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Alarmanlage installieren: was kostet es?

Was kosten Alarmanlagen für Ihr Haus? Preisübersicht für Einbruchmeldeanlagen

Aktualisiert am

Eine Alarmanlage schafft ein Gefühl von Sicherheit in Ihrem eigenen Zuhause. Die Kosten einer Alarmanlage variieren dabei je nach Funktionsumfang und Hersteller. Finden Sie heraus, welche Anschaffungs- und Installationskosten auf Sie zukommen. Bonus: Mit unseren Spartipps senken Sie Ihre Kosten.

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Inhaltsverzeichnis:

  1. Die wichtigsten Kosten für Haus-Alarmanlagen zusammengefasst
  2. Warum Sie Ihre Alarmanlage professionell installieren lassen sollten
  3. Kostenübersicht: Diese Alarmanlagen-Kosten erwarten Sie
  4. Alle Kosten für eine Alarmanlage im Einfamilienhaus im Detail
  5. Wie lange dauert es, eine Alarmanlage installieren zu lassen?
  6. Wissenswertes: rechtliche Grundlagen für Ihr Sicherheitssystem
  7. Spartipps: So sparen Sie bei den Kosten für Ihre Haus-Alarmanlage
  8. Schützen Sie Ihr Zuhause vor Einbrechern — mit unseren MyHammer-Profis
  9. FAQ: Häufig gestellte Fragen zu Alarmanlagen und ihren Kosten
  10. Checkliste für Ihre Vorbereitung auf den Kauf einer Alarmanlage

Die wichtigsten Kosten für Haus-Alarmanlagen zusammengefasst

Eine einfache Alarmanlage für ein Einfamilienhaus erhalten Sie bereits für circa 100 Euro. Für anspruchsvollere Einbruchmeldeanlagen geht die Preisspanne dagegen bis zu knapp 2.000 Euro.

Teurer wird es, wenn Sie größere Wohngebäude oder ganze Grundstücke überwachen möchten. Hier startet die Investition im vierstelligen Bereich. Überwachungsanlagen inklusive Glasbruchsensoren und weitläufiger Videoüberwachung kosten bis zu 10.000 Euro.

Warum Sie Ihre Alarmanlage professionell installieren lassen sollten

Mit etwas handwerklichem Geschick ist es möglich, einfache Überwachungskameras selbst zu installieren. Allerdings ist Vorsicht geboten: Sowohl die Polizei als auch Versicherungen empfehlen, Alarmanlagen ausschließlich von Profis einbauen zu lassen. Denn nur sie garantieren, dass sämtliche Sicherheitsstandards eingehalten werden und die Anlage bestmöglich eingestellt ist.

Qualifizierte Installateure beraten außerdem zur korrekten Absicherung möglicher Einbruchstellen, an die Sie selbst vielleicht gar nicht denken. Erhöhen Sie nachhaltig Ihre Sicherheit zu Hause, indem Sie in die höheren Kosten einer Einbruchmeldeanlage investieren. Es lohnt sich.

Kostenübersicht: Diese Alarmanlagen-Kosten erwarten Sie

Überwachungsanlagen gibt es in jeder Größenordnung. Eine einzelne Kamera zur Absicherung der Haus- oder Balkontür ist schon für kleines Geld zu haben. Eine Rundum-Absicherung mit Aufschaltung auf eine externe Leitstelle ruft dagegen ein deutlich höheres Preisschild auf.

Folgende Faktoren sind entscheidend für den Preis:

  • Hersteller: Markenprodukt oder No-Name-Variante?
  • Verbindungsart: Kabel, Hybrid oder Funk?
  • Absicherungsart: Schutz vor Einbruch, Wasser, Feuer oder Gas? -Funktionsumfang: Bewegungsmelder, Kameraüberwachung oder beides?
  • abgesicherte Stellen: Wie viele Türen und Fenster sollen gesichert werden?
  • Alarmierungsart: Sirene, GSM oder via Netzwerk?
  • Aufschaltung auf eine Leitstelle: Wird eine Sicherheitsfirma alarmiert? Neben den reinen Anschaffungskosten fallen noch weitere Preispunkte an, die Sie einkalkulieren sollten:
  • Arbeitskosten der Handwerker
  • Kosten für die Aufschaltung der Alarmanlage
  • monatliche Betriebskosten
  • Wartungskosten

Da sich die genauen Kosten von außen nur schwer abschätzen lassen, haben wir Ihnen zwei Kostenbeispiele zur Orientierung zusammengestellt.

Kostenbeispiel 1: Kosten einer Alarmanlage im Einfamilienhaus mit professioneller Installation

KostenpunktWohnung oder kleines HausEinfamilienhaus bis großes Haus
Materialkosten1.600 Euro6.400 Euro
Handwerkerkosten400 Euro900 Euro
Gesamtkosten2.000 Euro7.300 Euro

Kostenbeispiel 2: Kosten für eine selbst eingebaute Alarmanlage

KostenpunktPreis
Funkalarmanlage mit Basisausstattung350 Euro
zusätzliche Funksensoren50 Euro
Außensirene250 Euro
1x Überwachungskamera, 3x Bewegungsmelder300 Euro
Gesamtkosten950 Euro

Alle Kosten für eine Alarmanlage im Einfamilienhaus im Detail

In den folgenden Abschnitten schlüsseln wir Ihnen die genauen Kosten für Ihre Haus-Alarmanlage auf.

Anschaffungskosten

Die Kosten für Alarmanlagen sind sehr breit gefächert. Einfache Anlagen mit einer Absicherung von zwei bis drei Metern gibt es bereits für unter 100 Euro. Umfangreicheren Schutz erhalten Sie für rund 300 bis 500 Euro, wenn Sie die Anlage selbst installieren. Doch Achtung: Für diesen Preis bekommen Sie meist lediglich eine Basisausstattung. Bewegungsmelder oder Sensoren für Fenster und Türen müssen Sie separat kaufen.

Mit folgenden Anschaffungskosten müssen Sie rechnen:

  • Draht-Alarmanlage: 200 bis 600 Euro
  • Funk-Alarmanlage: 100 bis 1000 Euro
  • Hybrid-Alarmanlage: 600 bis 1.00 Euro
  • Smarte Alarmanlage: 130 bis 1.000 Euro

Je nach Modell kommen darüber hinaus noch Kosten für Zubehör hinzu. Dazu gehören beispielsweise:

  • Kameras und Speicherkarten
  • Kontakte und Melder
  • Sirenen und Alarmleuchten
  • Bedienelemente wie Zugangskontrollen
  • Kabel oder Funksender

Handwerkerkosten

Wenn Sie Ihre Alarmanlage einbauen lassen, kommen Kosten für die Arbeitszeit der Handwerker auf Sie zu. Die Installation übernehmen entweder spezielle Sicherheitsfirmen oder für Sicherheitstechnik passende Elektriker. Für die reine Installation fallen je nach Dienstleister circa 350 Euro an.

Alternativ haben Sie auch die Option, ein Komplettpaket aus Alarmanlage und Installation zu buchen. Für eine professionelle Anlage mit Einbau bewegen sich die Kosten zwischen 1.500 und 5.000 Euro.

Aufschaltungskosten

Die Alarmanlage ist installiert, damit ist der aufwendigste Schritt geschafft! Für eine Rundum-sorglos-Absicherung haben Sie nun noch die Möglichkeit, Ihr Sicherheitssystem mit einer externen Überwachungsstelle zu verbinden. Wird der Alarm ausgelöst, alarmiert Ihre Anlage automatisch einen Sicherheitsdienst oder die Polizei.

Die Kosten für die Aufschaltung Ihrer Alarmanlage hängen dabei vom jeweiligen Sicherheitsdienstleister ab. Eine Leitstelle rechnet in der Regel vertraglich vereinbarte Fixkosten ab. Hier liegen die monatlichen Kosten für Ihre Alarmanlage bei rund 10 bis 90 Euro. Sicherheitsdienste stellen dagegen nur im Einsatzfall eine Rechnung. Rückt die Polizei an, kostet das nichts, vorausgesetzt, der Einsatz war gerechtfertigt.

Wartungskosten

Wie jedes Elektrogerät will auch Ihre Alarmanlage regelmäßig auf Schäden oder Defekte kontrolliert werden. Eine jährliche Wartung reicht meistens völlig aus. Im Zuge der Kontrolle überprüfen die Sicherheitstechniker alle Kameras, Sensoren und Verbindungselemente. Wie hoch die Wartungskosten ausfallen, hängt vom Hersteller und dem Umfang der Anlage ab. In den meisten Fällen liegen die Kosten bei 100 bis 500 Euro pro Jahr.

Wie lange dauert es, eine Alarmanlage installieren zu lassen?

Eine einfache Überwachungsanlage ist schnell eingebaut. Hier brauchen die Profis selten länger als ein paar Stunden. Die Installation von komplexen Überwachungssystemen kann dagegen auch mehrere Tage in Anspruch nehmen. Besonders zeitintensiv wird es, wenn zahlreiche Türen und Fenster, Kameras und Sensoren verkabelt werden müssen.

Wissenswertes: rechtliche Grundlagen für Ihr Sicherheitssystem

Wenn Sie eine Alarmanlage installieren möchten, gilt es einige rechtliche Vorschriften zu beachten:

  • Bewegungsmelder im Außenbereich müssen wasserdicht sein, um Gefährdungen durch Kurzschlüsse zu vermeiden.
  • Löst ein Bewegungsmelder Außenbeleuchtung aus, darf diese maximal 30 Minuten leuchten, um Nachbarn nicht zu belästigen.
  • Überwachungskameras dürfen ausschließlich Ihr Privatgrundstück filmen, öffentliche Straßen und Bereiche sind tabu.
  • Teilen Sie sich Gehwege oder Grundstücksbereiche mit Nachbarn, dürfen diese nicht ohne deren Zustimmung überwacht werden.
  • Bild-, Video- und Tonaufnahmen von Dritten dürfen nicht ohne deren Einwilligung veröffentlicht werden.
  • Akustische Alarmsirenen sind erlaubt, solange der Alarmton maximal 180 Sekunden nicht überschreitet.

Spartipps: So sparen Sie bei den Kosten für Ihre Haus-Alarmanlage

Die Kosten für eine Alarmanlage am Haus sind gerade bei professionellen Systemen nicht zu unterschätzen. Doch es gibt eine gute Nachricht: Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) unterstützt Maßnahmen des Einbruchschutzes für bis zu 50.000 Euro mit zinsgünstigen Förderkrediten.

Um ein Förderdarlehen zu erhalten, gelten folgende Voraussetzungen:

  • Die Alarmanlage erfüllt mindestens die Sicherheitsstandards nach DIN EN 50 131, Grad 2.
  • Die Anlage wird durch einen qualifizierten Fachbetrieb installiert.

Eine weitere praktische Sparmöglichkeit ist die Steuererklärung. Denn haushaltsnahe Handwerkerleistungen können von der Steuer abgesetzt werden. Das gilt auch für die Installations- und Wartungskosten Ihrer heimischen Alarmanlage.

Schützen Sie Ihr Zuhause vor Einbrechern — mit unseren MyHammer-Profis

Damit Sie nachts ruhig schlafen oder beruhigt in den Urlaub fahren: Auf MyHammer finden Sie geeignete Sicherheitsfirmen und Elektriker, die Ihre Alarmanlage professionell installieren.

Und so läuft die Handwerkersuche ab: Erstellen Sie Ihren unverbindlichen Auftrag über unsere Online-Plattform. Im nächsten Schritt melden sich interessierte Fachbetriebe aus Ihrer Umgebung direkt bei Ihnen. Sobald Sie den besten Sicherheitsbetrieb ausgewählt haben, müssen Sie nur noch einen Termin vereinbaren.

FAQ: Häufig gestellte Fragen zu Alarmanlagen und ihren Kosten

Hier finden Sie Fragen und Antworten rund um Ihre Alarmanlage.

Von welchen Faktoren hängen die Kosten für eine Alarmanlage beim Haus ab?

Folgende Kostenpunkte müssen Sie beim Kauf einer Alarmanlage berücksichtigen:

  • Hersteller
  • Verbindungsart
  • Absicherungsumfang
  • Funktionen
  • abgesicherte Stellen
  • Alarmierungsart
  • Aufschaltung auf eine Leitstelle

Hinzukommen Kosten für Einbau und Wartung sowie laufende Betriebskosten.

Welche (Zusatz-)Kosten entstehen bei einer Alarmanlage für ein Haus oder eine Wohnung?

Beim Kauf Ihrer Alarmanlage haben Sie mehrere Optionen: Sie können ein reines Basispaket kaufen, das in der Regel einen Bewegungsmelder und gegebenenfalls eine Überwachungskamera enthält. Alternativ gibt es auch deutlich umfangreichere Sicherheitssysteme. Sie sind beispielsweise mit Sensoren für Fenster und Türen, weiteren Kameras sowie einer Leitstellen-Aufschaltung ausgestattet. Für solche Zusatzelemente fallen Extrakosten an.

Gibt es laufende Kosten nach der Installation einer Alarmanlage?

Ja, je nach Alarmanlagen können laufende Kosten entstehen. Dazu zählen beispielsweise Wartungs- und Stromkosten, aber auch Gebühren für Überwachungs-Apps oder Cloud-Speicherdienste. Diese Kosten werden in der Regel monatlich oder jährlich berechnet.

Checkliste für Ihre Vorbereitung auf den Kauf einer Alarmanlage

  • Definieren Sie, welche Bereiche Ihres Hauses oder Unternehmens Sie absichern möchten.
  • Setzen Sie sich ein realistisches Budget für die Anschaffung und Installation Ihrer Alarmanlage.
  • Bedenken Sie auch die langfristigen Kosten für Strom und Wartung.
  • Konsultieren Sie einen Sicherheitsexperten oder Alarmanlagen-Installateur, um individuelle Empfehlungen für Ihr Zuhause oder Unternehmen zu erhalten.
  • Klären Sie, welche Funktionen für Ihre Bedürfnisse wichtig sind, z. B. Bewegungsmelder, Fenster- und Türkontakte, Überwachungskameras oder Smart-Home-Integration.
  • Informieren Sie sich über verschiedene Alarmanlagen-Anbieter, lesen Sie Kundenbewertungen und vergleichen Sie Leistungen und Preise.
  • Erkundigen Sie sich nach möglichen Förderprogrammen oder Versicherungsrabatten für die Installation einer Alarmanlage.
  • Fordern Sie Angebote von verschiedenen Anbietern an und vergleichen Sie diese sorgfältig, um das beste Preis-Leistungs-Verhältnis zu ermitteln.
  • Lesen Sie die Vertragsbedingungen genau durch und klären Sie alle offenen Fragen im Vorfeld.
  • Bereiten Sie Ihr Zuhause für die Installation vor, insbesondere wenn Kabel verlegt oder bauliche Anpassungen vorgenommen werden müssen.