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Was soll gemacht werden?
    Raumausstatter

    8.250 Raumausstatter bei MyHammer

    Raumausstatter

    Der Raumausstatter, früher auch Polsterdekorateur oder Tapezierdekorateur, ist seit Erneuerung der Handwerksordnung im Jahre 1965 die offizielle Berufsbezeichnung in Deutschland für einen Handwerker, der für die Innenraumgestaltung zuständig ist.

    Die Tätigkeit eines Raumausstatters umfasst das Polstern, Bespannen und Herstellen von Möbeln, das Verlegen von textilen oder elastischen Bodenbelägen, die Dekoration von Fenstern, das Tapezieren oder die anderweitige Gestaltung von Decken und Wänden sowie die Herstellung und Montage von Sicht-, Licht- und Sonnenschutzvorrichtungen. In einigen Punkten überschneiden sich die Arbeiten eines Raumausstatters auch mit denen eines Innenarchitekten, beispielsweise wenn es um den Entwurf einer Einrichtung geht.

    Raumausstatter arbeiten in Einzelhandelsgeschäften, Polsterwerkstätten und an anderen Orten, wo es um die Gestaltung eines Innenraumes geht. Die meisten Innenausstatter haben ihren ganz eigenen Stil und sind auf bestimmte Gebiete spezialisiert. Es macht einen Unterschied ob ein Raumausstatter für die Farbgestaltung des Raumes oder für die Einrichtung mit antiken Möbeln benötigt wird.

    Raumausstatter beauftragen – Was ist zu beachten?

    Gerade in Eigentumswohnungen und Häusern lohnt es sich, in die Inneneinrichtung zu investieren. Ein Experte ist sinnvoll. Der Fachmann wählt unter Berücksichtigung der Kundenwünsche den passenden Bodenbelag, Wandbekleidungen, Vorhänge, Jalousien und Polstermöbel aus.

    Natürlich dürfen eigene Ideen mit eingebracht werden. Die Aussagen darüber, welcher Stil bevorzugt wird und was genau gewünscht ist, sollten möglichst klar formuliert sein. Eine Auflistung mit Farben, Materialien, die nicht dem Geschmack des Auftraggebers entsprechen, können hilfreich sein.

    Das Portfolio des Raumausstatters gibt Auskunft über seinen Stil. Auftraggeber sollten ich Zeit lassen und Angebote von mehreren Dienstleistern einholen. In der Regel ist die erste Beratung immer kostenlos.

    Durchschnittliche Kosten für einen Raumausstatter

    Die Beratungskosten für einen Raumausstatter liegen zwischen 60 und 80 Euro pro Stunde. Viele Berater bieten auch eine Einkaufsberatung oder Komplettpakete zu Pauschalpreisen an. Hier lohnt es sich, beim jeweiligen Raumausstatter nachzufragen, welche Angebote er im Portfolio hat.

    Sind handwerkliche Arbeiten auszuführen, rechnen die meisten Handwerksbetriebe pro Quadratmeter ab. Beispielsweise liegt das Entfernen einer Raufasertapete bei etwa vier Euro und das Tapezieren bei acht bis zwölf Euro je nach Tapete. Hinzukommen jeweils die Material- und Fahrtkosten.

    Wie finde ich einen guten Raumausstatter?

    Raumausstatter haben nicht nur das richtige Gespür für Farben und Formen, sondern sie wissen auch, wie ein Raum am besten genutzt werden kann. Neben der handwerklichen Tätigkeit berät ein seriöser Raumausstatter zu Konzepten, die zu den Vorstellungen und Wünschen des Auftraggebers passen. Die erste Beratung findet immer vor Ort beim Kunden statt. Es kommt bei der Farbgestaltung des Raumes nämlich auch auf die Lichtverhältnisse an.

    Beim Beruf des Raumausstatters handelt es sich um einen staatlich anerkannten Ausbildungsberuf, der zulassungsfrei ist. Wer sich als Raumausstatter selbständig machen möchte, benötigt also keinen Meisterbrief. Mitgliedschaften in Verbänden des Raumausstatterhandwerks und Zertifikate über Weiterbildungen können ein Qualitätsmerkmal für den Betrieb sein, ebenso wie eine langjährige Erfahrung im Bereich der Inneneinrichtung.

    Laut Statista gab es im Jahre 2017 rund 28.700 Raumausstatter in Deutschland. Um sich für den richtigen Dienstleister zu entscheiden, helfen Empfehlungen von Freunden und Bekannten, die einen ähnlichen Stil haben. Aber auch auf Fachmessen, kann man die Arbeiten eines Raumausstatters begutachten und sich für den richtigen entscheiden. Eine gute Anlaufstelle im Internet, sind Handwerkerplattformen wie MyHammer, auf denen sich Betriebe vorstellen und Kundenbewertungen eingesehen werden können. Auf diese Weise findet sich ein Fachmann, der mit gutem Gewissen beauftragt werden kann.

    Raumausstatter oder Innenarchitekt beauftragen?

    Oft ist nicht ganz klar, welche Arbeiten der Innenausstatter und welche ein Innenarchitekt übernimmt. Die Hauptaufgabe eines Innenarchitekten besteht darin, den Raum zu planen und zu strukturieren. Er ist bei Neubauten der richtige Ansprechpartner, beispielsweise bei der Zimmeraufteilung. Aber auch bei einem altersgerechten Umbau einer bereits bestehenden Wohnung, ist ein Innenarchitekt sinnvoll.

    Der Raumausstatter ist Spezialist für die Gestaltung von Räumen. Er weiß darüber Bescheid, welche Farben und Materialien modern sind und wie sie harmonisch miteinander kombiniert werden können. Er führt auch die handwerklichen Arbeiten durch, wie das Tapezieren von Wänden, den Boden verlegen, das Polstern und Beziehen von Möbeln oder die Montage von Vorhängen sowie die Dekoration des Zimmers mit Vorhängen, Teppichen, Stoffen und Einrichtungsaccessoires.

    Warum einen Raummausstatter beauftragen?

    Der Beruf des Raumausstatters reicht bis in das Jahr 1300 zurück und hat seinen Ursprung in Frankreich. Damals war der Experte als Tapissier bekannt und kümmerte sich um die Ausstattung von Adelshäusern. Er verlegte Teppiche und dekorierte die Räumlichkeiten mit Stoffen.

    Der Beruf des Raumausstatters hat also eine lange Tradition. Hier arbeiten Fachmänner mit perfektem Gespür für die Persönlichkeit des Kunden und einer Idee, was einen Raum zum Strahlen bringt. Der Fachmann ist in der Lage das bestehende Wohnkonzept zu analysieren und daraus ein harmonisches Gesamtkonzept zu entwerfen. Vorhänge werden auf die Möbel abgestimmt oder auch neu bezogen. Individuelle Wünsche werden beachtet und die Lichtverhältnisse berücksichtigt. Der Profi weiß auch über die neuesten Trends und angesagte Farben Bescheid, sodass die eigene Wohnung zum Hingucker wird.

    Ein Raumausstatter hilft dabei Fehlkäufe zu vermeiden, denn er weiß über die Qualität der Produkte Bescheid und kennt auch deren Reinigungsmöglichkeiten. Außerdem spart ein Inneneinrichter dem Auftraggeber Zeit und Nerven, denn ein hübsch eingerichtetes Zuhause braucht ein gutes Händchen mit Gespür und Zeit für Ästhetik.

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