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Was soll gemacht werden?
    Maler

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    Maler

    Maler und Lackierer sind zuständig für alle Arten von Anstrichen. Sie kümmern sich um sämtlichen Arten von sichtbaren und unsichtbaren Beschichtungen auf Wänden und Decken im Innen- und Außenbereich auf allen Oberflächen wie Putz, Holz, Beton, Metall oder Kunststoff. Ebenso gehören in den Tätigkeitsbereich des Malers das Lackieren von Fenstern und Türen.

    Zu den wichtigsten Arbeitstechniken zählen das Grundieren, Tapezieren, Spachteln, Schleifen, Streichen, Spritzen, Tauchen und Fluten. Hilfsmittel des Malers sind Pinsel, Farbwalzen, Spachteln, Spritzgeräte und Spritzpistolen sowie Farben, Lacke und Lösungsmittel.

    Ein Maler ist sowohl im Innen-, als auch im Außenbereich auf Leitern und Gerüsten für Fassaden tätig. Auch das Aufstellen der Gerüste umfasst das Arbeitsgebiet des Malers.

    Maler beauftragen – Was ist zu beachten?

    Bei einem Umzug, dem Kauf einer Wohnung oder einer neuen Wohnungseinrichtung, nimmt das Streichen der Wände einen großen Stellenwert ein. Besonders bei Farben, bei denen verschiedene Maltechniken angewendet werden, ist ein Fachmann gefragt. Der Maler übernimmt dabei auch die Farbberatung und die Planung und Umsetzung der Malerarbeiten. Wer eine perfekt gestrichene Wand oder Fassade haben möchte, beauftragt in jedem Falle einen Maler.

    Auch für die Innendämmung und Fassadendämmung ist der Maler der richtige Ansprechpartner. Er bekleidet die Innenwände, Decken, Böden und Fassaden sowie das Anbringen von Wärmedämm-Verbundsystem (WDVS) von Gebäuden und hält Häuser aus den unterschiedlichsten Materialien instand.

    Der Malermeister übernimmt bei einem Auftrag auch die gestalterische und technische Beratung und erstellt ein Gestaltungskonzept. Außerdem berät er zum Ausmaß der Anstricharbeiten auf allen möglichen Untergründen, wie Effektivität, Haltbarkeit, Schutzfunktion, Dämmung und Weiteres.

    Durchschnittliche Kosten für Malerarbeiten

    Im Durchschnitt kosten Maler fünf bis zehn Euro pro Quadratmeter an. Das sind die reinen Kosten für die Malerarbeit, hinzukommen Abdeckungs- und Ausbesserungsarbeiten wie das Verspachteln von Unebenheiten und Löchern oder das Aufbauen eines Gerüstes. Das sind gesonderte Kosten, die extra erfragt werden müssen.

    Auch die Materialkosten für die Malerarbeiten dürfen nicht vergessen werden. Gute Fassadenfarbe für den Außenbereich ist zwischen 1,50 und 3 Euro pro Quadratmeter erhältlich, hinzukommen Kosten für die Grundierung, die mit 50 Cent pro Quadratmeter zu Buche schlagen. Im Innenbereich ist mit Quadratmeterkosten von 1,6 bis 6 Euro für die Farbe zu rechnen.

    Wie erkenne ich einen guten Maler?

    Ein Fachmann verfügt über Kenntnisse zu verschiedenen Techniken des Streichens und des Malens und weiß über die unterschiedlichsten Anstriche und Untergründe Bescheid und berät zum richtigen Anstrich.

    Laut Statistik gab es rund 40.800 Lackierer- und Malerbetriebe 2017 in Deutschland. Die Betriebe haben eine Durchschnittsgröße von etwa fünf Beschäftigten in verschiedenen Arbeitsbereichen. Empfehlungen von Freunden und der Familie sowie gute Bewertungen auf Handwerkerplattformen wie MyHammer und anderen, sind immer ein gutes Indiz dafür, dass es sich um einen kompetenten Malerbetrieb handelt, der mit gutem Gewissen beauftragt werden kann.

    Malerhandwerk – Abgrenzung zum Raumausstatter

    Oft übernehmen Raumausstatter neben der Planung des Innenraumes auch das Gestalten, Bekleiden und Beschichten von Wand und Deckenflächen. Die Arbeiten eines Raumausstatters sind aber nicht mit denen eines Malers identisch, sie beziehen sich ausschließlich auf Innenräume und umfassen nur das Tapezieren mit Raufaser und das Streichen eines Raumes mit Bindefarbe. Für alle anderen Arbeiten muss ein Maler beauftragt werden.

    Beim Berufsbild des Raumausstatters handelt es sich um ein zulassungsfreies Handwerk, das keine Meisterpflicht beinhaltet. Zusätzliche Tätigkeiten, die das Maler- und Lackiererhandwerk berühren, sind einem Raumausstatter deshalb nicht gestattet.

    Maler – Geschichtliche und interessante Fakten

    Macula lautet das ursprüngliche lateinische Wort, aus dem sich das Wort Maler und das Handwerk des Malers ableitet. Übersetzt heißt Macula so viel wie Fleck oder Makel. Das Wort „Malen“ war ursprünglich das Wort für schreiben oder Flecken, also Flecken machen, wenn man es wortwörtlich übersetzt. Früher war der Maler auch gleichzeitig ein Tüncher, die Bezeichnung entstand aus einer Überschneidung verschiedener Handwerke, denn Mitte des 19. Jahrhunderst war Tünch die Bezeichnung für eine Feinputzschicht, also Gisputz oder Kalkputz auf Decken und Wandflächen. Regional wird der Maler auch Gipser oder Weißbinder genannt.

    Wer glaubt, dass das Malerhandwerk ohne Spaß und Wettbewerbe auskommt, hat sich getäuscht. Es gibt ein Nationalteam der Maler in Deutschland, das aus etwa 16 Mitgliedern besteht und an Europameisterschaften teilnimmt. Die Meisterschaften und die Mannschaft sind Sympathieträger auf Bildungsveranstaltungen und in Schulen und sollen für die Attraktivität des Handwerksberufs Maler sorgen.

    Witzige Geschichten über das Malerhandwerk gibt es ebenfalls einige. Eine sehr smarte Idee war es, eine feuchtigkeitsabeweisende Lackierung zu entwickeln, die Pinklern die Lust am Wandpinkeln nimmt. An einigen Bahnhöfen wird immer wieder gerne gegen Wände gepinkelt. Hier hängt nun ein Schild „bitte nicht pinkeln, Wand pinkelt zurück“. Wer es dennoch wagt, wird von seinem eigenen Pinkelstrahl angepinkelt, der dank der besonderen Lackierung von der Wand im selben Winkel wieder zurückgestrahlt wird.

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