Winterdienst-Preise im Überblick: So viel kostet der Winterdienst

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Schnee im Winter ist wunderschön anzusehen, aber auch eine Herausforderung. Denn wir alle müssen Gehwege begehbar machen und Einfahrten räumen. Das ist nicht nur stressig, sondern wirft auch viele Fragen auf. Wer ist für die Schneeräumung verantwortlich? Was übernimmt überhaupt der Winterdienst? Und wie viel kostet der Spaß?

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Winterdienst: So viel kostet die Schneeräumung und Co.

Grundsätzlich empfiehlt sich für das Streuen und die Schneeräumung ein professioneller Winterdienst. Hier alle wichtigen Kosten für einen schnellen Überblick:

  • Schneeräumung in ländlicher Gegend (per Hand): 1,00 - 2,50 Euro pro Quadratmeter
  • Schneeräumung der Stadt (per Hand): bis zu 9 Euro pro Quadratmeter
  • Schneeräumung mit der Maschine (Land): 1,00 - 1,50 Euro pro Quadratmeter
  • Schneeräumung mit der Maschine (Stadt): bis zu 7 Euro pro Quadratmeter
  • Winterdienst je Monat: Pauschal 20,00 bis 80,00 Euro
  • Streugut: 0,20 - 0,50 Euro pro Quadratmeter
  • Nachteinsatz (20:00 bis 5:00 Uhr): Zuschlag von 40% auf die Schneedienst-Kosten
  • Sonn- & Feiertage: bis zu 75% Zuschlag

Lesen Sie weiter, um zu erfahren, wie Sie beim Winterdienst Geld sparen können, wer tatsächlich bei Unfällen haftet und wie sich die Kosten im Detail zusammensetzen.

Inhaltsverzeichnis:
  1. Schnee und Eis ade: Ihre Vorteile dank Winterdienst
  2. Winterdienst-Kosten für-Schnee- und-Eisbeseitigung
  3. Aus der Praxis: Kosten für einen Winterdienst für ein Mehrfamilienhaus
  4. Was kostet der Winterdienst im Detail?
  5. So lange dauert der Winterdienst
  6. Rechtliche Verpflichtungen und Haftungsfrage des Winterdienstes
  7. Winterdienst-Kosten pro Monat: Tipps
  8. Winterdienst mit MyHammer: Ihre Partner für einen sorgenfreien Winter
  9. FAQ: Häufig gestellte Fragen zu Winterdienst-Preisen
  10. Checkliste für effizienten Winterdienst
Schnee in einer Stadt
Der Winterdienst ist nicht nur auf dem Land wichtig - Bild: Albrecht Fietz (Pixabay)

In den Wintermonaten einen professionellen Winterdienst zu beauftragen, bedeutet Sicherheit und Komfort – für Sie und Ihre Mitmenschen. Ein zuverlässiger Winterdienst kümmert sich um das Schneeschaufeln und sorgt dafür, dass Ihre Gehwege und Zufahrten stets eis- und schneefrei sind.

Sie erfüllen dabei Ihre gesetzlichen Räum- und Streupflichten, ohne sich persönlich dem kalten Wetter aussetzen zu müssen. Die Kosten für den Winterdienst können dabei variieren, doch eine Investition in Sicherheit und Bequemlichkeit ist es allemal wert.

Winterdienst-Kosten für Schnee- und-Eisbeseitigung

Die Gesamtkosten für den Winterdienst setzen sich aus verschiedenen Komponenten zusammen. Diese umfassen in der Regel die Größe und Zugänglichkeit Ihrer Fläche, den Zeitaufwand, die Häufigkeit des Dienstes und besondere Anforderungen wie die Entsorgung des Schnees oder auch Einsatz am Wochenende oder in der Nacht.

Die meisten Dienstleister berechnen ihre Preise entweder pro Quadratmeter, pro Stunde oder als Winterdienstkosten pauschal pro Saison. Im Allgemeinen bewegen sich die Preise für den Winterdienst pro m2 in einer Spanne von etwa 1 bis 9 Euro.

LeistungKosten: LandKosten: Stadt
Handräumung von Gehwegen1,00 – 2,50 Euro/m²bis 9 Euro/m²
Maschinenräumung von größeren Flächen1,00 – 1,50 Euro/m²bis 7 Euro/m²
Streugut0,20 – 0,50 Euro/m²0,20 – 0,50 Euro/m²
Bereitschaftspauschale20 – 30 Eurobis zu 80 Euro
Nachtzuschlag (20 bis 5 Uhr)30 – 40 %30 – 40 %
Zuschlag für Sonn- und Feiertage50 – 75 %50 – 75 %

Hinweis: In Ballungsräumen sind die Kosten für den Winterdienst aufgrund der höheren Verkehrsdichte, engeren Straßen und oft schwierigeren Anforderungen höher als im ländlichen Raum.

Aus der Praxis: Kosten für einen Winterdienst für ein Mehrfamilienhaus

Ein Mehrfamilienhaus in einer kleinen Gemeinde in einer ländlichen Gegend mit einem 10 m² großen Fußweg und einem 40 m² großen Parkplatz beauftragt einen Winterdienst. Da der Fußweg händisch geräumt werden muss und für den Parkplatz eine Maschinenräumung möglich ist, ergibt sich folgender Preis:

LeistungFlächeKosten (pro m²)Gesamtkosen
Fußweg10 m21 - 2,50 €/m²10 - 25 €/m²
Parkplatz40 m21 - 1,50 €/m²40 - 60 €/m²
Bereitschaftspauschale--20 - 30 €
Gesamt--70 - 115 €

Zu den Gesamtkosten für den Winterdiensten kommen je nach Situation noch Zuschläge von 30 - 75%. Zusatzkosten entsehen vor allem an Sonn- und Feiertagen, sowie bei Nachteinsätzen.

Maschinelle Schneeräumung geht schneller, kostet aber auch mehr - Bild: Kurt Bouda (Pixabay)
Mit der Maschine ist der Winterdienst schneller, kostet aber auch mehr - Bild: Kurt Bouda (Pixabay)

Was kostet der Winterdienst im Detail?

Die tatsächlichen Kosten des Winterdienstes hängen erheblich von den Wetterbedingungen ab: Bei häufigem Schneefall steigt die Notwendigkeit regelmäßiger Räumungen, was die Kosten erhöht.

Ein weiterer wichtiger Kostenfaktor ist der Zeitpunkt der Räumung. Wenn der Schnee in der Nacht fällt und dieser bis 5 Uhr morgens geräumt werden muss, drückt sich dies in Kostensteigerungen durch Zuschläge von rund 40 Prozent aus.

Am Wochenende steigen die Kosten für den Winterdienst noch weiter an: Zuschläge von 50 – 75 Prozent auf den Grundpreis sind durchaus üblich.

Wichtig: Wenn Maschinen an ihre Grenzen stoßen, etwa beim Räumen und Streuen von Außentreppen und engen Gehwegen, ist Handarbeit gefragt. Diese ist allerdings zeitaufwendig und in der Regel kostenintensiver.

Winterdienst-Preise pro m2

Wie hoch Ihre Gesamtkosten für den Winterdienst tatsächlich sind, hängt stark davon ab, wie die Räumung durchgeführt werden kann: per Hand oder mit Maschinen.

In ländlichen Gegenden kostet die Handräumung zwischen 1,00 und 2,50 Euro pro Quadratmeter. In Städten oder dichter besiedelten Gebieten steigt dieser Preis allerdings auf bis zu 9 Euro pro Quadratmeter.

Bei der maschinellen Räumung sieht es ähnlich aus. In ländlichen Bereichen müssen Sie etwa mit 1 bis 1,50 Euro pro Quadratmeter kalkulieren, wohingegen der Winterdienst in der Stadt mit bis zu 7 Euro pro Quadratmeter zu Buche schlägt.

Winterdienst-Preise kalkulieren: Materialkosten

Bei der Kalkulation der Gesamtkosten für den Winterdienst dürfen Sie die Materialkosten nicht vergessen. Diese sind in den Arbeitskosten nicht inbegriffen.

Ein wesentlicher Posten hierbei ist das Streugut. Je nach Art und Qualität des Streuguts – sei es Salz, Sand oder spezielle ökologische Alternativen – variieren die Preise von 0,20 bis 0,50 Euro/m2.

Winterdienst-Preise pro Stunde oder pro m2: Zuschläge

Unter bestimmten Umständen können noch Zuschläge auf die Grundkosten des Winterdienstes auf Sie zukommen. Bei Einsätzen in der Nacht, also zwischen 20 Uhr und 5 Uhr morgens, müssen Sie mit Zuschlägen von etwa 30 bis 40 Prozent rechnen.

Noch signifikanter fallen die Zuschläge an Sonn- und Feiertagen aus, hier rechnen Sie mit einem Aufschlag von 50 bis 75 Prozent auf die üblichen Kosten. Wenn Sie Ihre Winterdienst-Preise kalkulieren, raten wir Ihnen, diese möglichen Zuschläge in Ihrer Budgetplanung zu berücksichtigen.

Bereitschaftspauschale Winterdienst: Zuschläge

Die Bereitschaftspauschale ist eine fixe Größe der Kostenstruktur für den Winterdienst. Diese Pauschale deckt die grundlegende Verfügbarkeit des Dienstleisters ab, unabhängig davon, wie oft tatsächlich geräumt werden muss.

In ländlichen Regionen liegt diese Pauschale in der Regel zwischen 20 und 30 Euro, während Sie in Städten mit bis zu 80 Euro rechnen müssen. Diese Pauschale stellt sicher, dass der Dienstleister jederzeit einsatzbereit ist, um bei Schneefall schnell reagieren zu können.

So lange dauert der Winterdienst

Die Dauer des Winterdienstes hängt von der Schneemenge, der Flächengröße und den Wetterbedingungen ab. Ein kleiner Gehweg kann innerhalb weniger Minuten geräumt sein, während ein großer Parkplatz oder ausgedehnte Gehwegflächen mehrere Stunden in Anspruch nehmen.

Auch die Art der Schneeräumung – ob per Hand oder maschinell – beeinflusst die benötigte Zeit. Zu guter Letzt ist die Intensität des Schneefalls entscheidend: Leichter Schnee lässt sich schneller beseitigen als schwerer, nasser Schnee oder vereiste Flächen. Planen Sie für einen durchschnittlichen Winterdiensteinsatz etwa eine bis mehrere Stunden ein.

Feuerwehrmann bei der Schneeräumung
In manchen Fällen kann Schnee gefährlich werden - Bild: Hermann Kollinger (Pixabay)

Rechtliche Verpflichtungen und Haftungsfrage des Winterdienstes

Der Winterdienst ist eine wichtige Pflicht, die in den meisten Gemeinden und Städten durch kommunale Vorschriften geregelt ist.

Eigentümer und teilweise Mieter von Immobilien sind verpflichtet, Gehwege und Zufahrten zu ihren Grundstücken von Schnee und Eis zu befreien, um die Sicherheit für Fußgänger und Fahrzeuge zu gewährleisten. Bei Nichteinhaltung dieser Pflichten können Ihnen Bußgelder und bei Unfällen sogar Haftungsansprüche drohen.

Tipp: Wir empfehlen Ihnen für Ihren Winterdienst und Ihre Gehwegreinigung einen qualifizierten professionellen Dienstleister zu engagieren. Damit stellen Sie sicher, dass die Schneeräumung und Streuung fachgerecht und gemäß den kommunalen Vorschriften durchgeführt werden.

Winterdienst-Kosten pro Monat: Tipps

Wenn es viel schneit, empfiehlt sich eine regelmäßige Schneeräumung sowie Winterdienst. Dafür bieten viele professionelle Winterdienste einen monatlichen Pauschalpreis. Pauschal belaufen sich die Kosten für einen monatlichen Winterdienst auf 20 bis 80 Euro.

Entscheiden Sie sich dafür, regelmäßig auf einen Winterdienst zurückzugreifen, wählen Sie einen erfahrenen und zuverlässigen Anbieter, der Ihre spezifischen Anforderungen an Schneeräumung und Streueinsätze erfüllt. Befolgen diese Tipps, dann sparen Sie Zeit und Geld:

  • Rechtzeitige Planung: Wenn Sie zu spät dran sind, sind die besten Anbieter für Winterdienst und Schneeräumung womöglich bereits ausgebucht.
  • Angebote vergleichen: Achten Sie beim Vergleich der Angebote nicht nur auf den Preis, sondern auch auf die Leistungsdetails.
  • Pauschalverträge prüfen: Überlegen Sie, ob ein Pauschalvertrag sinnvoll ist.
  • Leistungsumfang klären: Stellen Sie sicher, dass alle Faktoren, wie Häufigkeit der Räumung, Einsatzzeiten und Extras, wie Streumaterial berücksichtig sind.
  • Selbstbeteiligung überlegen: In manchen Fällen kann es günstiger sein, kleine Schneemengen selbst zu beseitigen.
  • Zusatzkosten im Blick haben: Achten Sie auf mögliche Zusatzkosten, wie Wochenende- oder Feiertagszuschläge.
  • Haftung:Stellen Sie sicher, dass der Winterdienst Haftung für Schäden übernimmt.
  • Lokale Anbieter bevorzugen: Lokale Dienstleister sind flexibler in der Anfahrt, wissen wo und wie der Schnee entsorgt werden kann und sind daher häufig günstiger.

Tipp: Einige Dienstleister bieten die Kosten für den Winterdienst pauschal an. Dieses Arrangement umfasst in der Regel eine bestimmte Anzahl an Räum- und Streueinsätzen sowie die Grundgebühr für die Einsatzbereitschaft. Prüfen Sie, ob im Rahmen dieser Pauschale auch Dienste am Wochenende und die Schneeräumung in der Nacht inbegriffen sind.

Winterdienst mit MyHammer: Ihr Partner für einen sorgenfreien Winter

Mit MyHammer finden Sie schnell und unkompliziert professionelle Dienstleister für den Winterdienst.

Die einfache Auftragserstellung und eine detaillierte Übersicht der Profile der Anbieter hilft Ihnen, den optimalen Winterdienst für Ihren Bedarf auszuwählen.

Was sind dabei Ihre größten Vorteile? Sie profitieren von einer kostenlosen Auftragserstellung, aktiver Kontaktaufnahme durch Anbieter, der Möglichkeit, Dienstleister einfach zu vergleichen und deren Referenzen eingehend zu prüfen. So wird das Finden eines passenden Winterdienstes zum einfachen Unterfangen.

FAQ: Häufig gestellte Fragen zu Winterdienst-Preisen

Wir beantworten Ihnen im Folgenden die wichtigsten Fragen rund um den Winterdienst und die damit verbundenen Kosten.

Was sind die Leistungen eines Winterdienstes?

Zum Winterdienst gehören verschiedene Tätigkeiten, die darauf abzielen, öffentliche und private Flächen im Winter sicher und begehbar zu halten. Dazu zählen Schneeräumung, Eisbeseitigung, das Ausbringen von Streugut, um Rutschgefahr auf vereisten Flächen zu vermindern sowie eventuell vorbeugende Maßnahmen, wie zum Beispiel das Aufstellen von Warnschildern bei Glättegefahr und die vorbeugende Behandlung von Flächen mit Streumitteln bei erwartetem Frost oder Schneefall.

Wer ist für den Winterdienst verantwortlich?

Die Verantwortung für den Winterdienst fällt gewöhnlich den Grundstückseigentümern zu. Das bedeutet, dass Sie als Eigentümer von Immobilien für die Schneeräumung und das Streuen von Streugut auf Gehwegen und Zufahrten rund um Ihre Grundstücke zuständig sind. In Mietverhältnissen kann diese Pflicht durch den Mietvertrag auf die Mieter übertragen werden. Bei Mehrfamilienhäusern, Wohnanlagen oder Gewerbeimmobilien wird der Winterdienst oft an professionelle Dienstleister delegiert, wobei die Verantwortung letztlich beim Eigentümer bleibt.

Was passiert, wenn ich meiner Räum- und Streupflicht nicht nachkomme?

Die Nichterfüllung der Räum- und Streupflicht kann zu Bußgeldern führen. Im Falle eines Unfalls aufgrund von unzureichender Schneeräumung oder Streuung können Sie zudem haftbar gemacht werden. Daher ist es wichtig, die Pflichten ernst zu nehmen und für eine sichere Umgebung zu sorgen.

Welche Flächen muss ich als Grundstückseigentümer räumen?

Als Grundstückseigentümer sind Sie in der Regel verpflichtet, alle Gehwege entlang Ihres Grundstücks sowie Zufahrten und Zugänge zu räumen. Dies umfasst auch die Beseitigung von Schnee und Eis, um die Sicherheit zu gewährleisten.

Darf ich den Schnee auf die Straße schaufeln?

Nein, es ist in den meisten Fällen nicht gestattet, Schnee auf die Straße oder in den Straßenverkehr zu schaufeln. Der Schnee sollte auf dem eigenen Grundstück oder in dafür vorgesehenen Bereichen gelagert werden, um die Sicherheit im Straßenverkehr nicht zu gefährden.

Checkliste für effizienten Winterdienst

Vor der Beauftragung eines Winterdienstes

  1. Anbieter recherchieren
  2. Anbieter vergleichen
  3. Referenzen der Anbieter prüfen
  4. Leistungsumfang festlegen (welche Leistungen werden wann erbracht?)
  5. Vertragsbedingungen präzisieren
  6. Rabatte oder Pauschalangebote verhandeln (für den gesamten Winter)
  7. Rechtliche Aspekte (Haftung, Versicherung) klären
  8. Abtransport und Schneedeponie besprechen

Beauftragung des Winterdienstes

  1. Kommunikation und regelmäßiger Austausch
  2. Qualitätskontrolle
  3. Bei Bedarf Änderungen der Vereinbarungen vornehmen
  4. Dokumentation von eventuellen Schäden oder nicht erbrachten Leistungen

Nach der Beauftragung des Winterdienstes

  1. Leistungsbewertung
  2. Nachbesprechung
  3. Finale Abrechnung prüfen
  4. eventuell Vertragsverlängerung für nächste Wintersaison vorbereiten