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Ein Gartenteich ist mehr als ein dekoratives Element. Er bereichert das Ökosystem und bietet Lebensraum für Pflanzen und Tiere. Wer einen Teich anlegen möchte, sollte einen erfahrenen Fachbetrieb beauftragen. Garten- und Landschaftsbaubetriebe sowie Erdbau- und Baggerunternehmen verfügen über die nötige Ausrüstung und das Fachwissen für eine fachgerechte Umsetzung.

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Warum einen Garten- und Landschaftsbauer beauftragen?

Ein Garten- und Landschaftsbaubetrieb (GaLaBau-Betrieb) ist meist die beste Wahl, wenn Sie einen Gartenteich bauen lassen möchten. Diese Fachbetriebe bieten das komplette Leistungsspektrum rund um den Teichbau an.

Vorteile eines GaLaBau-Betriebs:

  • Fachkenntnis: GaLaBau-Betriebe kennen sich mit Teichfolien, Filtersystemen und Wasserpflanzen aus. Sie wissen, welche Anforderungen etwa ein Koi-Teich oder ein Naturteich stellt.

  • Standortanalyse: Vor dem Bau wird geprüft, ob der gewählte Standort geeignet ist. Faktoren wie Gefälle, Bodenbeschaffenheit und Wasserquellen werden berücksichtigt.

  • Komplettservice: Von der Planung über den Aushub bis zur Bepflanzung erhalten Sie alles aus einer Hand.

  • Wartung: Viele Betriebe bieten auch die laufende Teichpflege an, sodass Sie sich nicht selbst darum kümmern müssen.

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Kann ich ein Erdbau- und Baggerunternehmen beauftragen?

Ja, ein Erdbau- und Baggerunternehmen kann ebenfalls beim Teichbau unterstützen, insbesondere bei größeren Projekten, die umfangreiche Erdarbeiten erfordern.

Diese Unternehmen sind spezialisiert auf:

  • Aushub und Erdarbeiten mit Minibagger oder Bagger

  • Bodenverdichtung und Geländemodellierung

  • Anlegen von Drainagen und Entwässerungssystemen

Ein Erdbau- und Baggerunternehmen eignet sich besonders, wenn Sie einen großen Teich planen oder das Gelände stark bearbeitet werden muss. Für die weitere Gestaltung – etwa Folienverlegen, Filterinstallation und Bepflanzung – ist dann meist zusätzlich ein GaLaBau-Betrieb erforderlich.

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Wie läuft der Teichbau ab?

Der professionelle Teichbau erfolgt in mehreren Schritten:

  1. Standortprüfung: Der Spezialist analysiert den Garten. Dabei werden Gefälle, Bodenbeschaffenheit und mögliche Hindernisse wie Leitungen oder Baumwurzeln berücksichtigt. Steht der geplante Teich in der Nähe größerer Bäume, lohnt es sich außerdem, vorab bei der Gemeindeverwaltung nachzufragen. Manche Bäume sind per Baumschutzsatzung geschützt, was Erdarbeiten in ihrer Nähe einschränken kann.

  2. Planung: Größe, Form und Tiefe des Teichs werden festgelegt. Bei Koi-Teichen gelten besondere Anforderungen an Tiefe und Filterung.

  3. Genehmigung: Für kleine Teiche ist meist keine Genehmigung nötig. Bei größeren Vorhaben oder Teichen in der Nähe von Fließgewässern lohnt sich ein kurzer Anruf beim Baurechtsamt, bevor es losgeht. Die Regeln variieren je nach Bundesland und Gemeinde.

  4. Aushub: Das Gelände wird vorbereitet und die Teichgrube ausgehoben.

  5. Bodenverdichtung: Der Untergrund wird verdichtet, um spätere Setzungen zu vermeiden.

  6. Folie verlegen: Eine Teichfolie oder ein alternatives Abdichtungssystem wird eingebaut.

  7. Technik installieren: Pumpen, Filter und gegebenenfalls Wasserspiele werden angeschlossen. Wichtig: Sobald elektrische Geräte wie Pumpen, UV-Klärer oder Beleuchtung an das Stromnetz angeschlossen werden, muss das ein zugelassener Elektrofachbetrieb übernehmen. Das ist nicht nur eine Frage der Sicherheit, sondern gesetzlich vorgeschrieben.

  8. Gestaltung: Steine, Kies und Wasserpflanzen vervollständigen den Teich.

  9. Befüllung: Der Teich wird mit Wasser gefüllt. Speist sich der Teich aus dem Grundwasser, sollten Sie vorab prüfen, ob dafür eine Genehmigung der zuständigen Wasserbehörde nötig ist. Das hängt von der Größe und Ihrem Wohnort ab.

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Was kostet ein Gartenteich?

Die Kosten für einen Gartenteich variieren je nach Größe, Ausstattung und Geländebeschaffenheit. Für einen einfachen Folienteich mit rund 10 m² Wasserfläche können Sie mit etwa 1.500 bis 4.000 € rechnen. Größere Teiche oder Koi-Teiche mit professioneller Mehrfach-Filterung, UV-Klärer und Heizung kosten entsprechend mehr.

Zusätzliche Kostenfaktoren sind:

  • Umfang der Erdarbeiten

  • Art der Teichfolie oder Abdichtung

  • Pumpen- und Filtersysteme

  • Bepflanzung und Randgestaltung

Detaillierte Preisinfos finden Sie im Kosten-Ratgeber für Gartenteichbau.

Teich anlegen: Selbst machen oder Fachbetrieb beauftragen?

Einen kleinen Fertigteich aus dem Baumarkt können Sie unter Umständen selbst einsetzen. Prüfen Sie vorher aber, ob im geplanten Bereich Leitungen verlaufen. Bei größeren Projekten ist jedoch ein Fachbetrieb die bessere Wahl.

Risiken beim Eigenbau:

  • Standortwahl: Ohne Fachkenntnis kann der Teich an einer ungünstigen Stelle angelegt werden, was zu Überschwemmungen oder Wassermangel führt.

  • Folienverlegen: Fehler bei der Abdichtung führen zu Wasserverlust und Schäden.

  • Technik: Pumpen und Filter müssen korrekt dimensioniert werden und der elektrische Anschluss gehört in Fachbetriebshände.

  • Körperliche Arbeit: Der Aushub erfordert erheblichen Aufwand oder Maschinenmiete.

Ein Teichbau-Unternehmen arbeitet effizienter, übernimmt die Haftung und sorgt für ein fachgerechtes Ergebnis. Gerade bei größeren Teichen oder Koi-Teichen lohnt sich die Beauftragung eines Fachbetriebs.

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