und kommen nicht von allein. Spätestens, wenn Möbel stehen, ist es an der Zeit, sich seinen Nachbarn vorzustellen. Im Mehrparteienhaus bleibt der neue Mieter zuerst auf seinem eigenen Flur.

In einem Zwei- oder Dreifamilienhaus gilt die 360-Grad-Runde. Hier ist bei allen ringsherum angrenzenden Bewohnern eine Stippvisite einzuplanen.

Wer in ein eigenes Haus einzieht, sagt bei den Besitzern der nächsten zwei bis drei Häuser rechts und links Hallo. Vielleicht ergibt sich auf der Vorstellungsrunde das erste Treffen zu einem netten Gespräch. Bei dieser Gelegenheit kann der Eingezogene die Nachbarn gleich als Gäste zur Einweihungsparty einladen.

Die Party kann zum besseren Kennenlernen dienen und als Dank der Toleranz gegenüber dem Umzugslärm. Gleichzeitig sind Familie und Freunde der Mitmieter für die Hausbewohner keine unbekannten Gesichter mehr. Dennoch ist auf diejenigen Rücksicht zu nehmen, welche nicht mitfeiern und ab 22 Uhr leiser zu sein.

Natürlich ist nicht die ganze Wohnung am Tag des Umzugs eingerichtet. So bleibt es nicht aus, in den ersten Tagen zu bohren und zu hämmern. Diesbezüglich sind die gesetzlichen Ruhezeiten in der Mittagszeit und in den Abendstunden einzuhalten. Wer zu später Stunde noch werkeln muss, sollte seinen Wandnachbarn rechtzeitig mündlich informieren.

Vorbeugen ist besser als streiten

Selbst wenn der Einstand ein voller Erfolg war, gilt es in der Zukunft Fallstricke zu vermeiden. Ganz wichtig ist, sich an die Hausordnung zu halten und nach den Pflichten zu fragen. Beispielsweise kann dies die Reinigung des Treppenhauses sein.

Auch Nachbarschaftshilfe trägt von Beginn an dazu bei, ein freundschaftliches Verhältnis herzustellen. Dafür ist es ratsam, sich nicht aufzudrängen oder anzubiedern. Eine gesunde höfliche Distanz reicht für das Erste und schafft Vertrauen.

So reicht der "Neue" seinen Mitbewohnern die Hand und bekommt einen guten Draht zu den Menschen. Letztendlich muss er mit ihnen unter einem Dach leben. Kommunikation ist der beste Weg für ein friedliches Miteinander, auch unter Nachbarn.

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