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Das Bild zeigt einen Raum mit einem Heizörper im Hintergrund und einem Rattanstuhl mit Kissen und passendem Weidenkorb.

Was kostet es, eine Elektroheizung einbauen zu lassen?

Aktualisiert am

Sie stehen vor der Entscheidung, eine Elektroheizung in Ihrem Zuhause einzubauen und fragen sich: Was wird das kosten? Während die Kosten für eine Elektroheizung je nach Größe und Gestaltung des Raums variieren, fallen für ein typisches Einfamilienhaus insgesamt zwischen 1.500 und 5.000 Euro an. Entdecken Sie im folgenden Ratgeber, wie Raumgröße, Watt-Leistung und jährliche Betriebskosten Ihre Ausgaben beeinflussen und wie Sie die richtige Wahl treffen.

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Was Sie über die Kosten beim Einbau einer Elektroheizung wissen müssen

Der Einbau einer Elektroheizung bietet eine moderne und effiziente Möglichkeit, um Ihr Zuhause zu heizen. Doch bevor Sie sich für diese Heizlösung entscheiden, ist es wichtig, die Kosten für eine Elektroheizung genau zu kennen und mit anderen Heizsystemen, wie der Gasheizung, zu vergleichen. Lesen Sie weiter, um mehr über die Kosten im Monat und Jahr zu erfahren und herauszufinden, ob sich eine Investition ab ca. 1.500 Euro für Sie lohnt.

In diesem Artikel geht es um:

  1. Was kostet der Einbau einer Elektroheizung?
  2. Welche zusätzlichen Kosten entstehen bei der Elektroheizung?
  3. Einbau einer Elektroheizung im Altbau: Macht das Sinn?
  4. Was kostet eine Elektroheizung im Betrieb?
  5. Wieviel Watt hat eine Elektroheizung im Durchschnitt?
  6. Welche Kosten verursacht eine Elektroheizung im Vergleich zu einer Gasheizung?
  7. Elektroheizung einbauen – Elektriker mit MyHammer finden
  8. FAQ: Diese Fragen stellen Leser häufig zu Einbau und Betrieb von Elektroheizungen

Was kostet der Einbau einer Elektroheizung?

Die Kosten für den Einbau einer Elektroheizung hängen von mehreren Faktoren ab – insbesondere vom gewählten Heizsystem, dem Installationsaufwand und der Anzahl der zu beheizenden Räume. Grundsätzlich ist eine Elektroheizung in der Anschaffung jedoch günstiger als Heizsysteme: Die Preise beginnen bei etwa 100 bis 300 Euro pro Heizkörper. Bei einem durchschnittlichen Einfamilienhaus können Sie mit Gesamtkosten zwischen 2.000 und 5.000 Euro rechnen.

Die folgende Übersicht zeigt, welche Faktoren den Einbaupreis beeinflussen:

  • Art der Elektroheizung: Infrarotheizungen, Nachtspeicheröfen oder Direktheizungen unterscheiden sich stark im Preis.
  • Anzahl und Leistung der Heizkörper: Je größer die zu beheizende Fläche, desto mehr Geräte sind nötig – und desto höher die Kosten.
  • Installationsaufwand: Während einfache Wandmontagen günstig sind, kann der Einbau von Nachtspeicherheizungen zusätzliche Elektroinstallationen erfordern.
  • Zusätzliche Baumaßnahmen: Neue Leitungen, Steckdosen oder Smart-Home-Integration können die Kosten erhöhen.

Tipp: Wer auf eine zukunftsfähige Lösung setzt, sollte auch an die Steuerung denken – etwa mit Thermostaten oder App-Steuerung. Im MyHammer-Preisradar finden Sie Informationen und Kosten für Smart-Home-Anlagen, die unter anderem mit Ihrer Heizung kompatibel sind.

Welche zusätzlichen Kosten entstehen bei der Elektroheizung?

Neben den Anschaffungs- und Betriebskosten fallen beim Einbau einer Elektrokeizung oft noch zusätzliche Kosten an, die auf den ersten Blick meist nicht ersichtlich sind. Diese werden vor allem durch die folgenden Posten verursacht:

  • Stromzähleranpassung: Einige Elektroheizungen, insbesondere Nachtspeicherheizungen, benötigen einen separaten Stromzähler – etwa 200 bis 300 Euro

  • Elektrische Upgrades: Bestehende Stromleitungen sind möglicherweise nicht leistungsfähig genug und müssen erneuert werden – mehrere hundert Euro

  • Wartungskosten: Zwar benötigen Elektroheizungen generell weniger Wartung als Gasheizungen, dennoch sollte nicht auf ein regelmäßiges Service verzichtet werden – 50 bis 100 Euro pro Jahr

  • Erhöhte Stromkosten: Sollten Strompreise steigen, hat dies einen direkten Einfluss auf die laufenden Betriebskosten

Wichtig: Beim Erwerb einer Elektroheizung sollten Sie nicht nur den Kaufpreis betrachten. Planen Sie auch die möglichen Zusatzkosten ein, um eine umfassende Vorstellung der Gesamtausgaben zu erhalten und lassen Sie sich von einem Heizungsinstallateur bzw. Elektriker beraten, um eine fundierte Entscheidung zu treffen.

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Einbau einer Elektroheizung im Altbau: Macht das Sinn?

Sie wohnen in einem Altbau und erwägen, eine Elektroheizung einbauen zu lassen? Dann sollten Sie sich genau ansehen, ob sich diese Investition lohnt, denn die Sinnhaftigkeit hängt stark vom Zustand des jeweiligen Gebäudes sowie von Ihrem Heizverhalten ab. Grundsätzlich ist zu beachten, dass Elektroheizungen bei schlecht gedämmten Altbauten sehr hohe Betriebskosten verursachen können, da viel Wärme verloren geht und entsprechend mehr Strom verbraucht wird. In der folgenden Tabelle finden Sie die Vor- und Nachteile einer Elektroheizung im Altbau übersichtlich gegenübergestellt:

VorteileNachteile
Geringe Anschaffungskosten: Heizkörper kosten meist zwischen 100–300 €Hoher Stromverbrauch: In Altbauten entstehen schnell Stromkosten von 1500–3000 € jährlich
Kein Heizraum oder Schornstein nötig: Einfache InstallationUngeeignet für große, dauerhaft bewohnte Flächen: Andere Heizsysteme sind oft effizienter
Ideal für selten genutzte Räume oder als Übergangslösung

Elektroheizung im Altbau: Kostenbeispiel

Für eine 80 m² große Altbauwohnung mit durchschnittlichem Dämmstandard liegt der geschätzte Heizbedarf bei etwa 120 kWh/m² im Jahr. Das ergibt:

  • 9.600 kWh Jahresverbrauch

  • Bei 0,30 €/kWh: ca. 2.880 Euro Heizkosten pro Jahr

Fazit: Der Einbau einer Elektroheizung in einem Altbau ist sinnvoll sein, wenn sie eher als Zusatzheizung oder für zeitlich begrenzte Nutzung – z. B. in einer Ferienwohnung oder einem Gästezimmer – genutzt wird. Für den dauerhaften Einsatz sollten energetische Sanierungsmaßnahmen oder Alternativen wie Wärmepumpen in Betracht gezogen werden. Eine Energieberatung hilft, die beste Lösung für Ihre Immobilie zu finden.

Was kostet eine Elektroheizung im Betrieb?

Die Betriebskosten einer Elektroheizung hängen maßgeblich vom Strompreis und dem Wärmebedarf der Räume ab. Der durchschnittliche Strompreis liegt aktuell zwischen 0,30 und 0,35 Euro pro kWh. Bei einem gut gedämmten Neubau führt das zu Kosten von etwa 15 Euro pro Quadratmeter im Jahr, während ein Altbau mit schlechter Dämmung bis zu 30 Euro pro Quadratmeter kostet.

Die folgende Liste zeigt übersichtlich, welche Faktoren alle in die Preisgestaltung der Betriebskosten einfließen:

  • Strompreis: Schwankungen im Strommarkt wirken sich direkt auf die Heizkosten aus.
  • Dämmstandard des Gebäudes: Ein gut isoliertes Haus benötigt weniger Energie, um eine angenehme Temperatur zu halten.
  • Nutzungshäufigkeit: Je intensiver eine Heizung genutzt wird, desto höher sind die Kosten.
  • Größe der beheizten Fläche: Größere Flächen verbrauchen generell mehr Energie.

Wichtig: Der Wärmespeicher des Hauses, wie beispielsweise dicke Mauern oder Fußbodendämmungen, kann helfen, die Energiekosten durch längere Wärmespeicherung zu senken. Wägen Sie ab, ob Sie für eine effiziente Nutzung zusätzliche dämmende Maßnahmen treffen können und kontaktieren Sie gegebenenfalls einen Energieberater, um mehr über die möglichen Optionen zu erfahren. Die Kosten für eine Energieberatung finden Sie ebenso im MyHammer-Preisradar wie die Kosten für eine Hausdämmung.

Kosten Elektroheizung pro Monat und pro Jahr

Die monatlichen bzw. jährlichen Kosten für den Betrieb einer Elektroheizung hängen in erster Linie vom Stromverbrauch und damit von der aktuelle Strompreislage ab. In der Regel erfahren Haushalte mit Elektroheizungen höhere monatliche Gebühren als solche mit anderen Heizarten, insbesondere wenn die grundsätzliche Isolierung des Wohngebäudes gering ist.

Eine Berechnung der monatlichen Kosten erfolgt durch die Multiplikation des täglichen Stromverbrauchs mit dem aktuellen Preis pro Kilowattstunde, multipliziert mit der Anzahl der Tage im Monat.

Um Ihnen eine Orientierung zu geben, finden Sie hier eine Tabelle mit den durchschnittlichen monatlichen Kosten abhängig von der Wohnfläche – multiplizieren Sie diese mal 12, dann erhalten Sie die durchschnittlichen Jahreskosten für den Betrieb einer Elektroheizung:

QuadratmeterDurchschnittliche Kosten pro Monat
30 m²37,50 - 75,00 €
40 m²50,00 - 100,00 €
50 m²62,50 - 125,00 €
60 m²75,00 - 150,00 €
70 m²87,50 - 175,00 €
80 m²100,00 - 200,00 €
100 m²125,00 - 250,00 €

MyHammer-Tipp: Berücksichtigen Sie immer den Dämmstandard Ihres Hauses, um genaue Kostenschätzungen zu erhalten. Der Einsatz energieeffizienter Geräte und die Nutzung erneuerbarer Energien tragen ebenfalls dazu bei, die jährlichen Ausgaben zu optimieren.

Wieviel Watt hat eine Elektroheizung im Durchschnitt?

Elektroheizungen gibt es in unterschiedlichen Leistungsstufen – das geeignete Modell sollte aufgrund der Raumgröße sowie des gewünschten Heizverhaltens gewählt werden. Als Richtwert gilt: ca. 100 Watt pro Quadratmeter Raumfläche in einem durchschnittlich gedämmten Gebäude. Für ein 20 m² großes Zimmer wären also rund 2000 Watt ideal. Typische Geräte für Wohnräume haben außerdem die folgende Leistungswerte:

  • Kleine Elektroheizkörper – Bad, Gäste-WC, Flur: 500 bis 1000 Watt
  • Mittlere Geräte – Schlaf- oder Arbeitszimmer: 1500 bis 2000 Watt
  • Größere Heizkörper – Wohnzimmer, große Räume: 2000 bis 3000 Watt

2000 Watt Elektroheizung: Welche Kosten entstehen?

Eine 2000 Watt Elektroheizung bietet eine einfach zu integrierende Heizlösung für kleinere Räume. Dank ihrer kompakten Größe eignet sie sich besonders für temporäre Lösungen oder als Zusatzheizung, jedoch ist der Stromverbrauch nicht zu unterschätzen. Eine 2000-Watt-Heizung benötigt 2 kWh Strom pro Stunde.

Das bedeutet, dass bei einem Betrieb von 5 Stunden täglich rund 10 kWh verbraucht werden. Die entstehenden Kosten belaufen sich damit auf etwa 3 Euro pro Tag bei einem durchschnittlichen Strompreis von 0,30 Euro/kWh. Monatlich fallen so etwa 90 Euro an und bei täglicher Nutzung summieren sich die Jahreskosten auf circa 1.080 Euro.

Welche Kosten verursacht eine Elektroheizung im Vergleich zu einer Gasheizung?

Bei der Wahl zwischen Elektro- und Gasheizungen spielen die Betriebskosten eine entscheidende Rolle. Elektroheizungen sind in der Anschaffung oft günstiger, verursachen jedoch höhere Betriebskosten. Gasheizungen erfordern höhere Anfangsinvestitionen, sind jedoch in der Regel wirtschaftlicher im Betrieb.

Je nach Größe der zu beheizenden Räume belaufen sich die Betriebskosten einer Elektroheizung auf etwa 1.500 bis 3.000 Euro jährlich, wohingegen Gasheizungen mit etwa 1.000 bis 1.500 Euro pro Jahr zu Buche schlagen. Ein wichtiger Vorteil von Elektroheizungen ist ihre einfache Installation, die häufig kostengünstiger ist. Gasheizungen hingegen erfordern aufwändigere Montagearbeiten, die zusätzlich 1.500 bis 2.500 Euro kosten. Ohne eine sehr gute Dämmung oder eine eigene Photovoltaikanlage sind Elektroheizungen langfristig meist teurer im Betrieb, wobei die Photovoltaikanlage mit separaten Kosten verbunden ist.

Elektroheizung einbauen – Elektriker mit MyHammer finden

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FAQ: Diese Fragen stellen Leser häufig zu Einbau und Betrieb von Elektroheizungen

Wieviel Watt sollte meine Elektroheizung haben?

Ein grober Richtwert liegt bei etwa 100 Watt Heizleistung pro Quadratmeter Wohnfläche. Für ein 20 m² großes Zimmer wären also ca. 2000 Watt empfehlenswert. Der tatsächliche Bedarf hängt jedoch auch von der Dämmung und der Raumhöhe ab. Eine Beratung durch einen Fachbetrieb kann hier Klarheit schaffen.

Kann ich eine Elektroheizung mit einer Photovoltaikanlage kombinieren?

Ja, das ist grundsätzlich möglich. Wenn Sie eigenen Solarstrom produzieren, kann dieser direkt zum Betrieb Ihrer Elektroheizung genutzt werden. Das senkt Ihre Stromkosten deutlich. Allerdings muss sichergestellt sein, dass genügend Energie zur Verfügung steht – besonders im Winter, wenn der Heizbedarf am höchsten ist.

Ist eine Elektroheizung für den dauerhaften Einsatz geeignet?

Für gut gedämmte Neubauten oder als Zusatzheizung in einzelnen Räumen kann eine Elektroheizung sinnvoll sein. In schlecht gedämmten Altbauten oder bei dauerhaftem Einsatz steigen die Betriebskosten jedoch stark an. In solchen Fällen sind andere Heizsysteme häufig wirtschaftlicher.

Muss ich für den Einbau einer Elektroheizung große Umbauten vornehmen?

Nein, der Einbau ist meist unkompliziert. Elektroheizungen benötigen keinen Heizraum, keine Leitungen für Wasser oder Gas und keinen Schornstein. Bei älteren Gebäuden kann es jedoch nötig sein, die Elektroinstallation anzupassen.

Gibt es Förderungen für den Einbau von Elektroheizungen?

In der Regel gibt es keine staatlichen Förderungen für klassische Elektroheizungen, da sie auf fossilen Strom zurückgreifen können. Für Heizsysteme auf Basis erneuerbarer Energien, wie etwa Wärmepumpen, stehen jedoch staatliche Fördermittel zur Verfügung.