Was kostet eine Badsanierung?

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Jedes Bad ist anders, doch mit der Zeit kommen alle Badezimmer in die Jahre. Die Unterschiede betreffen nicht nur die Größe, sondern vor allen Dingen auch dessen Ausstattung. Je nachdem, ob nur die schadhaften Stellen ausgebessert werden oder neue Fliesen und Sanitäreinrichtungen das Bad zu einem Erlebnis machen sollen, muss bei der Renovierung mit unterschiedlichen Kosten gerechnet werden.

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Jedes Bad ist anders, doch mit der Zeit kommen alle Badezimmer in die Jahre. Die Unterschiede betreffen nicht nur die Größe, sondern vor allen Dingen auch dessen Ausstattung. Je nachdem, ob nur die schadhaften Stellen ausgebessert werden oder neue Fliesen und Sanitäreinrichtungen das Bad zu einem Erlebnis machen sollen, muss bei der Renovierung mit unterschiedlichen Kosten gerechnet werden.

Es ist nicht immer eine komplette Sanierung nötig, um das Bad in neuem Glanz erstrahlen zu lassen. Damit alles frisch und modern aussieht und in der täglichen Nutzung etwas komfortabler wird, sind oft auch kleinere Maßnahmen effektiv. Die Kostenpunkte für die Badsanierung sind im Folgenden aufgeschlüsselt.

Bad sanieren: Kosten im Überblick

ArbeitszeitPreis /Std.Preis gesamt
Elektriker: Verlegen der neuen Stromleitungen8 Std.50 €400 €
Installateur: Rundum-Erneuerung40 Std.50 €2.000 €
Fliesenleger: Fliesenentfernung und -verlegung32 Std.50 €1.600 €
Maler: Streichen von Decke und Tür8 Std.50 €400 €
Kosten gesamt4.400 €

Beispiel

Beispielhafte Handwerkerkosten für die Sanierung eines 8m² großen Badezimmers.

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helles Badezimmer mit türkisen Farbtupfen
Ein helles Badezimmer mit türkisen Farbtupfen.
Quelle © pixabay.com

Bad renovieren: Kosten im Detail

Die Kostenkalkulation richtet sich nach den individuellen Ansprüchen. Vom schlichten Funktionsbad bis zum extravaganten Luxusbad. Soll es ein Wellnessbad werden oder steht die Familientauglichkeit im Vordergrund?

Die Materialkosten für die Badrenovierung

Die im Bad verlegten Fliesen offenbaren, aus welcher Zeit die Einrichtung stammt: Die Farbkombination Beige, Braun, Grün und Orange war beispielsweise in den siebziger Jahren modern. Trotzdem ist es nicht immer nötig, neue Fliesen zu verlegen, wenn sie Ihr Bad renovieren. Sind die alten Fliesen in einem guten Zustand, lassen sie sich für einen neuen Look auch mit einem speziellen Fliesenlack überstreichen, mit Fliesenfolie überkleben oder mit einem Rollputz überziehen.

Soll gleichzeitig die Sanitärkeramik, wie Toilette, Waschbecken oder Dusche erneuert werden, wird es etwas kostspieliger. Je nachdem, ob eine preiswerte oder eine hochwertigere Variante gewählt wurde, belaufen sich die Kosten von wenigen hundert bis zu mehreren Tausend Euro. Gerade wenn das Budget etwas kleiner ist, ist Luxus Nebensache. Auf gute Qualität sollte trotzdem nicht verzichtet werden, ansonsten muss das Bad im schlimmsten Fall nach kurzer Zeit noch einmal renoviert werden. Vieles lässt sich bei einer Badsanierung selbstständig verwirklichen, doch ein geübter Fachmann erledigt die Arbeiten meist schneller und weiß im Zweifelsfall, worauf er besonders zu achten hat.

Soll das Bad bei der Renovierung gleichzeitig barrierefrei und somit altersgerecht gestaltet werden, sind sogar Fördergelder von der staatlichen KfW-Bank möglich. Ein pauschaler Preis lässt sich für die Badsanierung nur schwer ermitteln. In der Regel entstehen Kosten zwischen 4.000 und 5.000 Euro, wenn das Bad saniert und Materialien von hochwertiger Qualität verwendet werden sollen. Dafür ist das Bad allerdings auch fit für die nächsten 25 Jahre.

Für ein Standard-WC, Waschbecken, Dusche und Armaturen fallen Kosten in Höhe von etwa 2.500 Euro an. Für die Fliesen an den Wänden und auf dem Boden ist für ein acht Quadrameter großes Badezimmer bei einem Preis von 25 Euro pro Quadratmeter mit etwa 750 Euro zu rechnen. Es werden allerdings noch weitere Materialien und Baustoffe benötigt, die ebenfalls sehr stark im Preis variieren können. Der Elektriker benötigt Schalter, Steckdosen und Stromleitungen, die etwa 300 Euro kosten. Der Fliesenleger arbeitet mit Fliesenkleber, Fugen- und Ausgleichsmasse für circa 600 Euro und der Installateur braucht für Leitungen, Rohre, Rohrschellen und anderes Kleinmaterial nochmals 750 Euro.

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Arbeitskosten für die Badsanierung

Die Kosten für die Handwerker fallen je nach Region unterschiedlich hoch aus. Will man ein Bad komplett sanieren, sind folgende Handwerker gefragt: Fliesenleger, Installateur, Elektriker, Maler und eventuell noch ein Tischler für den Einbau einer neuen Tür oder die Verkleidung der Decke.

Der Preis für eine Stunde Handwerksarbeit ist in einer Großstadt oft höher als auf dem Land. Auch die einzelnen Gewerke haben unterschiedlich hohe Preise. Durchschnittlich kann mit einem Stundenlohn von mindestens 50 Euro gerechnet werden. Wenn Sie Ihr Bad sanieren, kann ein Badplaner sinnvoll sein, um das Große und Ganze im Blick zu behalten.

Bei der optimalen Raumlösung hilft ein Badplaner

Oft sind Bäder nicht nur in die Jahre gekommen und unkomfortabel, sondern sie sind klein und schmal. Ein durchschnittliches Badezimmer ist zwischen fünf und zehn Quadratmetern groß und hat die Form eines Schlauchs. Hier kann ein Badplaner hilfreich sein, der optimale Lösungen auch für kleine Bäder entwickeln kann. Ist die Badplanung abgeschlossen, kann diese als Basis für andere Handwerker dienen, die ihre Angebote entsprechend unterbreiten können.

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FAQ - Häufige Fragen zum Thema Badezimmer renovieren

Wie oft muss ein Badezimmer saniert werden?

Im Schnitt steht zirka alle 20 bis 30 Jahre eine Badsanierung an. Daher ist die Vorausplanung bei der anstehenden Badsanierung entscheidend. Dabei sollte unbedingt auf hohe Funktionalität und Qualität geachtet werden: Details wie Antirutsch-Beschichtungen in der Dusche und Badewanne, ein WC mit erhöhter Sitzposition, die das Hinsetzen und Aufstehen erleichtern, eine bodengleiche Dusche oder einer Wanne mit Einstieg, um auch ein barrierefreies Badevergnügen im Alter zu ermöglichen, können unmittelbar miteingeplant werden.

Wie lange dauert eine Badrenovierung?

Der zeitliche Umfang variiert stark nach Aufwand des Umbaus und der Größe des Raumes. Während kleinere Umbauten innerhalb weniger Tagen erfolgen können, nehmen große Luxusbäder bis zu mehreren Wochen in Anspruch. Dem können außerdem einige erschwerende Faktoren gegenüberstehen, die den Prozess eventuell verzögern. Eine genaue Angabe der Dauer kann erst nach Sichtung der Gegebenheiten und Planung der einzelnen Umbauten durch einen Profi erfolgen.

Wann kann das Badezimmer wieder benutzt werden?

Handelt es sich um nur einfache Umbauarbeiten wie den Tausch von Badmöbeln, können Dusche, Badewanne, Toilette und Co. im Handumdrehen wieder genutzt werden. Werden stattdessen größere Umbauarbeiten durchgeführt, sollte das Badezimmer im Idealfall erst am Morgen nach Abschluss der Renovierungsarbeiten wieder benutzt werden. Außerdem sollte das Bad keinesfalls unmittelbar am Übergabetag geputzt werden.

Welche Handwerker kümmern sich um die Badrenovierung?

Bei einer kompletten Badsanierung sollten bestenfalls Profis ans Werk, da es kein leichtes Unterfangen ist. Dabei kann die Unterstützung von einem Sanitärinstallateur, Fliesenleger, Elektriker, Maurer und Male notwendig sein – je nachdem, welche Bereiche im Badezimmer es betrifft.

Können während der Badrenovierung noch Änderungen vorgenommen werden?

Je nachdem, welche Änderungen gemacht werden sollen, kann sich dies auf den vorher festgelegten Preis auswirken. Besonders bei bereits bestellter Ware können unter Umständen Kosten für die Rücknahme entstehen.

Gibt es Förderung für eine Badsanierung?

Unter Umständen fördert die KfW den barrierefreien und altersgerechten Badumbau. Informieren Sie sich direkt bei der KfW, ob eine potenzielle finanzielle Förderung für in Vorhaben in Frage kommt.

Kann eine Badsanierung von der Steuer abgesetzt werden?

Die Fahrtkosten sowie der Arbeitslohn der Handwerker sind in der Regel steuerlich absetzbar. In diesem Fall dürfen sie allerdings für den Badumbau keine öffentliche Förderung in Anspruch nehmen. Sie erhalten bei bargeldloser Zahlung vom Finanzamt eine Steuerermäßigung von 20 Prozent.

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