Garagentor einbauen – alle Kosten für Kauf und Montage

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Eine Garage ist nur ein sicherer Hort für Auto oder Zweirad, wenn sie ein stabiles Tor verschließt. Die Kosten für Kauf und Montage liegen dabei im drei- bis unteren vierstelligen Bereich. Für ein elektrisches Garagentor beträgt der Preis mit Einbau circa 900 bis 1.600 Euro. Ein einfaches Flügeltor erhalten Sie bereits für 400 Euro. In unserem Preisradar erfahren Sie, was für Flügel-, Roll- oder Sektionaltore mit Einbau an Kosten auf Sie zukommt.

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Garagentor einbauen: Kosten und Spartricks im Überblick

Sie möchten Ihre Garage mit einem Tor vor Witterung oder unerlaubtem Zutritt schützen? Dann haben Sie die Wahl zwischen verschiedenen Modellen: Neben einfachen Schwingtoren gibt es ein- und zweiteilige Flügeltore sowie Roll- und Sektionaltore.

Über die Höhe der Kosten, um ein Garagentor einzubauen, entscheiden dabei mehrere Faktoren:

  • Art des Garagentors
  • Antriebsart (manuell oder elektrisch)
  • die genauen Maße
  • Farbe und Optik
  • die gewählte Oberfläche
  • Sonderausstattungen (Beleuchtung, eingebaute Fenster)

Generell gilt: Moderne Tore mit viel Komfort sind deutlich teurer als einfache Ausführungen. Es macht auch einen Unterschied, ob Handbedienung ausreicht oder ein Motor die Arbeit von Öffnen und Schließen übernehmen soll. So ist beispielsweise der Preis für ein elektrisches Garagentor mit Einbau höher als für ein manuell zu öffnendes Schwingtor.

Im nachfolgenden Kostenbeispiel vergleichen wir die Preise für Anschaffung und Montage anhand drei verschiedener Modelle.

Kostenbeispiel: Garagentor-Preise mit Einbau, drei Modelle im Vergleich

PostenFlügeltor (2 Teile)SchwingtorSektionaltor
Tor600 – 800 €600 – 800 €1.000 – 2.000 €
Einbau500 – 1.000 €300 – 500 €300 – 500 €
Gesamtsumme1.100 – 1.800 €900 – 1.200 €1.300 – 2.500 €

Anschaffungskosten für Garagentore

Wenn Sie die Kosten für das Einbauen eines Garagentors kalkulieren, müssen Sie als erstes an die Anschaffungskosten denken. Die Preise variieren dabei je nach Art und Antrieb des Tores.

Eine Kostenübersicht:

  • einfache Flügeltüren: ab 400 Euro
  • Flügeltüren mit zwei Flügeln: 600 bis 800 Euro
  • Schwingtore: 600 bis 800 Euro
  • Rolltore aus Kunststoff, motorisiert: 900 bis 1.100 Euro
  • Rolltore aus Metall, motorisiert: 1.400 bis 1.600 Euro
  • Sektionaltore: 1.000 bis 2.000 Euro

Hinweis: Diese Angaben beziehen sich auf Garagen, die Platz für einen Pkw bieten. Tore für Doppelgaragen kosten etwa das 1,5-fache der Modelle für Einzelgaragen.

Kosten für unterschiedliche Tormodelle und Materialien

Die Kosten für Garagentore können je nach Modell und verwendetem Material erheblich variieren. Hier ist ein Überblick über die Preisspannen für verschiedene Tormodelle:

  • Schwingtore: Diese einfachen Tore sind eine kostengünstige Option und beginnen bereits bei etwa 400 EUR.
  • Sektionaltore: Im Vergleich zu Schwingtoren sind Sektionaltore etwas teurer und starten typischerweise bei etwa 600 EUR.
  • Rolltore: Rolltore bieten eine platzsparende Lösung, sind jedoch tendenziell etwas teurer. Die Kosten für Rolltore liegen in der Regel um die 700 EUR.
  • Flügeltore: Flügeltore sind ab 500 EUR erhältlich, wobei jedoch beachtet werden muss, dass die Kosten durch eine elektrische Nachrüstung deutlich steigen können.

Bei der Auswahl des passenden Garagentors ist es wichtig, nicht nur auf den Anschaffungspreis zu achten, sondern auch auf die langfristigen Kosten sowie die Qualität und Haltbarkeit des Materials zu achten. Ein Garagentor ist eine Investition für viele Jahre, daher sollte die Entscheidung sorgfältig getroffen werden.

Preise für ein Garagentor mit Einbau

Die Kosten, um ein Garagentor einbauen zu lassen, hängen vor allem vom benötigten Arbeitsaufwand ab. Ein professioneller Fachbetrieb baut Flügeltüren für circa 500 bis 1.000 Euro ein. Schwingtore lassen sich einfacher montieren, daher müssen Sie nur mit 300 bis 500 Euro rechnen. Für ein Roll- oder Sektionaltor liegt der Preis für die Montage ebenfalls bei 300 bis 500 Euro. Falls Sie nur einen neuen Garagentorantrieb einbauen lassen möchten, fallen teils niedrigere Kosten an.

Hinweis: Auch diese Angaben beziehen sich auf Einzelgaragen. Für größere Garagen entstehen in der Regel 25 Prozent höhere Einbaukosten.

Zusatzkosten für Sonderausstattungen von Garagentoren

Bei der Planung des Einbaus eines Garagentors sollten auch die Zusatzkosten für Sonderausstattungen berücksichtigt werden. Diese können je nach Art und Umfang der gewünschten Extras variieren und die Gesamtkosten erheblich beeinflussen.

Beleuchtung

Die Installation einer Beleuchtung an oder in der Nähe des Garagentors kann die Sicherheit erhöhen und den Zugang zur Garage bei Dunkelheit erleichtern. Die Kosten für Beleuchtungsoptionen variieren je nach Art der Beleuchtung und den Installationsanforderungen. Die Preisspanne für Beleuchtung liegt typischerweise zwischen 100 und 500 Euro.

Eingebaute Fenster

Eingebaute Fenster können nicht nur das ästhetische Erscheinungsbild eines Garagentors verbessern, sondern auch für zusätzliches Tageslicht und Belüftung in der Garage sorgen. Die Kosten für die Installation von Fenstern hängen von der Größe, Anzahl und Art der Fenster ab. Die Preisspanne für eingebaute Fenster liegt üblicherweise zwischen 200 und 800 Euro pro Fenster.

Automatisches Schließsystem

Ein automatisches Schließsystem ermöglicht es, das Garagentor automatisch zu schließen, sobald es geöffnet wurde. Diese Funktion kann die Sicherheit erhöhen und den Komfort verbessern, bringt jedoch zusätzliche Kosten mit sich, sowohl für die Anschaffung als auch für die Installation. Die Preisspanne für ein automatisches Schließsystem liegt in der Regel zwischen 300 und 1000 Euro.

Sicherheitsfunktionen

Verschiedene Sicherheitsfunktionen, wie z.B. Sensoren zur Hinderniserkennung oder Alarmsysteme, können ebenfalls als Sonderausstattungen hinzugefügt werden. Diese Funktionen können die Sicherheit der Garage und Ihrer Immobilie insgesamt erhöhen, führen jedoch zu zusätzlichen Kosten. Die Preisspanne für Sicherheitsfunktionen variiert je nach Art und Umfang der Ausstattung, liegt aber typischerweise zwischen 200 und 800 Euro.

Es ist wichtig, die Kosten für Sonderausstattungen im Voraus zu berücksichtigen und Ihre Auswahl an Extras sorgfältig zu prüfen, um sicherzustellen, dass sie Ihren Anforderungen und Ihrem Budget entsprechen. Ein Garagentor-Experte kann Sie bei der Auswahl der passenden Sonderausstattungen beraten und Ihnen helfen, die Gesamtkosten realistisch zu planen.

Wissenswertes: Worauf Sie beim Einbau von Garagentoren achten sollten

Bevor Sie sich für ein Garagentor entscheiden, sollten Sie sich mit den Vor- und Nachteilen der einzelnen Optionen vertraut machen. Besonders wichtig ist der Platzbedarf vor der Garage. Ist sie beispielsweise straßennah gebaut, bleibt davor unter Umständen nur Platz für ein Auto. Gleiches müssen Sie bedenken, wenn Sie ein Flügeltor oder ein Schwingtor einbauen wollen. Denn hier muss aus Platzgründen ein Teil des Autos während des Öffnens und Schließens auf der Straße stehen.

Neben dem reinen Platzbedarf muss ein neues Garagentor auch einige Auflagen rund um Dämmung, Brandschutz und Sicherheit erfüllen: Ein automatisches Tor muss sich auch bei Stromausfall öffnen lassen. Außerdem muss es sofort stoppen, wenn es an ein Hindernis stößt. Sehr wichtig ist, dass sich das Tor immer auch von innen öffnen lässt. Neben diesen grundsätzlichen Überlegungen gibt es noch einige wichtige Unterschiede zwischen den einzelnen Modellen.

Einfluss der Torbreite und Antriebsarten auf die Kosten

Die Kosten für den Einbau eines Garagentors können stark von der Breite des Tors und der gewählten Antriebsart abhängen. Es ist wichtig, diese Faktoren bei der Kalkulation der Gesamtkosten zu berücksichtigen.

Torbreite

Die Breite des Garagentors spielt eine entscheidende Rolle bei der Bestimmung der Kosten. Größere Tore erfordern mehr Material und Arbeitsaufwand für die Installation, was zu höheren Kosten führen kann. Darüber hinaus müssen breitere Tore möglicherweise speziell angefertigt werden, um den individuellen Anforderungen Ihrer Garage gerecht zu werden, was zusätzliche Kosten verursacht.

Antriebsarten

Die gewählte Antriebsart für Ihr Garagentor kann ebenfalls einen erheblichen Einfluss auf die Gesamtkosten haben. Manuelle Garagentore sind in der Regel kostengünstiger in der Anschaffung und im Einbau, erfordern jedoch mehr körperliche Anstrengung beim Öffnen und Schließen. Elektrische Antriebe bieten mehr Komfort und Bequemlichkeit, sind jedoch in der Regel teurer sowohl in der Anschaffung als auch im Einbau.

Es ist ratsam, verschiedene Optionen für die Torbreite und Antriebsarten zu prüfen und die Kosten im Verhältnis zu Ihren individuellen Anforderungen und Budget zu bewerten. Ein professioneller Garagentor-Experte kann Ihnen bei der Auswahl der optimalen Konfiguration helfen, die sowohl Ihren Bedürfnissen als auch Ihrem finanziellen Rahmen entspricht.

Flügeltore: veraltete Bauweise

Ein Flügeltor benötigt viel Platz vor der Garage. Das Auto darf nicht zu dicht vor dem Tor stehen, da dieses sich sonst nicht öffnen lässt. Geöffnete Tore sind außerdem bei Wind problematisch, da sie eine große Windauflagefläche bieten. Ein weiterer großer Nachteil dieser Tore ist, dass sie sich nicht automatisieren lassen. Das liegt daran, dass aufgrund ihrer Bauart kein Motor eingesetzt werden kann. Das hat zur Folge, dass sich diese Tore nicht über eine Fernbedienung steuern lassen. Aus diesen Gründen wurde der Klassiker unter den Garagentoren schon vor längerer Zeit durch andere Ausführungen verdrängt.

Schwingtore: preisgünstig und praktisch

Anders als das Flügeltor bewegt sich das Schwingtor in einem Halbkreis nach oben und beansprucht somit weniger Bewegungsraum. Es befindet sich im geöffneten Zustand unter dem Dach der Garage. Diese Modelle lassen sich über einen Motor bewegen und sind auch über Funksender bedienbar.

Roll- und Sektionaltore: platzsparend und bequem

Rolltore wickeln sich beim Öffnen wie ein Rollladen um die eigene Achse, bei Sektionaltoren schieben sich die Elemente auf Schienen unter die Decke. Beiden Ausführungen ist gemeinsam, dass sich das Tor senkrecht nach oben öffnet.

Sie benötigen also so gut wie keinen Platz in Ihrer Garage. In der Regel sind diese Modelle motorisiert und über Funk bedienbar. Sektionaltore erhalten Sie außerdem optional mit Dämmung und Fensterflächen.

Die Herausforderungen bei der Dämmung von Rolltoren

Rolltore bieten eine platzsparende Lösung für Garagen, indem sie sich kompakt um eine Achse oberhalb der Garagenöffnung aufrollen. Trotz ihrer praktischen Vorteile stehen Eigentümer von Rolltoren jedoch vor spezifischen Herausforderungen, insbesondere wenn es um die Wärmedämmung geht.

Ein wesentlicher Nachteil von Rolltoren liegt in ihrer begrenzten Effizienz bei der Wärmeisolierung. Die Konstruktionsweise von Rolltoren, bei denen einzelne Lamellen sich aufrollen, lässt nur schwer eine durchgängige und wirksame Dämmung zu. Dies kann insbesondere in Garagen, die als Werkstatt genutzt werden oder direkt an das Haus angebunden sind, zu einem spürbaren Wärmeverlust führen.

Ein weiterer Punkt ist die Einbruchsicherheit. Obwohl moderne Rolltore mit verschiedenen Sicherheitsfeatures ausgestattet werden können, erreichen sie oft nicht das Sicherheitsniveau anderer Torarten, wie beispielsweise Sektionaltore. Um die Sicherheit zu erhöhen, ist die Installation von Aufschiebesicherungen empfehlenswert, was jedoch zusätzliche Kosten verursacht und die Komplexität der Installation erhöht.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Rolltore zwar eine ästhetisch ansprechende und platzsparende Lösung darstellen, ihre Nachteile in puncto Dämmung und Sicherheit jedoch genau bedacht werden sollten. Bei der Auswahl eines Garagentors ist es daher wichtig, die spezifischen Bedürfnisse und Gegebenheiten zu berücksichtigen und eine Beratung durch einen Fachmann in Anspruch zu nehmen, um die optimale Lösung für Ihr Zuhause zu finden.

Selbstmontage vs. professioneller Einbau von Garagentoren: Vor- und Nachteile

Der Einbau eines Garagentors kann eine verlockende DIY-Aufgabe sein, um Kosten zu sparen und ein Gefühl der Eigenständigkeit zu erleben. Doch bevor Sie sich entscheiden, Ihr Garagentor selbst zu installieren, sollten Sie die Vor- und Nachteile dieser Option sorgfältig abwägen.

Vorteile der Selbstmontage

  • Kosteneinsparungen: Durch den Verzicht auf die Beauftragung eines professionellen Handwerkers können Sie die Arbeitskosten sparen, was die Gesamtkosten senkt.
  • Flexibilität: Sie können den Zeitplan selbst bestimmen und müssen nicht auf einen Termin mit einem Handwerker warten.
  • Lernerfahrung: Die Selbstmontage kann eine lehrreiche Erfahrung sein und Ihnen ein besseres Verständnis für die Funktionsweise Ihres Garagentors vermitteln.

Nachteile der Selbstmontage

  • Komplexität: Der Einbau eines Garagentors erfordert technisches Know-how und spezielle Werkzeuge. Fehler bei der Installation können zu Funktionsstörungen oder sogar Sicherheitsrisiken führen.
  • Zeitaufwand: Die Selbstmontage kann zeitaufwändig sein, insbesondere wenn Sie nicht über ausreichende Erfahrung oder Fähigkeiten im Bereich der Heimwerkerarbeiten verfügen.
  • Mangelnde Garantie: Im Falle von Problemen oder Fehlfunktionen nach der Selbstmontage können Sie möglicherweise nicht auf eine Garantie oder Gewährleistung zurückgreifen.

Warum sich der professionelle Einbau lohnt

Trotz der verlockenden Vorteile der Selbstmontage ist es oft ratsam, einen professionellen Handwerker mit dem Einbau Ihres Garagentors zu beauftragen. Ein Experte verfügt über das erforderliche Fachwissen, die Erfahrung und die richtigen Werkzeuge, um die Installation schnell, effizient und vor allem sicher durchzuführen. Darüber hinaus bieten viele professionelle Dienstleister Garantien für ihre Arbeit, was Ihnen zusätzliche Sicherheit und Ruhe gibt. Wenn Sie also sicherstellen möchten, dass Ihr Garagentor korrekt installiert und optimal funktioniert, ist es ratsam, die Dienste eines Profis in Anspruch zu nehmen.

Checkliste für den Einbau eines Garagentores

Überlegungen zum Garagentor

  • entscheiden, welches System in Frage kommt
  • Nachrüstmöglichkeiten prüfen (Fernbedienung, Integration in Smart Home)
  • Design erwägen
  • bei der Gemeinde erkundigen, ob es Auflagen gibt
  • Maße des Tores bestimmen
  • konkrete Entscheidung zur Auswahl treffen
  • beim Hersteller erkundigen, was der Einbau durch ihn kostet

Fachbetrieb für den Einbau suchen

  • Arbeiten mit allen Angaben ausschreiben
  • Angebote von Dienstleistern vergleichen
  • Betrieb auswählen und beauftragen
  • Termin bestimmen

Einbau des Tores

  • Bauteile rechtzeitig anliefern lassen
  • für freien Zugang der Handwerker zu Garage, Wasser und Strom sorgen
  • nach Einbau alle Funktionen prüfen