Was kostet das Pflastern einer Einfahrt?

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Nach Neubau oder Umzug steht oft die Neu- oder Umgestaltung der Einfahrt an. Vor dem Start sollten die Kosten genau kalkuliert werden.

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Nach Neubau oder Umzug steht oft die Neu- oder Umgestaltung der Einfahrt an. Vor dem Start sollten die Kosten genau kalkuliert werden.

Einfahrt pflastern: Kosten im Überblick

LeistungKosten pro EinheitGesamtkosten
Aushubca. 15 € pro m²ca. 450 €
Schotterunterbauca. 20 € pro m²ca. 600 €
Aushub abfahrenca. 10 € pro m²ca. 300 €
Splittbrett auslegenca. 2 € pro m²ca. 60 €
Pflasternca. 40 € pro m²ca. 1.200 €
Materialkosten
Schotterca. 11 € pro m³ca. 99 €
Betonsteinpflasterca. 20 € pro m²ca. 600 €
Splitca. 4 € pro m³ca. 6 €
Randsteineca. 8 € pro mca. 160 €
ca. 3.475 €

Die beispielhaften Kosten beziehen sich auf eine 30 m² Einfahrt aus Betonsteinpflaster.

Allerdings hängen die Preise von individuellen Gegebenheiten und Vorstellungen ab. Eine pauschale Aussage ist daher schwierig.

Die erste Entscheidung besteht darin, ob die Einfahrt oder der Bereich vor dem Carport in Eigenleistung gepflastert werden soll, ein Teil selbst erbracht oder der Auftrag komplett einer Fachfirma erteilt wird.

Logisch: Setzt man die eigene Arbeitskraft ein, kostet es weniger. Allerdings sollte jeder seine handwerklichen Fähigkeiten realistisch einschätzen, ansonsten könnten zusätzlich teure Ausbesserungsarbeiten anfallen. Spurrillen können durch die ständige Last des Autos entstehen, wenn beim Pflastern der Einfahrt nicht sorgfältig verdichtet wurde. Auch die Entwässerung der Einfahrt könnte sich, je nach Material und Design, auf den Preis der Pflasterarbeiten auswirken. Sollen komplizierte Muster die neue Garageneinfahrt zieren, sollte in jedem Fall eine Fachfirma beauftragt werden.

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Die Kalkulation der Materialkosten

Eine wichtige Entscheidung ist die Auswahl der Pflastersteine. Die Preisspanne liegt hierbei abhängig von Eigenschaften und Design weit auseinander. Eine asphaltierte Einfahrt ist kostenintensiver, Kies und Rasenkammersteine benötigen einen höheren Pflegeaufwand. Am kostengünstigsten ist einfaches Verbundsteinpflaster aus Beton. Es wird durch seine Stabilität gerne für Einfahrten verwendet. Es kostet ungefähr 15 bis 25 Euro pro Quadratmeter.

Sollen Randsteine eingesetzt werden, um der Pflasterung Stabilität zu verleihen, dann gilt das Gleiche: Steinqualität und das Design bestimmen den Preis. Der Vergleich des Materialwerts der Steine bei verschiedenen Fachhändlern ist ebenfalls sinnvoll, denn dieser kann erheblich variieren.

Neu gepflasterte Einfahrt
Gepflasterte Einfahrt vor einem Garagentor.
Quelle © MyHammer

Weitere Kosten rund um die Pflastersteine

Nicht nur die Pflastersteine verursachen Kosten, sondern natürlich auch die Arbeit um die Steine herum. Bevor gepflastert werden kann, muss die Fläche eingeebnet und das Erdreich etwa 50 Zentimeter tief abgetragen werden. Pro Quadratmeter können für den Aushub zirka 15 Euro anfallen. Hierfür empfiehlt sich besonders bei großen Flächen die Anmietung eines Baggers, die einige Fachfirmen mit übernehmen und direkt in ihrem Angebot verrechnen.

Für die Bettung der Steine sowie zur Füllung der Fugen eignet sich beispielsweise Brechsand. Dieser hält zudem gezielt Ameisen fern, denn mit dem krümeligen Material können die sie keine Behausungen bauen. Grundsätzlich ist eine Beratung im Fachhandel oder direkt durch die Fachfirma zu einzelnen Materialien und der benötigten Menge stets hilfreich, um die Kosten realistisch zu kalkulieren.

Auch durch das Abfahren der Erde und das anschließende Auffüllen der Fläche, zum Beispiel durch Kies oder Schotter, entstehen weitere Kosten. Die Kosten für den Schotterunterbau bewegen sich in der Regel in einem Rahmen von 15 und 25 Euro pro Quadratmeter.

Eine Fachfirma nimmt in etwa 40 - 65 Euro die Stunde. Je nach Größe der Fläche, die gepflastert werden soll, müssen ca. drei Arbeitstage für zwei Personen einkalkuliert werden.

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Nach Restbeständen gucken

Ist das Design weniger wichtig und sollen die Kosten eher niedrig gehalten werden, kann nach Restbeständen von Pflastersteinen geschaut werden. Besonders nach der Saison gibt es in einigen Baumärkten oder im Fachhandel hin und wieder Angebote zu entdecken.

Welche Steindicke für welchen Zweck?

Um die dauerhafte Stabilität des gepflasterten Weges zu garantieren, ist nicht nur ein sorgfältig gearbeiteter Unterbau wichtig. Auch die Dicke der Pflastersteine spielt bei der Lebensdauer der Einfahrt eine wichtige Rolle. Im privaten Bereich werden Pflastersteine mit Dicken von sechs bis acht Zentimeters empfohlen.

Für einen Gartenweg, einen Hauseingang oder die Einfahrt zur Garage reichen in der Regel sechs Zentimeter. Für die Flächen, die sehr häufig von Autos genutzt werden, sind acht Zentimeter durchaus empfehlenswert. Sollte die Einfahrt stärker als im Normalfall belastet werden, sind Pflastersteine mit einer Dicke von 10 bis 14 Zentimetern notwendig.

Verschiedene Verlegemuster

Auch bei der Wahl des Verlegemusters sind einige Faktoren zu beachten. Je nachdem wie stark die Belastung der Hofeinfahrt in Zukunft aussehen sollte, kann es passieren, dass sich die Steine durch das Gewicht des Autos verschieben. Dies geschieht vor allem, wenn die Steine längs oder quer verlegt worden sind. Generell gilt, je mehr sie in einander verzahnt sind, desto stabiler ist die Einfahrt letztendlich.

Zu den Mustern, die am häufigsten verwendet werden, zählen der Halbverband, Diagonalverband, Blockverband und der Drittelverband. Wurde sich für ein solches Muster entschieden werden die Pflastersteine in unterschiedlichen Größen und Farben geliefert. Daher ist es kaum möglich, sich nach der Lieferung noch für ein anderes Muster zu entscheiden.

Zufahrtsstrecke gut durchdenken

Eine Einfahrt muss nicht immer zwangläufig geradlinig auf das Haus, die Garage oder das Carport zulaufen. Kleine Kurven können sogar aus ästhetischen Gründen eine Überlegung wert sein. Es empfiehlt sich allenfalls sehr, die Auffahrt einige Male ganz bewusst zu fahren, um sich sicher sein zu können, dass das Fahrzeug mit einem Kurvenradius nicht überfordert ist, oder schräg vor dem endgültigen Parkplatz ankommt.

Checkliste für das Pflastern der Einfahrt:

  • Ausmessen der Fläche.
  • Entscheidung treffen, welches Muster verlegt werden soll.
  • Die Angebote diverser Fachhandel einholen und vergleichen.
  • Die Route der Einfahrt gut durchdenken und eventuell einige Testfahrten machen.
  • Eventuelle Standflächen zusätzliche planen. (Auch Besucher brauchen einen Parkplatz)
  • Schon im Vorfeld über Grünflächen nachdenken. Eine Einfahrt ohne Pflanzen sieht schnell kahl aus.

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FAQ - Häufige Fragen zum Thema Einfahrt pflastern

Was ist der Vorteil einer gepflasterten Einfahrt?

Die Haus-, Hof- oder Garageneinfahrt muss allerlei Belastungen aushalten. Bei der Wahl des geeigneten Bodenbelags können neben der Optik und Stabilität auch eine leichte Pflege oder Umweltfreundlichkeit entscheidende Kriterien sein. Pflastersteine sind heutzutage das am häufigsten verwendete Material für Einfahrten. Sie sind in diversen Mustern erhältlich und besonders beliebt aus grauem oder eingefärbtem Beton. Ihr Vorteil gegenüber anderen Bodenbelägen ist eindeutig, dass sie vergleichsweise relativ günstig, einfach zu verlegen und besonders witterungsbeständig sind.

Welche Pflastersteine eignen sich am besten für die Einfahrt?

Für ein belastbares Pflaster werden bei Einfahrten oft zugeschnittene, härtere Gesteine wie Granit, Basalt, Grauwacke oder Porphyr verwendet, da sie sehr robust und witterungsbeständig sind. Klinkersteine eignen sich besonders gut, um den Boden eines offenen Carports zusammen mit der Einfahrt zu pflastern. Sand- und Kalksteine hingegen sind nicht immer abriebfest. Alternativ können Natursteine in Form von bruchrauen Steinen und Platten verwendet werden, die der Fläche ein natürliches Aussehen verleihen. Die günstigsten Varianten sind Beton- oder Rasengittersteine. Eine Übersicht der verschiedenen Pflastersteine gibt es hier.

Welches Verlegemuster kommt für die Einfahrt in Frage?

Bei der Wahl des Verlegemusters sind einige Faktoren zu beachten. Je nachdem wie stark die Belastung der Einfahrt ist, kann es passieren, dass sich die Steine durch das Gewicht des Autos verschieben. Dies geschieht vor allem, wenn die Steine längs oder quer verlegt worden sind. Generell gilt: je mehr sie ineinander verzahnt sind, desto stabiler ist die Einfahrt letztendlich. Zu den Mustern, die am häufigsten verwendet werden, zählen der Halbverband, Diagonalverband, Blockverband und der Drittelverband.

Wie dick müssen Pflastersteine für eine Einfahrt sein?

Die Dicke der Pflastersteine hängt stets vom jeweiligen Einsatzgebiet und dem erforderlichen Grad der Belastbarkeit ab. Flächen wie Einfahrten, die mit dem Pkw befahren werden, sollten daher eine Steindicke von mindestens 6 bis im Idealfall 8 Zentimetern haben.

Kann die Zufahrt zur Grundstückseinfahrt mitgepflastert werden?

Ist bei der Grundstückseinfahrt auch die zur öffentlichen Fläche gehörende Gehwegüberfahrt betroffen, ist der nachweisliche Eigentümer des Grundstücks dazu verpflichtet, mindestens 3 Monate vor geplantem Baubeginn einen Antrag beim Straßen- und Grünflächenamt zu stellen und für die Erteilung der Zustimmung fälligen Verwaltungsgebühren sowie die Herstellungskosten aufzukommen.

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