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Was soll gemacht werden?
    Lackierer

    1.973 Lackierer bei MyHammer

    Lackierer

    Maler, Anstreicher und Lackierer kümmern sich um Anstriche aller Art sowie sämtliche sichtbaren und nicht sichtbaren Vor- und Schlussbeschichtungen. Dabei beschichten sie auch Flächen, um ihnen einen Schutz zu verleihen, beispielsweise vor Korrosion. Ein Schwerpunkt im Maler- und Lackiererhandwerk ist die Fahrzeuglackierung. Lackierer sind Facharbeiter, die sich auf das Lackieren von Fahrzeugen und Fahrzeugteilen spezialisiert haben.

    Fahrzeuglackierer arbeiten in Werkstätten wo sie kleinere Unfallschäden ausbessern und diese anschließend lackieren. Die Hauptaufgaben des Lackierers bestehen aus Werterhaltungs- und Instandhaltungsarbeiten an Fahrzeugoberflächen sowie der notwendigen Montage und Demontage der zu lackierenden Fahrzeugteile. Lackierer schützen und veredeln außerdem Karosserien und Oberflächen von Fahrzeugen wie Autos, Flugzeugen, Motorrädern oder Schiffen.

    Das eigentliche Lackieren und das Geschick, den richtigen Farbton zu finden, ist die Kernarbeit des Lackierers.

    Lackierer beauftragen – Was ist zu beachten?

    Die meisten Lackierereien haben sich entweder auf die Instandsetzung von Unfallwägen oder auf das Tuning und die Airbrush-Technik spezialisiert. Einige Werkstätten bieten auch Karosseriearbeiten an.

    Beachtenswert für Auftraggeber ist, dass bei allen Unfall- und Karosseriearbeiten kein Angebot ohne Begutachtung des Schadens vor Ort möglich ist. Die Schäden und Kosten für die Instandsetzung können nur durch einen Experten ermittelt werden. Ein Besichtigungstermin ist immer kostenfrei und unverbindlich. Ein Kostenvoranschlag fürs Lackieren von mehreren Werkstätten hilft außerdem bei der Auswahl des Lackierers.

    Durchschnittliche Kosten für Lackierarbeiten

    Wie viel das Lackieren kostet, ist abhängig von der Größe des Schadens und davon, ob das gesamte Auto oder nur Teile lackiert werden. Die Kosten lassen sich nicht pauschalisieren.

    Handelt es sich um einen stark beschädigten Lack oder ist eine neue Farbe gewünscht fallen mindestens 1.500 Euro an. Je nach Modell und Aufwand können daraus aber auch 6.000 bis 8.000 Euro werden. Die alten Lackschichten müssen zunächst abgetragen und die Teile demontiert werden. Dieser Vorgang dauert mindestens zwei Tage. mindestens zwei Tage.

    Kostengünstiger ist das Folieren mit speziellen und maßgeschneiderten Folien. Optisch ist das kaum von einer normalen Lackierung zu unterscheiden. Diese Methode bewegt sich im Bereich von 2.500 bis 3.000 Euro für das gesamte Fahrzeug.

    Die niedrigsten Kosten der Lackierung entstehen bei einer Lackreparatur von kleineren Schäden mit Smart Repair.

    Wie finde ich einen guten Lackierer?

    Gerne werden die Begriffe Lackdoktor oder Lackierer als Qualifikation genannt, aber nur eine hochwertige Ausrüstung reicht nicht aus, um als qualifizierter Lackierer arbeiten zu können. Gerade bei Fahrzeuglacken ist eine hohe Fachkompetenz notwendig. Es ist sinnvoll, sich an eine zertifizierte Lackiererei zu wenden. In einer seriösen Lackiererei arbeiten nur professionell ausgebildete Autolackierer, die ihr Handwerk gelernt haben. Das Zeigen von Arbeitsbeispielen und eine freundliche Kommunikation vor und während der Durchführung des Auftrags sollten für die Werkstatt selbstverständlich sein.

    Generell handelt es sich beim Fahrzeuglackierer um eine geschützte Berufsbezeichnung. In der Handwerksanlage A sind Maler und Lackierer genannt, bei denen es eine Meisterpflicht gibt. Dieser Beruf ist zulassungspflichtig. In der Praxis sind auch Fahrzeuglackierer davon betroffen. Wer sich als Lackierer selbständig machen möchte, benötigt also einen Meistertitel. Ein weiteres Qualitätsmerkmal kann die ISO-Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001:2015 sein, sowie Mitgliedschaften in Innungen und Verbänden und Zertifikate über Weiterbildungen.

    Laut Statista zählte das statistische Bundesamt im Jahr 2016 rund 4290 Lackierbetriebe für Kraftwagen in Deutschland. Gute Autolackierer finden Auftraggeber durch Empfehlungen von Freunden und Bekannten oder auf Handwerkerplattformen wie MyHammer. Neben den genannten Kriterien sind gute Bewertungen des Betriebes ein zuverlässiges Indiz dafür, dass es sich um eine kompetente Lackiererei handelt, die Aufträge gewissenhaft ausführt und mit gutem Gewissen beauftragt werden kann.

    Die ISO-Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001 steht für Qualität

    Diese Zertifizierung erhalten nur Lackierbetriebe, die überdurchschnittlich gut sind und deren technische Ausstattung sowie die Arbeit den höchsten Standards entsprechen. Bei größeren Lackierarbeiten empfiehlt es sich, auf diese Zertifizierung bei der Auswahl des Betriebes zu achten.

    Auto selbst lackieren? – Auf keinen Fall!

    Der Lack eines Autos hat die Funktion das Metall der Karosserie vor Umwelteinflüssen und Rost zu schützen. Heutzutage ist guter Lack kratzfest, schützt vor Sonneneinstrahlung und ist wasserabweisend. Die Lackierung besteht aus mehreren Schichten: Grundierung gegen Korrosion, Füllstoffe die Unebenheiten ausgleichen und Farblack, auf dem sich ein resistenter Lack befindet. Es ist also von höchster Wichtigkeit, dass die Lackierarbeiten am Fahrzeug fachmännisch und gewissenhaft ausgeführt werden, damit die Lackschicht ihre Schutzfunktion erfüllen kann.

    Das Lackieren erfordert viel Fachwissen und Kompetenz sowie das richtige Equipment. Die erforderliche Ausrüstung ist für einen Privatmann nahezu unerschwinglich. Auch die handwerkliche Vorbereitung bei der Neu- oder Umlackierung des Fahrzeugs bergen zahlreiche Stolperfallen. Wird die Arbeit nicht richtig ausgeführt können ungleichmäßige Farbschattierungen auftreten oder der Lack kann abblättern.

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