
*Es handelt sich um Schätzungen, die auf Marktbeobachtung und Preisen auf MyHammer basieren. Sie wurden mit Hilfe von KI zusammengetragen.
Zusammenfassung der Kosten
- Die Kosten für das Ausgleichen eines Bodens liegen zwischen 510 Euro und 1.050 Euro für 30 m², abhängig von Material und Methode.
- Ausgleichsmasse mit 5 mm Stärke kostet 17 bis 27 Euro pro m², inklusive Material und Arbeitskosten.
- Fließestrich mit 10 mm Stärke schlägt mit 20 bis 35 Euro pro m² zu Buche, ist aber für größere Unebenheiten geeignet.
- Die Arbeitskosten für Boden- und Estrichleger betragen 5 bis 15 Euro pro m², ein abschließendes Schleifen kostet 1 bis 2 Euro extra.
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In diesem Artikel diskutieren wir:
- Boden nivellieren: Kosten im Überblick
- Boden ausgleichen mit und ohne Firma: Die Kosten im Detail
- Beachtenswertes beim Ausgleichen eines Bodens
- Notwendige Vorarbeiten beim Bodenausgleich
- Checkliste für den Ausgleich eines Bodens
- FAQ – Häufige Fragen rund um den Bodenausgleich
Boden nivellieren: Kosten im Überblick
Im Folgenden präsentieren wir Ihnen eine Beispielrechnung für die Bearbeitung von 30 m2 Boden, unterteilt in zwei Szenarien: die Verwendung von Ausgleichsmasse mit einer Stärke von 5 mm und die Anwendung von Fließestrich mit einer Stärke von 10 mm. Die Kosten für die Bodenausgleichsarbeiten sind in qm angegeben und dienen dem Vergleich für die gesamte Fläche.
Boden ausgleichen: Kosten pro m2 für Ausgleichmasse (5 mm)
| Position | Preis pro m2 | Preis für 30 m2 |
|---|---|---|
| Kosten für Ausgleichsmasse | 12 € | 360 € |
| Arbeitskosten | 5 - 15 € | 150 - 450 € |
| Gesamtkosten | 17 - 27 € | 510 - 810 € |
Boden nivellieren: Kosten für Fließestrich (10 mm)
| Position | Preis pro m2 | Preis für 30 m2 |
|---|---|---|
| Kosten für Fließestrich | 15 - 20 € | 450 - 600 € |
| Arbeitskosten | 5 - 15 € | 150 - 450 € |
| Gesamtkosten | 20 - 35 € | 600 - 1.050 € |
Boden ausgleichen mit und ohne Firma: Die Kosten im Detail
Fließestrich ist günstiger als Ausgleichsmasse, aber der Boden ist für einige Tage nicht nutzbar, weil er nicht betreten werden darf. Bauherren sollten daher beide Alternativen abwägen. Für einen Altbau fallen beim Boden ausgleichen zum Teil höhere Kosten an.
Diese Materialkosten fallen an
Ausgleichsmasse eignet sich für Schichtdicken von 1 bis 30 Millimeter. Pro Millimeter Dicke ist beim Boden ausgleichen mit Kosten von etwa 12 Euro pro qm zu rechnen.
Fließestrich eignet sich zum Ausgleich größerer Vertiefungen. Pro Zentimeter Dicke ist mit 15 bis 20 Euro pro m2 zu rechnen.
Eine Schicht von 3 Zentimetern Ausgleichsmasse kostet also etwa 360 Euro, eine entsprechend starke Schicht Estrich ist mit 45 bis 60 Euro zu veranschlagen.
Hinweis: Es genügt meist, vollflächig eine Schicht von fünf bis zehn Millimetern aufzutragen. Dabei verfüllen sich einzelne größere Vertiefungen automatisch.

Mit diesen Kosten ist für die Bodenausgleichs-Arbeiten zu rechnen
Boden- und Estrichleger veranschlagen zwischen 5 und 15 Euro für das Gießen. Die Kosten für das Ausgleichen des Bodens werden pro m² berechnet. Ein abschließendes Schleifen bieten diese für einen bis zwei Euro an. Um eine absolut glatte Fläche zu bekommen, ist das Schleifen dringend zu empfehlen.
Beachtenswertes beim Ausgleichen eines Bodens
Es darf keine Spannung zwischen dem Belag und dem Untergrund entstehen. Die Auswahl des Materials ist daher Aufgabe eines Fachmanns und ist unter anderem abhängig von der jeweiligen Bodenart.
Ausgleichsmasse eignet sich für Böden aus Holz, Beton, Fliesen, Estrich, Linoleum oder Vinyl. Fließestrich sollte verwendet werden, wenn eine Bodenheizung vorhanden ist und eignet sich besonders für Betonböden sowie für große Flächen.
Funktion der Ausgleichsmasse
Generell ist zu prüfen, ob eine Dämmung (Wärme, Trittschall) nötig ist und ob diese genügend ausgleichend wirkt. Es macht also Sinn, einen Termin mit einem Fachbetriebe zu vereinbaren, bei dem alle diese Fragen vorab geklärt werden können.
Der Ausgleich soll Unebenheiten im Boden nivellieren, gleichzeitig dient er der Entkoppelung von Untergrund und Belag. Bei elastischen, weichen Böden sind Bewegungen des Untergrunds wenig problematisch, dafür machen sich bereits kleine Senken stark bemerkbar. Starre Fliesen gleichen kleine Höhenunterschiede aus, reißen aber, wenn sich der Untergrund ausdehnt.
Achtung: Laminat, Dielen und Parkett können zwar minimale Höhendifferenzen verkraften, es kann aber zu unangenehmem Knirschen und Knarren kommen.
Notwendige Vorarbeiten beim Bodenausgleich
Heimwerker können einige Vorarbeiten problemlos selbst erledigen, die Sie hier aufgelistet finden:
- Boden säubern.
- Hervorstehende Nägel oder Schrauben ebnen oder entfernen.
- Locker sitzende Dielen fest mit dem Untergrund verschrauben.
- Vorhandene Fußleisten demontieren.
Natürlich können all diese Arbeiten auch von Fachbetrieben übernommen werden, was sich allerdings auf die Kosten beim Boden ausgleichen auswirkt. Um möglichst kostengünstig zu arbeiten und sparsam mit der teuren Ausgleichsmasse umzugehen, macht es Sinn, größere Vertiefungen aufzufüllen. Bei Holzböden geschieht dies mit Spachtelmasse für Holz. Ansonsten kommen Kunstharzspachtel oder Zement infrage. Unter Umständen ist außerdem ein Haftgrund aufzutragen.
Checkliste für den Ausgleich eines Bodens
Erste Maßnahmen:
- Größe in Quadratmetern bestimmen.
- Tiefe von Senken und Kuhlen ausmessen.
- Feststellen, aus welchem Material der Untergrund besteht.
- Entscheiden, ob eine Dämmung notwendig ist.
- Bodenbelag auswählen.
Fachkräfte einbeziehen:
- Arbeiten mit allen Angaben ausschreiben.
- Angebote vergleichen und Vorgespräch führen.
- Ratschläge vom Fachmann erbitten.
- Vorarbeiten absprechen.
- Termin vereinbaren.
Boden ausgleichen:
- Vereinbarte Vorarbeiten rechtzeitig erledigen.
- Handwerkern den Zugang zu Strom, Wasser und Boden ermöglichen.
- Nach dem Ausgleich die Wartezeiten für das Betreten einhalten.
- Mit einer Richtlatte prüfen, ob der Boden eben ist.
- Bodenbelag verlegen (lassen).
FAQ – Häufige Fragen rund um den Bodenausgleich
Was ist der Unterschied zwischen Fließestrich und Ausgleichsmasse?
Fließestrich ist eine selbstnivellierende Mischung aus Zement, Sand und Wasser, die fließfähig ist und sich selbstständig auf dem Boden verteilt, um eine ebene Oberfläche zu schaffen. Ausgleichsmasse ist eine Mischung aus Bindemitteln, Füllstoffen und Wasser, die manuell auf den Boden aufgetragen wird, um Unebenheiten auszugleichen.
Welches Material sollte ich für meinen Boden wählen: Fließestrich oder Ausgleichsmasse?
Die Wahl zwischen Fließestrich und Ausgleichsmasse hängt von verschiedenen Faktoren ab, einschließlich der Art des Bodens, der Art des Bodenbelags, der Größe des Projekts und des Budgets. Fließestrich bietet eine schnellere und gleichmäßigere Verteilung, eignet sich jedoch möglicherweise nicht für kleine Reparaturen. Ausgleichsmasse ist vielseitiger und kann für kleinere Bereiche oder spezifische Reparaturen geeignet sein.
Wie lange dauert es, bis der Boden nach dem Ausgleichen mit Fließestrich oder Ausgleichsmasse begehbar ist?
Die Trockenzeit variiert je nach Art des Materials, der Dicke der Schicht und den Umgebungsbedingungen. In der Regel kann ein mit Fließestrich ausgeglichener Boden nach etwa 24 Stunden begehbar sein, während eine mit Ausgleichsmasse behandelte Fläche je nach Produkt und Dicke der Schicht zwischen 12 und 48 Stunden trocknen muss, bevor sie betreten werden kann.
Kann ich Fließestrich oder Ausgleichsmasse selbst anwenden oder sollte ich einen Fachmann beauftragen?
Sowohl Fließestrich als auch Ausgleichsmasse können von erfahrenen Heimwerkern selbst angewendet werden, vorausgesetzt, sie verfügen über die entsprechenden Kenntnisse und Fähigkeiten. Für größere Projekte oder wenn Sie unsicher sind, ist es jedoch ratsam, einen Fachmann zu beauftragen, um sicherzustellen, dass der Boden ordnungsgemäß ausgeglichen wird.
Welche Vorbereitungen müssen vor dem Ausgleichen des Bodens mit Fließestrich oder Ausgleichsmasse getroffen werden?
Vor dem Auftragen von Fließestrich oder Ausgleichsmasse sollte der Boden gründlich gereinigt, alle losen Teile entfernt und eventuell vorhandene Unebenheiten oder Schäden repariert werden. Es ist auch wichtig, den Untergrund entsprechend vorzubereiten und gegebenenfalls eine geeignete Grundierung aufzutragen.
