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Das Fällen von Bäumen erfordert Fachwissen, professionelle Ausrüstung und die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften: In Deutschland gelten Baumschutzsatzungen, die je nach Kommune variieren. Ab einem Stammumfang von rund 60–80 cm ist oft eine Genehmigung erforderlich. Wird eine Genehmigung erteilt, schreiben viele Gemeinden eine Ersatzpflanzung vor.

Befinden sich zudem Brut- oder Niststätten im Baum, greift der Artenschutz des Bundesnaturschutzgesetzes. Eine Fällung ist dann unabhängig von der Jahreszeit verboten. Wen beauftragen Sie also am besten, um einen Baum zu prüfen und anschließend zu fällen?

Jetzt Baum fällen lassen!

Warum einen Garten- und Landschaftsbauer beauftragen?

Ein Garten- und Landschaftsbaubetrieb (GaLaBau-Betrieb) ist oft die erste Anlaufstelle, wenn Sie einen Baum fällen lassen möchten. Diese Unternehmen bieten in der Regel das komplette Leistungsspektrum rund um die Baumfällung an.

Vorteile eines GaLaBau-Betriebs:

  • Professionelle Ausrüstung: GaLaBau-Betriebe verfügen über Motorsägen, Seilklettertechnik und bei Bedarf über Hubarbeitsbühnen oder Kräne für große Bäume.

  • Versicherungsschutz: Unternehmen sind für ihre Arbeiten versichert und tragen die Verantwortung für die sichere Durchführung. Das schützt Sie als Auftraggeber. Komplettservice: Von der Fällung über die Entsorgung bis zur Wiederherstellung der Fläche, alles aus einer Hand.

  • Kenntnis der Vorschriften: Die Fachleute kennen die örtlichen Baumschutzsatzungen und können Sie bei der Beantragung einer Fällgenehmigung unterstützen.

Jetzt GaLaBau-Betrieb beauftragen

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Kann ich einen Baumpflegebetrieb beauftragen?

Ja, auch ein Baumpflegebetrieb kann Bäume fällen. Diese Spezialisten decken alle Arbeiten rund um den Baum ab, von der Pflege über den Rückschnitt bis zur Fällung. Baumpflegebetriebe eignen sich besonders bei schwierigen Standorten oder wenn der Baum in Abschnitten abgetragen werden muss. Zertifizierte Baumkletterer können auch Bäume entfernen, die mit herkömmlicher Technik schwer zugänglich sind, etwa in der Nähe von Gebäuden oder Stromleitungen.

Vorteile eines Baumpflegebetriebs:

  • Spezialisierung auf Baumarbeiten aller Art
  • Erfahrung mit Problembäumen und schwierigen Standorten
  • Beurteilung des Baumzustands (z. B. bei Krankheitsbefall)
  • Qualifizierte Kletterer mit anerkannten Zertifizierungen

Hinweis: Fällarbeiten in der Nähe von Freileitungen erfordern besondere Qualifikationen. Zudem bieten nicht alle Baumpflegebetriebe die Entsorgung des Schnittguts an. Fragen Sie vorab, ob dieser Service verfügbar ist.

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Wie läuft eine Baumfällung ab?

Die professionelle Fällung eines Baums erfolgt in mehreren Schritten:

  1. Begutachtung: Der Spezialist prüft Größe, Zustand und Standort des Baums. Dabei werden auch Hindernisse wie Gebäude, Zäune oder Leitungen in der Nähe berücksichtigt. Außerdem prüft er, ob möglicherweise Naturdenkmal-Status vorliegen könnte.

  2. Genehmigung prüfen: Je nach Kommune und Stammumfang kann eine Fällgenehmigung erforderlich sein. Als Richtwert gilt ein Stammumfang von etwa 60–80 cm. Die genaue Grenze legt Ihre Gemeinde fest. Der Spezialist kann Sie bei der Beantragung unterstützen. Wichtig: Wird eine Genehmigung erteilt, ist häufig eine Ersatzpflanzung vorgeschrieben. Ist diese auf Ihrem Grundstück nicht möglich, kann eine Ausgleichszahlung fällig werden.

  3. Sicherung des Bereichs: Der Arbeitsbereich wird abgesperrt, um Personen und Sachwerte zu schützen.

  4. Fällung: Bei ausreichend Platz wird der Baum kontrolliert zu Boden gebracht. Bei beengten Verhältnissen erfolgt die Fällung in Abschnitten. Dabei werden Äste und Stammteile einzeln abgetragen.

  5. Zerkleinern und Aufräumen: Der gefällte Baum wird in handliche Stücke zerteilt. Das Holz kann als Brennholz verwendet oder entsorgt werden.

  6. Entsorgung: Äste und Schnittgut werden abtransportiert oder zu Mulch verarbeitet.

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Was kostet es, einen Baum fällen zu lassen?

Die Kosten für eine Baumfällung hängen vor allem von der Höhe und dem Standort des Baums ab. Für die Fällung eines mittelgroßen Baumes können Sie mit rund 300 bis 800 € rechnen. Sehr große Bäume, schwer zugängliche Standorte sowie eine zusätzliche Entsorgung können den Service weiter verteuern.

Weitere Kostenfaktoren sind:

  • Stammumfang und Kronendurchmesser
  • Notwendigkeit von Seilklettertechnik oder Hubarbeitsbühne
  • Entsorgung des Holzes und Schnittguts
  • Entfernung des Baumstumpfs
  • Eventuelle Ersatzpflanzung oder Ausgleichszahlung

Detaillierte Preisinfos finden Sie im Kosten-Ratgeber über das Bäume fällen.

Baum selbst fällen oder Fachbetrieb beauftragen?

Das Fällen eines Baums in Eigenregie ist nur bei sehr kleinen Bäumen und mit entsprechender Erfahrung denkbar. Für größere Bäume ist die Arbeit mit einer Motorsäge erforderlich, ein Werkzeug, das bei unsachgemäßer Bedienung schwere Verletzungen verursachen kann. Risiken beim Selbermachen:

  • Fehleinschätzung der Fallrichtung
  • Verletzungsgefahr durch Rückschlag der Motorsäge
  • Beschädigung von Gebäuden, Zäunen oder Leitungen
  • Verstoß gegen Baumschutzsatzungen oder Naturschutzgesetze

Hinzu kommt: Ohne Genehmigung einen geschützten Baum zu fällen, kann zu erheblichen Bußgeldern führen, je nach Bundesland bis zu 50.000 Euro. Fachbetriebe kennen die örtlichen Vorschriften und übernehmen die Haftung für ihre Arbeit.

Ein Fachbetrieb arbeitet nicht nur sicherer, sondern oft auch effizienter. Die Beauftragung lohnt sich in den meisten Fällen, sowohl aus Sicherheitsgründen als auch wegen der fachgerechten Entsorgung.

Jetzt Baum fällen lassen!

Kontaktieren Sie Handwerker, um einen genauen Kostenvoranschlag für Ihren Auftrag zu erhalten.