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Was soll gemacht werden?
    Umzugsunternehmen

    1.434 Umzugsunternehmen bei MyHammer

    Umzugsunternehmen

    Üblicherweise bieten Umzugsunternehmen deutlich mehr Leistungen an als den Transport von Möbeln an. Umzugsunternehmer sind Möbelspediteure, die auf Umzüge spezialisiert sind. Das Aufgabengebiet umfasst den Auf- und Abbau der Einrichtung und das Verpacken von jeglichem Umzugsgut, vom Aquarium bis zum Wintermantel.

    Die meisten Umzugsunternehmen führen auch einfache Elektro- und Wasseranschlüsse durch. Sie ziehen aber keine Leitungen. Auch Tapezieren oder das Verlegen von Teppichböden gehört nicht zum Leistungsumfang.

    Einige Firmen haben sich weiter spezialisiert, beispielsweise auf Firmenumzüge oder einen Umzug in Heime mit Entsorgen von überflüssigen Möbeln.

    Umzugsunternehmen beauftragen – Was ist zu beachten?

    Vom Full-Service bis zur reinen Transportleistung ist alles möglich und frei vereinbar. Je mehr Leistung das Umzugsunternehmen erbringt, desto höher sind die Kosten. Es ist daher wichtig im Vorfeld zu klären, wer welche Leistungen erbringt.

    Da keine Wohnung wie die andere ist, bestehen seriöse Firmen auf eine Besichtigung, bevor sie ein konkretes Angebot abgeben. Es macht Sinn für diesen Termin eine Liste zu erstellen, in der festgehalten ist, welche Möbel mitkommen und was genau das Umzugsunternehmen erledigen soll.

    Durchschnittliche Kosten für einen Umzug

    Neben der Größe der Wohnung in Quadratmetern, der Entfernung und der zu erbringenden Nebenleistungen, bestimmen noch weitere Faktoren den Preis. Unter anderem sind die Etagen der Wohnung, ob es einen Aufzug gibt und die Zugänglichkeit der Wohnungen wichtig.

    Ein Zwei-Personenhaushalt mit einer Wohnung von 75 Quadratmetern, muss mit einem Transportvolumen von etwa 40 Kubikmetern rechnen. Pro Kubikmeter verlangen Umzugsfirmen zwischen 20 und 30 Euro für das Be- und Entladen des Fahrzeugs. Wenn die Wohnung sehr hoch im Haus liegt oder der Weg zum Fahrzeug beschwerlich ist, fallen höhere Kosten an.

    Pro Entfernungskilometer ist mit 30 bis 50 Cent zu rechnen. Das Verpacken und den Auf- und Abbau der Möbel berechnen die Unternehmen meist nach Zeitaufwand mit 25 bis 30 Euro pro Stunde.

    Bei einem Zwei-Personenhaushalt ist mindestens mit Kosten von 1.500 Euro zu rechnen, wenn das Unternehmen nur be- und entlädt sowie etwa 100 Kilometer fährt. Ein Full-Service schlägt mit 2.000 bis 4.000 Euro zu Buche.

    Wie finde ich ein gutes Umzugsunternehmen?

    Alle Umzugsunternehmen, die zumindest ein Fahrzeug von mehr als 3,5 Tonnen im Einsatz haben, benötigen eine Erlaubnis. Diese bekommt nur, wer einen Fachkundenachweis der IHK erbringt. Außerdem ist eine Haftpflichtversicherung erforderlich. Beides besagt nichts über die Qualität als Umzugsunternehmen, denn es geht bei den Nachweisen ausschließlich um den Transport, nicht um die Nebenleistungen.

    Auf der sicheren Seite ist, wer ein Unternehmen wählt, das im Bundesverband der Möbelspedition und Logistik (AMÖ) oder einem der Landesverbände Mitglied ist. Diese Organisation vergibt das „rollende Känguru“ als Gütesiegel für Umzüge. Bei Streitigkeiten mit dem Auftraggeber unterwerfen sich die zertifizierten Firmen dem Spruch der Schlichtungsstelle der AMÖ. Etwa 800 Unternehmen tragen das Gütesiegel. Einige Umzugsunternehmen haben eine Zertifizierung nach DIN ISO 9001 durch eine unabhängige Stelle wie den TÜV. Auch diese können eine besondere Qualifizierung nachweisen.

    Allerdings verzichten viele gute Umzugsunternehmen aus Kostengründen auf die Mitgliedschaft oder ein Zertifikat. Wer den Umzug günstig abwickeln möchte, muss in der Regel solche Firmen beauftragen. Tipps aus dem Freundeskreis oder die Suche bei MyHammer helfen unabhängig von Gütesiegeln, gute Umzugsunternehmen zu finden. Die Bewertungen der Unternehmen sind sehr aufschlussreich.

    Qualitätskriterien eines Umzugsunternehmens prüfen

    Manche der Kriterien, die ein Betrieb erfüllen muss, um das Gütesiegel zu bekommen, sind für Kunden weniger von Bedeutung. Zum Teil können Auftraggeber auch durch schlichtes Nachfragen einen Betrieb finden, der zumindest die wichtigsten Grundsätze befolgt. Die Zertifizierung prüft unter anderem, ob der Betrieb nach den Grundsätzen und Regeln eines ordentlichen Kaufmanns arbeitet. Dies ist für den Kunden weniger von Bedeutung.

    1. Die Pflicht ein übersichtliches und detailliertes Angebot zu erstellen, sowie zu beraten und eine Leistungsbeschreibung dem Umzugsvertrag beizufügen, kann jeder selbst mit dem Unternehmen vereinbaren.
    2. Dies gilt auch im Hinblick auf den Versicherungsschutz. Es ist ratsam sich vor Abschluss des Vertrags über die Versicherungs- und Haftungsbestimmungen zu informieren und nach dem Versicherer zu fragen.
    3. Außerdem sollte jeder Auftraggeber eine korrekte, nachprüfbare Abrechnung nach Abschluss aller Arbeiten vereinbaren. Nur so kann er kontrollieren, ob Rechnung und Angebot übereinstimmen.
    4. Jeder Kunde kann durchaus selbst in Erfahrung bringen, ob geeignete und sichere Möbellager und Standplätze für die Fahrzeuge vorhanden sind. Dieser Punkt ist ohnehin nur wichtig, wenn Möbel gelagert werden sollen oder Umzug mehrere Tage in Anspruch nimmt.
    5. Ein Risiko gehen Auftraggeber ein, die kein zertifiziertes Unternehmen beauftragen, wenn es um die Qualifizierung der Mitarbeiter geht. Es ist kaum zu kontrollieren, ob Transportleiter und Packer oder Personen die Anschlüsse vornehmen, Fachpersonal sind. Allerdings geben Erfahrungen anderer Kunden einen guten Anhaltspunkt, wie gut das Personal arbeitet.
    6. Auch können Laien kaum beurteilen, ob ein Umzugsunternehmen umweltverträgliche Verpackungsmaterialien nutzt und die Fahrzeuge für die Beförderung von Möbeln eingerichtet sind sowie dem aktuellen Sicherheitsstandard entsprechen.

    Das größte Problem bei einem nicht zertifizierten Betrieb ist, dass bei Meinungsverschiedenheiten kein Einigungsverfahren über die AMÖ möglich ist. Wer bei der Beauftragung die vorherigen Punkte beachtet, wird kaum größere Probleme beim Umzug bekommen, die eine Schlichtung notwendig machen.

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