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Das Bild zeigt einen Mann, der mit einer Bohrmaschine Dielen auf einem Gestell festbohrt. Der Mann ist nur teilweise zu sehen.

In diesem Artikel geht es um:

  1. Erhöhte Terrasse richtig planen
  2. Erhöhte Terrasse bauen: Materialien
  3. Erhöhte Terrasse selber bauen: Werkzeug
  4. Fundament für die erhöhte Terrasse
  5. Bauvorschriften bei erhöhten Terrassen
  6. Erhöhte Terrasse bauen: Kosten

Wie plane ich das Design und die Größe meiner erhöhten Terrasse?

Die sorgfältige Planung von Designs und Größe Ihrer erhöhten Terrasse bildet die Grundlage für ein funktionales und ästhetisch ansprechendes Ergebnis. Beginnen Sie mit der Auswahl der richtigen Größe der Terrasse – diese sollte im Einklang mit dem verfügbaren Raum und Ihren individuellen Anforderungen stehen. Überlegen Sie, wie viele Personen regelmäßig die Terrasse nutzen werden, und planen Sie genügend Platz für Sitzgelegenheiten, Tische und andere gewünschte Möbelstücke ein. Berücksichtigen Sie dabei auch den Zugang zur Terrasse und die Verbindung zum Haus.

Bei der Wahl des Designs sollten Sie sowohl Funktionalität als auch Ästhetik im Blick haben. Orientieren Sie sich an der Architektur Ihres Hauses und dem Stil Ihres Gartens oder Außenbereichs. Sorgen Sie dafür, dass die verwendeten Materialien und Farben zu Ihrer Wohnung und Ihren Außenanlagen passen.

  • Berücksichtigung der Landschaft: Achten Sie darauf, wie sich die Terrasse in Ihre bestehende Garten- oder Landschaftsgestaltung einfügt.
  • Sonneneinstrahlung: Planen Sie mit Blick auf die Lage der Sonne, um den gewünschten Schatten und Lichteinfall zu erreichen.
  • Privatsphäre: Berücksichtigen Sie den Sichtschutz gegenüber Nachbarn und der Straße für mehr Privatsphäre.

MyHammer-Tipp: Stellen Sie sicher, dass der Zugang zu Wasser, Strom und anderen notwendigen Versorgungsleitungen in der Nähe der Terrasse vorhanden ist. Dies erleichtert die Nutzung technischer Geräte und verringert die Erschließungskosten.

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Welche Materialien benötige ich für den Bau einer erhöhten Terrasse?

Beim Bau einer erhöhten Terrasse sind die richtigen Materialien entscheidend für Stabilität, Langlebigkeit und Ästhetik. Die Auswahl des Materials beeinflusst dabei nicht nur die Bauweise, sondern auch die Pflegeanforderungen und die Gesamtkosten. Zu den gängigsten Materialien gehören Holz, Metall und Verbundwerkstoffe. Jedes Material hat seine eigenen Vor- und Nachteile: Holz ist ein beliebter Werkstoff für Terrassen, da es sich gut in die natürliche Umgebung einfügt. Arten wie Lärche oder Bangkirai sind nicht nur ästhetisch ansprechend, sondern auch widerstandsfähig gegen Witterungseinflüsse. Ein Nachteil ist der höhere Pflegeaufwand, da Holz regelmäßig behandelt werden muss, um es vor Feuchtigkeit und UV-Strahlen zu schützen.

Metall, insbesondere Aluminium oder Stahl, bietet eine hohe Stabilität und ist äußerst langlebig. Diese Materialien sind weitgehend wartungsfrei und beständig gegen Umwelteinflüsse. Allerdings erwärmen sich Metalle bei direkter Sonneneinstrahlung deutlich stärker als andere Materialien.

Verbundwerkstoffe wie WPC (Wood-Plastic-Composite) kombinieren die Vorteile von Holz und Kunststoff. Sie sind pflegeleicht und witterungsbeständig, behalten jedoch nicht immer die natürliche Holzoptik bei und können bei starker Sonneneinwirkung ausbleichen.

Wichtig: Wählen Sie das Material Ihrer Terrasse nicht nur nach der Optik, sondern auch nach den klimatischen Bedingungen und dem jeweiligen Pflegeaufwand aus. Fachkundige Beratung kann bei der Wahl geeigneter Materialien helfen.

Erhöhte Terrasse 1

Welche Werkzeuge sind notwendig, um eine erhöhte Terrasse selber zu bauen?

Ein solides Set an hochwertigen Werkzeugen ist entscheidend für den erfolgreichen Bau einer erhöhten Terrasse.

Ein Hammer wird benötigt, um Nägel in Holz zu schlagen, während eine Wasserwaage sicherstellt, dass alles gerade und eben ist. Ein Akkuschrauber ist unverzichtbar für das Befestigen von Schrauben und spart dabei erheblich Zeit und Mühe.

Sägen, wie eine Handkreissäge, sind ebenfalls notwendig, um Holz oder andere Materialien in präzise Stücke zu schneiden. Für genauere Arbeiten und saubere Schnitte kann auch eine Gehrungssäge hilfreich sein. Eine Bohrmaschine ist ein weiteres wichtiges Werkzeug, um Löcher an den richtigen Stellen zu bohren.

Messwerkzeuge, wie Bandmaß und Winkelmesser, dürfen nicht fehlen. Sie ermöglichen genaue Messungen und helfen dabei, die Terrasse nach Plan zu bauen. Zum Anzeichnen können einfache Bleistifte verwendet werden, die idealerweise immer zur Hand sein sollten.

Wichtig: Vergessen Sie nicht auf Arbeitshandschuhe und Schutzbrillen, um Ihre eigene Sicherheit zu gewährleisten.

Erhöhte Terrasse 2

Wie wird das Fundament für eine erhöhte Terrasse vorbereitet?

Ein stabiles Fundament ist entscheidend für die Langlebigkeit und Sicherheit Ihrer erhöhten Terrasse. Entfernen Sie zunächst alle Pflanzen, Steine und anderen Hindernisse von der Fläche, auf der die Terrasse entstehen soll. Achten Sie darauf, dass der Boden fest und eben ist. Ein verdichteter Untergrund verhindert das Absinken und sorgt für mehr Stabilität.

Für das Fundament selbst gibt es mehrere Optionen, darunter Betonplattenfundamente, Punktfundamente oder Streifenfundamente. Betonplatten bieten eine gleichmäßige Lastverteilung, während Punktfundamente flexibler und oft kostensparender sind. Streifenfundamente eignen sich besonders bei unebenem Gelände oder schwereren Konstruktionen.

Berücksichtigen Sie auch allfällig notwendige Ausgleichsarbeiten und Drainagesysteme, um Wasserschäden zu verhindern.

Wichtig: Stellen Sie sicher, dass Ihr Fundament den örtlichen Bauvorschriften entspricht und eventuell notwendige Genehmigungen vorliegen, bevor Sie mit dem Bau beginnen.

Darf ich eine erhöhte Terrasse auf der Grundstücksgrenze bauen?

Beim Bau einer erhöhten Terrasse müssen bestimmte rechtliche Aspekte beachtet werden, vor allem dann, wenn sie in der Nähe der Grundstücksgrenze entstehen soll.

Bauvorschriften Bevor Sie mit dem Bau beginnen, sollten Sie sich mit den örtlichen Bauvorschriften vertraut machen. Diese regeln das zulässige Maß der Bebauung, die Höhe der Terrasse und den Abstand zur Grundstücksgrenze und es gilt, mit dem zuständigen Bauamt zu klären, welche Regelungen gelten.

Nachbarschaftsrechte Ein Bauprojekt an der Grundstücksgrenze kann möglicherweise die Privatsphäre oder die Sicht der Nachbarn beeinträchtigen. Es ist ratsam, frühzeitig das Gespräch mit den betroffenen Nachbarn zu suchen und deren Einverständnis einzuholen, um Rechtstreitigkeiten zu vermeiden.

Genehmigungsverfahren Das Genehmigungsverfahren für den Bau einer erhöhten Terrasse erfordert oft detaillierte Baupläne und eine genaue Beschreibung des Projekts. Reichen Sie alle notwendigen Unterlagen rechtzeitig beim Bauamt ein.

Wichtig: Vor dem Bau einer erhöhten Terrasse auf oder nahe der Grundstücksgrenze sollten alle rechtlichen und nachbarschaftlichen Aspekte geklärt werden. Nichtbeachtung kann zu kostspieligen Änderungen oder sogar dem Rückbau der Terrasse führen.

Sollte es zu Konflikten mit den Nachbarn oder Problemen mit der Baugenehmigung kommen, lohnt es sich, einen einen Fachmann zu konsultieren. Der kann Sie zu möglichen alternativen Designs und Lösungen beraten und bei der Planung helfen.

Erhöhte Terrasse 3

Welche Kosten sind beim Bau einer erhöhten Terrasse zu erwarten?

Wenn Sie eine erhöhte Terrasse planen, sollten Sie eine sorgfältige Kostenschätzung vornehmen, um böse Überraschungen zu vermeiden. Die Materialkosten sind oft der größte Faktor. Ausrüstung ist ein weiterer wesentlicher Kostenpunkt.

Für eine einfache Holzterrasse aus Douglasie oder Lärche liegen die Materialkosten bei rund 30 bis 60 Euro pro Quadratmeter, für hochwertigere WPC-Dielen (Holz-Kunststoff-Verbund) bei etwa 50 bis 100 Euro pro Quadratmeter. Hinzu kommen Kosten für Unterkonstruktion und Befestigungsmaterial von typischerweise 10 bis 20 Euro pro Quadratmeter. Vergeben Sie die Arbeiten an einen Fachbetrieb, sollten Sie mit Gesamtkosten von 100 bis 200 Euro pro Quadratmeter rechnen – je nach Komplexität, Höhe der Unterkonstruktion und regionalen Lohnkosten. Bei einer 20 m² großen Terrasse entspricht das Gesamtkosten von etwa 2.000 bis 4.000 Euro im Eigenbau bzw. 4.000 bis 8.000 Euro beim Fachbetrieb.

Wichtig: Unterschätzen Sie nicht die Nebenkosten, etwa für Genehmigungsgebühren oder Kosten für die Entfernung von Erdaushub und anderen Materialien.

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