
*Es handelt sich um Schätzungen, die auf Marktbeobachtung und Preisen auf MyHammer basieren. Sie wurden mit Hilfe von KI zusammengetragen.
Zusammenfassung der Kosten
- EIn Wanddurchbruch kostet je nach Wandart etwa 750 bis 4.900 Euro.
- Prüfung einer nichttragenden Wand durch Statiker: 300 bis 700 Euro.
- Tragender Wanddurchbruch inkl. Statiker und Stahlträger: 1.300 bis 4.900 Euro.
- Zusätzliche Posten wie Werkzeug, Kleinmaterial, Entsorgung: 100 bis 400 Euro pro qm/m³.
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Wanddurchbruch durchführen lassen
- Kosten für einen Statiker beim Wanddurchbruch
- Wanddurchbruch: Kosten im für Nichttragende Wand
- Wanddurchbruch: Kosten im für Tragende Wand
- Wand einreißen: Vorarbeiten und Werkzeug
- Kosten für einen Fensterdurchbruch oder Türsturz
- Zerlegung der Wand und Entsorgung des Bauschutts
- Einen Wanddurchbruch immer vom Fachmann durchführen lassen
- FAQ - Häufige Fragen zum Thema Wanddurchbruch
Kosten für einen Statiker beim Wanddurchbruch
Zunächst muss geprüft werden, ob es sich bei der zu durchbrechenden Wand um eine tragende oder nichttragende Wand handelt. Davon hängt ab, ob der Wanddurchbruch statisch unbedenklich ist oder ob zusätzliche Maßnahmen wie Abstützungen oder Stahlträger erforderlich sind. Ein Statiker kann dies im Rahmen einer Begehung des Hauses sowie anhand des Bauplans für das Gebäude prüfen.
Für eine einfache Beurteilung einer nichttragenden Wand liegen die Kosten für den Statiker meist zwischen 300 und 500 Euro. Muss eine tragende Wand geprüft und statisch berechnet werden, belaufen sich die Kosten in der Regel auf 500 bis 1.300 Euro, bei aufwendigeren Konstruktionen oder fehlenden Bauplänen auch bis zu 2.000 Euro. In vielen Fällen erstellt der Statiker zusätzlich ein schriftliches Gutachten oder eine statische Berechnung, die für das Abbruchunternehmen oder die Bauausführung erforderlich ist.
Aktuelle Preise für einen Statiker:
- Nichttragende Wand prüfen: ca. 300 € – 700 €
- Tragende Wand statisch berechnen & Nachweis: ca. 500 € – 1.300 € (bei komplexeren Fällen ggf. mehr)
Wichtig: Einige Abbruchunternehmen bieten ein Pauschalpaket inklusive Statiker an, das ist meist kostengünstiger als die Beauftragung eines externen Statikers.

Wanddurchbruch: Kosten im für Nichttragende Wand
| Posten | Nichttragende Wand |
|---|---|
| Statiker | 300 € bis 700 € |
| Wanddurchbruch (pro m²) | 100 € bis 300 € |
| Werkzeug (pro m²) | 100 € bis 300 € |
| Kleinmaterial | ca. 100 € |
| Anfahrtspauschale | 50 € bis 150 € |
| Entsorgung (pro m³) | 100 € bis 400 € |
| Handwerker (Std.) | 20 € bis 50 € |
| Gesamtkosten | ~750 € bis ~3.800 € |
Wanddurchbruch: Kosten im für Tragende Wand
| Posten | Tragende Wand |
|---|---|
| Statiker | 500 € bis 1.300 € |
| Wanddurchbruch (pro m²) | 400 € bis 700 € |
| ggfs. Stahlträgereinbau | ca. 200 € bis 600 € |
| Werkzeug (pro m²) | 100 € bis 400 € |
| Kleinmaterial | ca. 100 € |
| Anfahrtspauschale | 50 € bis 150 € |
| Entsorgung (pro m³) | 100 € bis 400 € |
| Handwerker (Std.) | 20 € bis 50 € |
| Gesamtkosten | ~1.300 € bis ~4.900 € |
Ein grober Überblick: Die Preise beziehen sich auf Quadratmeter, Kubikmeter sowie Stunden und Pauschalpreise und Statiker. Die Handwerksstunden sind noch nicht in dieser Kostenübersicht für einen Wanddurchbruch integriert. In der Tabelle sind nur die wichtigsten Posten für den Wanddurchbruch enthalten.

Wand einreißen: Vorarbeiten und Werkzeug
Bevor das Abbruchunternehmen mit dem Einreißen der Wand beginnt, sind einige Schutzmaßnahmen erforderlich. Der Raum muss mit Folie ausgelegt werden. Meist wird auch eine Folienwand errichtet, die andere Räume vor Staub und Bauschutt schützt.
Das notwendige Werkzeug wird pro Quadratmeter abgerechnet und beläuft sich auf 100 bis 300 Euro. Hier sind auch eventuell neue Bohrsätze mit inbegriffen.
Hinzu kommen die Kosten für Kleinmaterialien wie Folie, Silikon und Klebeband. Diese Kosten werden meist mit einem Pauschalpreis unter 100 Euro berechnet.
Was kosten Stahlträger bei tragenden Wänden?
Handelt es sich um tragende Wände, müssen zusätzliche Stützen und Stahlträger angebracht werden, um die Statik des Hauses während der Arbeiten zu sichern.
Die Kosten für Stahlträger variieren je nach Größe und Material, liegen aber typischerweise bei ca. 200 bis 600 Euro. Die Vorarbeiten für das Anbringen von Stahlträgern und Stützen werden meist auf Stundenbasis abgerechnet, etwa 20 bis 50 Euro pro Stunde und Handwerker.
Preise für Kernbohrungen für Wände aus Beton
Bei einem Wanddurchbruch von Betonwänden oder für schwierige Ecken sind meist Kernbohrungen notwendig, damit sich der Beton oder das Mauerwerk leichter entfernen lässt. Die Kosten werden nach Quadratmeter der Schnittfläche berechnet und liegen zwischen 80 und 300 Euro, je nach Durchmesser und Tiefe der Bohrung.
Kosten für einen Fensterdurchbruch oder Türsturz
Wird der Wanddurchbruch nur für einen Teil der Wand unternommen, beispielsweise wenn ein Fenster oder eine Tür eingebaut werden soll, setzen sich die Kosten hierfür ebenfalls aus der Schnittfläche in Quadratmetern zusammen.
| Leistung | Kosten |
|---|---|
| Wanddurchbruch (Material & Vorarbeiten) | 1.000 Euro |
| Statiker-Gutachten | 450 Euro |
| Entsorgung Bauschutt | 50 Euro |
| Gesamtkosten | 1.500 Euro |

Zerlegung der Wand und Entsorgung des Bauschutts
Bei einem Wanddurchbruch fallen erhebliche Mengen an Bauschutt und feinem Staub an. Zudem müssen die Teile der durchbrochenen Wand so zerkleinert werden, dass sie durch Türen transportiert werden können.
Die Größe und Dicke der entfernten Fläche beeinflussen die Arbeitszeit der Handwerker, was wiederum die Kosten bestimmt. Die Stundensätze für Handwerker bewegen sich zwischen 25 und 40 Euro. Für den Abtransport des Bauschutts kann ein separates Unternehmen beauftragt werden, wobei die Kosten zwischen 100 und 300 Euro pro Kubikmeter liegen.
Eine Kostensenkung ist möglich, wenn lediglich ein Container gestellt und vom Auftraggeber selbst befüllt wird. Zusätzlich fallen Anfahrtskosten an, die abhängig von der Entfernung zwischen 50 und 150 Euro variieren können.
Informationen zu Abdichtung und Bauplan
Trotz Folienwand von den Handwerkern zusätzlich auf gute Abdichtung der Räume achten: der feine Staub setzt sich sonst überall ab.
Fehlt der Bauplan, um festzustellen, ob es sich um eine tragende oder nichttragende Wand handelt, kann dieser beim ansässigen Bauamt angefordert werden.
Achtung: Der Bauplan ersetzt nicht die Einschätzung eines Statikers. Der sollte auf jeden Fall immer hinzugezogen werden, außer es handelt sich um eine einfache Rigipswand.
Die restlichen Räume vor Baustaub schützen
Obwohl die Handwerker im Regelfall mit einer aufgezogenen Folienwand dafür sorgen, dass sich nicht so viel Staub in der Wohnung verteilt, lohnt es sich, vor den Bohr- und Sägearbeiten, alle Türen zu verschließen und gegebenenfalls zusätzlich abzudichten. Der feine Staub zieht leicht in die angrenzenden Räume.
Einen Wanddurchbruch immer vom Fachmann durchführen lassen
Es ist nicht ratsam, sich an einen Wanddurchbruch selbst heranzuwagen. Die Wände können immer mit Versorgungsleitungen oder Kabeln versehen sein. Zerstört man ein Kabel oder Leitung, sind die Reparaturkosten recht hoch. Auch das Thema Statik sollte niemand auf die leichte Schulter nehmen. Beauftragen Sie daher lieber einen professionellen Handwerker. Für einen Wanddurchbruch können Sie verschiedene Gewerke beauftragen.
FAQ - Häufige Fragen zum Thema Wanddurchbruch
Welche Vorbereitungen sind bei einem Wanddurchbruch notwendig?
Im ersten Schritt sollte identifiziert werden, ob es sich um eine tragende oder nichttragende Wand handelt. Dies kann beispielsweise anhand des Bauplans des Objekts oder mittels eines Statikers festgestellt werden. Etwas hat der Durchbruch einer tragenden oder nichttragenden Wand jedoch gemeinsam: eine ganze Menge Dreck. Die Baustelle sollte daher sorgfältig vom Rest des Hauses durch Folien und Abklebungen abgeschottet sein, da der feine Staub sich sonst im ganzen Haus absetzt.
Woran erkennt man eine tragende Wand?
Eine tragende Wand erkennt man in den meisten Fällen an der Wandstärke. Diese liegt in der Regel bei mehr als 17,5 Zentimetern. Tragende Wände liegen im Normalfall geschossweise übereinander. Ein Experte kann bei der Besichtigung erkennen, welche Wände statisch tragende Funktionen haben und nicht ohne entsprechende Maßnahmen verändert werden können.
Woran erkennt man eine nichttragende Wand?
Nichttragende innere Wände haben meist eine geringere Wandstärke und dienen als Trenn- oder Zwischenwände. Bei Trockenbauwänden kann man eine nichttragende Wand außerdem am hohlen Klang erkennen, wenn man gegen die Wand klopft. Die Statik ist im Gegensatz zu tragenden Wänden hier in der Regel unproblematisch. Dennoch können Versorgungsleitungen im Weg sein und die Verlegung von Wasser- und Gasleitungen wird schnell sehr teuer. In diesem Fall sollte über eine andere Stelle nachgedacht werden.
Was ist beim Durchbruch von tragenden Wänden zu beachten?
Tragende Wände sollten aus Gründen der Statik nicht einfach ohne Weiteres entfernt werden. Der Durchbruch muss sorgfältig geplant und mit großer Vorsicht durchgeführt werden. Im Vorfeld wird das Umfeld der tragenden Wand beispielsweise mit Baustützen versehen.
Brauche ich das Einverständnis des Vermieters?
Selbstverständlich sollten Mieter immer zuerst beim Vermieter nachfragen, wenn sie eine Wand in der Wohnung entfernen möchten, sonst kann es schnell teuer und unangenehm werden.
