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Das Bild zeigt drei Männer in Schutzkleidung und Helm auf einer Baustelle, einer der Männer hat einen geöffneten Laptop in der Hand. Das Bild ist aus der Vogelperspektive aufgenommen und zeigt, wie die Männer etwas besprechen.

Was kostet es, einen Statiker zu beauftragen?

Aktualisiert am

Sie planen ein Bauprojekt und fragen sich, welche Kosten ein Statiker verursacht? Abhängig von Umfang und Komplexität des Projekts, reichen diese von mehreren 100 bis zu einigen 1.000 Euro. Erfahren Sie, welche Faktoren die Statiker-Kosten beeinflussen und wie Sie die besten Angebote finden, um Ihre Bauvorhaben effizient und kostengünstig zu realisieren.

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Kosten für den Statiker: Ein umfassender Leitfaden

Der Bau oder die Renovierung eines Hauses ist eine aufregende und zugleich herausfordernde Aufgabe. Der Statiker spielt dabei eine entscheidende Rolle, um die strukturelle Integrität Ihres Projekts sicherzustellen. In diesem Ratgeber erfahren Sie alles über die Kosten eines Statikers, egal ob es sich um ein Einfamilienhaus, einen Altbau oder die Prüfung der Statik eines alten Hauses handelt.

In diesem Artikel geht es um:

  1. Statiker: alle Kosten im Überblick
  2. Statiker-Kosten im Vergleich: Altbau vs. Neubau
  3. Statiker-Kosten im Vergleich: Einfamilienhaus vs. Mehrfamilienhaus
  4. Statik prüfen: Rechtliche Aspekte
  5. Statik prüfen lassen – Experten mit MyHammer finden
  6. Häufig gestellte Fragen zu den Kosten für Statiker

Statiker: alle Kosten im Überblick

Ein Statiker, auch Tragwerksplaner genannt, ist unerlässlich für die Sicherstellung der Standfestigkeit und Belastbarkeit eines Bauwerks. Seine Aufgaben umfassen die Berechnung von Tragwerken, das Erstellen von Standsicherheitsnachweisen für Baugenehmigungen und die Erstellung von Schalungs- und Bewehrungsplänen. Auch bei Umbauten und Gutachten über Altbauten oder Schäden ist der Statiker gefragt. Abhängig von der Art des Bauprojekts liegen die Kosten für Statikerdienstleistungen typischerweise bei 1.600 bis 10.000 Euro und mehr. Dabei spielen die folgenden Faktoren eine Rolle:

Größe und Umfang des Gebäudes: Große Gebäude erfordern mehr Berechnungen, was die Kosten in die Höhe treibt.
Komplexität: Komplexe Bauformen oder Materialien können zusätzliche Arbeitsschritte erfordern.
Altbau vs. Neubau: Alte Gebäude benötigen oft zusätzliche Prüfungen, was die Kosten steigern kann.
Vorhandene Unterlagen: Fehlende Pläne erfordern mehr Arbeitsaufwand und erhöhen die Kosten.
Regionale Unterschiede: Stundensätze variieren stark zwischen städtischen und ländlichen Gebieten.
Leistungsumfang: Ein vollständiges Planungspaket ist teurer als eine einfache Berechnung.
Honorarvereinbarung: Gebühren können frei verhandelt oder gemäß den HOAI-Richtlinien abgerechnet werden.

Gut zu wissen: Regionale Unterschiede können nicht nur die Kosten stark variieren lassen. Zudem gilt: Für bauantragspflichtige Maßnahmen sindn meist Standsicherheitsnachweise erforderlich. Je nach Bundesland und abhängig von der jeweiligen Bauverordnung dürfen diese auch von einem Architekten ausgestellt werden.

Was sind die HOAI-Richtlinien?

HOAI, kurz für Honorarordnung für Architekten und Ingenieure, ist ein gesetzlicher Rahmen, der lange Zeit die Vergütung von Planungsleistungen in Deutschland verbindlich geregelt hat – darunter auch die Honorare für Statiker. Sie teilt Bauprojekte in verschiedene Honorarzonen, abhängig von Schwierigkeit und Komplexität, und definiert Leistungsphasen, die von der Grundlagenermittlung bis hin zur Ausführungsplanung reichen.

Bis 2020 galten verbindliche Mindest- und Höchstsätze. Heute dient die HOAI vor allem als Orientierungshilfe, da die Honorare frei vereinbart werden können. Viele Ingenieure und Architekten nutzen die HOAI jedoch weiterhin als Grundlage: So würde die statische Berechnung für ein Einfamilienhaus mit normalem Aufwand nach HOAI etwa 1.800 bis 3.000 Euro kosten, während bei einem Mehrfamilienhaus oder komplexeren Bauwerken schnell 5.000 bis 10.000 Euro und mehr anfallen.

Statiker-Kosten im Vergleich: Altbau vs. Neubau

Die Arbeit eines Statikers ist sowohl bei Neubauten als auch bei Altbauten unverzichtbar, doch die Anforderungen und damit auch die Kosten unterscheiden sich deutlich.

Während Neubauten meist klar kalkulierbare Statikerkosten verursachen, sind die Kosten beim Altbau schwerer vorherzusagen. Die Überprüfung der Statik kann aufgrund von Schäden, fehlenden Unterlagen oder komplizierter Bauweise teurer werden.

Um einen besseren Durchblick zu erhalten, lohnt es sich, mit einem Fachmann zu sprechen. Sie finden Architekten und andere Experten für Bau und Statik auf MyHammer – schnell und einfach mit nur wenigen Klicks. Hier erfahren Sie zusätzlich auch gleich mehr zu den aktuellen Preisen für die Bauplanung – ein weiterer Kostenpunkt, der neben der Statik nicht in der Budgetierung vergessen werden sollte.

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Neubauten: Kosten für die Statik

Beim Neubau gehört die statische Planung zu den Pflichtleistungen. Der Statiker erstellt Tragwerksberechnungen, Nachweise für die Baugenehmigung sowie Schalungs- und Bewehrungspläne. Für ein durchschnittliches Einfamilienhaus bewegen sich die Kosten je nach Größe und Aufwand zwischen 1.800 und 3.000 Euro. Komplexere Bauvorhaben, beispielsweise mit Keller oder besonderen Konstruktionen, können deutlich teurer werden.

Altes Haus: Was kostet die Überprüfung der Statik?

Bei Altbauten ist eine statische Überprüfung besonders wichtig, da Tragfähigkeit und Sicherheit häufig nicht mehr dem heutigen Standard entsprechen. Dies gilt vor allem, wenn Umbauten oder Sanierungen geplant sind oder bereits sichtbare Schäden wie Risse oder Setzungen vorliegen. Die Kosten liegen in der Regel ähnlich hoch oder 10 bis 20 % über den Neubaukosten, da oft zusätzliche Prüfungen, Gutachten und Nachweise notwendig sind. Fehlende oder unvollständige Bauunterlagen können weitere Mehrkosten verursachen.

Statiker-Kosten im Vergleich: Einfamilienhaus vs. Mehrfamilienhaus

Während beim Einfamilienhaus meist ein überschaubares Projekt mit klar definiertem Aufwand vorliegt, steigt die Komplexität bei Mehrfamilienhäusern deutlich an. Mehr Geschosse, größere Spannweiten und erhöhte Sicherheitsanforderungen führen zu umfangreicheren Berechnungen und damit auch zu höheren Statiker-Kosten als beim Einfamilienhaus.

In der folgenden Tabelle finden Sie die Kosten für die jeweilige Bauform in einer übersichtlichen Darstellung gegenübergestellt.

EinfamilienhausMehrfamilienhaus
Kosten meist zwischen 1.800 – 3.000 €Kosten beginnen bei ca. 5.000 € , oft fünfstellig
Geringere Komplexität, klar kalkulierbarHöhere Komplexität durch mehrere Geschosse und Wohneinheiten
Leistungen: Tragwerksplanung, Nachweise für Baugenehmigung, einfache KonstruktionspläneLeistungen: umfangreiche Tragwerksplanung, Nachweise für Statik, Brand- und Schallschutz, detaillierte Konstruktions- und Ausführungspläne
Zusatzkosten bei Sonderwünschen (Keller, große Fensterflächen, offene Grundrisse)Zusatzkosten durch erhöhte Anforderungen (größere Spannweiten, besondere Bauweisen, komplexe Nutzungskonzepte)

Wichtig: Um sicherzustellen, dass Sie kompetente Unterstützung erhalten, sollten Sie sich unbedingt an einen erfahrenen Bauplaner und -berater bzw. Architekten wenden, der die Statikberechnung vornehmen bzw. qualifizierte Fachkräfte für Ihr Vorhaben vermitteln kann.

Statik prüfen: Rechtliche Aspekte

Bei vielen Bauvorhaben ist die Prüfung der Statik nicht nur empfohlen, sondern gesetzlich vorgeschrieben. Die Bauordnungen der Bundesländer verlangen in der Regel, dass für Neu- und Umbauten statische Nachweise erbracht werden, um die Sicherheit und Standfestigkeit zu gewährleisten. Private Bauherren müssen sich hierbei an die spezifischen Vorgaben ihrer Region halten.

Bei Missachtung der gesetzlichen Vorgaben drohen nicht nur bauliche Mängel, sondern auch rechtliche Konsequenzen wie Baustopps oder Zwangsmaßnahmen. Im Fall von Unfällen kann es zudem zu erheblichen Schadensersatzforderungen kommen.

Es gibt jedoch auch Ausnahmen, zum Beispiel bei kleinen Bauvorhaben, die keine große statische Belastung darstellen. Dazu zählen etwa:

  • Gartenhäuser oder Schuppen mit nur geringer Grundfläche

  • Carports oder Pergolen, sofern bestimmte Abmessungen und Bauhöhen nicht überschritten werden

  • Terrassenüberdachungen oder kleinere Anbauten, wenn sie keine tragenden Gebäudeteile betreffen

  • Mauern und Einfriedungen bis zu einer gewissen Höhe, die in der jeweiligen Landesbauordnung als genehmigungsfrei gelten

  • Innenumbauten ohne Eingriff in tragende Wände oder die Gebäudestatik.

Die genauen Abgrenzungen sind jedoch länderspezifisch geregelt, weshalb Sie sich im Vorfeld unbedingt bei der zuständigen Baubehörde oder einem Statiker informieren sollten, um auf Nummer sicher zu gehen.

Gut zu wissen: Bei Ihrem Bauvorhaben handelt es sich um einen Anbau, eine Garage, einen Schuppen oder dergleichen? Im MyHammer-Preisradar finden Sie sowohl die Kosten für den Garagenbau und die Kosten für den Carport als auch die Kosten für den Bau eines Gartenhauses

Statik prüfen lassen – Experten mit MyHammer finden

Sie sind auf der Suche nach einem verlässlichen Statiker für Ihr Bauprojekt? Bei MyHammer treffen Sie die richtige Wahl! Die Plattform bietet Ihnen transparente Vergleichsmöglichkeiten der verschiedenen Anbieter – vom Architekten über den Bauplaner und hin zum ausführenden Bauunternehmen.

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Häufig gestellte Fragen zu den Kosten für Statiker

Wie oft sollte die Statik eines Hauses überprüft werden und was kostet das?

Eine regelmäßige Überprüfung der Statik ist bei privaten Wohnhäusern in der Regel nicht notwendig. Sie sollten jedoch einen Statiker hinzuziehen, wenn Umbauten, Anbauten oder Sanierungen geplant sind oder sichtbare Schäden wie Risse oder Setzungen auftreten. Die Kosten richten sich nach dem Umfang der Untersuchung und liegen oft zwischen 500 und 2.000 Euro für eine reine Begutachtung.

Übernimmt die Versicherung die Kosten für die Prüfung der Statik bei Schäden?

Ob die Versicherung die Kosten übernimmt, hängt vom jeweiligen Schadensfall und der Versicherungspolice ab. Bei Schäden durch versicherte Ereignisse wie Sturm oder Wasser kann die Prüfung der Statik übernommen werden. Bei selbst verursachten Umbauten oder altersbedingten Mängeln tragen Sie die Kosten in der Regel selbst.

Wann ist es notwendig, einen Statiker für Umbauten einzuschalten und was sind die Kosten dafür?

Einen Statiker benötigen Sie immer dann, wenn tragende Wände entfernt, neue Lasten eingezogen oder Anbauten realisiert werden sollen. Die Kosten hängen stark vom Umfang des Projekts ab und liegen bei kleineren Umbauten meist im Bereich von 500 bis 2.000 Euro, bei größeren Projekten deutlich höher.

Kann ich bei der Beauftragung eines Statikers Kosten sparen und wie?

Ja, Sie können Kosten sparen, indem Sie mehrere Angebote vergleichen und Ihre Pläne so konkret wie möglich vorbereiten. Je klarer Ihre Anforderungen sind, desto effizienter kann der Statiker arbeiten. Zudem lohnt es sich, frühzeitig einen Fachmann einzubeziehen, um teure Nachbesserungen zu vermeiden.

Welche Leistungen sind typischerweise in den Kosten für einen Statiker enthalten?

Zu den typischen Leistungen gehören die Tragwerksplanung, die Berechnung der Standsicherheit, die Erstellung von Nachweisen für die Baugenehmigung sowie die Anfertigung von Schalungs- und Bewehrungsplänen. Bei Altbauten kommen häufig zusätzliche Prüfungen oder Gutachten hinzu.