Dach mit Schiefer decken: Wen beauftragen?
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Wenn Sie Ihr Dach mit Schiefer decken lassen möchten, ist die Wahl des richtigen Fachbetriebs entscheidend für ein langlebiges und witterungsbeständiges Ergebnis. Für diese anspruchsvolle Aufgabe sind erfahrene Dachdecker die richtigen Ansprechpartner, da sie über das nötige Fachwissen im Umgang mit den schweren Natursteinen verfügen. Beachten Sie, dass vor der Neueindeckung stets die Tragfähigkeit des Dachstuhls geprüft werden muss, da Schiefer ein deutlich höheres Gewicht aufweist als herkömmliche Dachziegel.
Warum einen Dachdecker beauftragen?
Für die fachgerechte Eindeckung mit Schiefer ist ein qualifizierter Dachdeckerbetrieb unerlässlich. Diese Spezialisten bringen nicht nur das handwerkliche Geschick für die anspruchsvolle Verlegung mit, sondern verfügen auch über die speziellen Werkzeuge, um das Naturmaterial sicher und dauerhaft wetterfest zu verarbeiten.
Vorteile eines Dachdeckers:
- Fachgerechte Verlegung: Die Profis wissen genau, wie die Schieferplatten überlappen und befestigt werden müssen, um das Dach optimal vor Feuchtigkeit zu schützen.
- Einsatz von Spezialwerkzeug: Für die präzise Bearbeitung der Steinplatten nutzen die Fachleute spezielle Werkzeuge wie Schieferhämmer und Haubrücken. Das verhindert Materialbruch und teure Fehler bei der Montage.
- Sichere Anschlüsse: Das Unternehmen integriert die notwendigen Blecheinfassungen an Schornsteinen, Kehlen und Dachfenstern millimetergenau, um Wasserschäden zuverlässig auszuschließen.
- Sicheres Arbeiten in der Höhe: Die Arbeit auf steilen und oft rutschigen Dachflächen birgt hohe Risiken. Ein Fachbetrieb hält alle Sicherheitsvorschriften ein und sorgt für eine unfallfreie Umsetzung.
Wie läuft die Eindeckung eines Schieferdachs ab?
Die professionelle Eindeckung mit Schiefer erfordert höchste Präzision und handwerkliches Geschick. Um ein langlebiges und wetterfestes Ergebnis zu erzielen, gehen Dachdecker in der Regel nach folgendem Ablauf vor:
- Prüfung und Vorbereitung: Der Fachbetrieb kontrolliert die Dachkonstruktion und stellt sicher, dass die Schalung eine ebene und stabile Basis für die Eindeckung bietet.
- Anbringen der Vordeckung: Auf dem Holzdach wird eine robuste Unterspannbahn verlegt. Diese Schicht schützt das Gebäude zusätzlich vor eindringender Feuchtigkeit.
- Sortierung des Schiefers: Da es sich um ein Naturprodukt handelt, sortieren die Handwerker die Platten vorab nach ihrer Dicke. Dies garantiert später ein gleichmäßiges und harmonisches Verlegebild.
- Befestigung der Platten: Die Eindeckung beginnt an der unteren Dachkante (Traufe). Die Profis befestigen die Schieferplatten überlappend mit speziellen Nägeln, wobei sie auf den exakten Sitz und die richtige Spannung achten, um Risse im Stein zu vermeiden.
- Abdichtung der Übergänge: An sensiblen Bereichen wie Kaminen, Gauben oder Dachdurchdringungen montieren die Fachleute passgenaue Metallprofile. Diese sorgen dafür, dass auch an diesen kritischen Stellen kein Regenwasser in das Gebäude gelangen kann.
- Abschließende Qualitätskontrolle: Zum Schluss wird die gesamte Dachfläche noch einmal gründlich geprüft. Der Betrieb kontrolliert die Ausrichtung, die Überlappungen und die Dichtigkeit aller Anschlüsse.
Was kostet ein Schieferdach?
Die Kosten für ein Schieferdach hängen maßgeblich von der gewählten Deckungsart, der Dachgröße und dem Material ab. Für eine einfache Schuppendeckung können Sie im Durchschnitt mit 75 bis 100 € pro Quadratmeter rechnen.
Entscheiden Sie sich für aufwendigere Verlegemuster wie die wilde Deckung, steigen die Preise auf rund 130 bis 180 € pro Quadratmeter. Auch die Wahl zwischen hochwertigem Naturschiefer und günstigerem Kunstschiefer beeinflusst das Budget. Hinzu kommen oft noch weitere Ausgaben für das Aufstellen eines Gerüsts, die Entsorgung der alten Dacheindeckung oder eventuell notwendige Reparaturen am Dachstuhl.
Detaillierte Preisinfos finden Sie im Preisradar für Schieferdächer.
Schieferdach selbst decken oder Fachbetrieb beauftragen?
Das Decken eines Schieferdachs ist ein anspruchsvolles Projekt, das keinesfalls für Heimwerker geeignet ist. Die Arbeit auf steilen Dachflächen birgt erhebliche Unfallrisiken. Zudem erfordert der Umgang mit dem schweren Naturstein spezielles Werkzeug und viel Erfahrung, um die Platten bruchfrei zu bearbeiten und sturmsicher zu befestigen.
Fehler bei der Verlegung oder mangelhafte Anschlüsse an Schornsteinen und Dachfenstern führen schnell zu undichten Stellen. Eindringende Feuchtigkeit kann dann teure Schäden am Dachstuhl verursachen. Ein qualifizierter Dachdeckerbetrieb garantiert hingegen eine fachgerechte Ausführung, prüft vorab die Tragfähigkeit der Konstruktion für das hohe Gewicht des Schiefers und übernimmt die Gewährleistung für ein dauerhaft dichtes Dach.
Wenn Sie sich bei dem Projekt einbringen möchten, beschränken Sie sich am besten auf ungefährliche Vorarbeiten. Sie können beispielsweise den Dachboden freiräumen oder die Zufahrtswege auf dem Grundstück für das Aufstellen des Gerüsts und die Materiallieferung vorbereiten. Die eigentliche Dacheindeckung sollten Sie zu Ihrer eigenen Sicherheit jedoch immer den Profis überlassen.
Kontaktieren Sie Handwerker, um einen genauen Kostenvoranschlag für Ihren Auftrag zu erhalten.