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Das Bild zeigt einen Mann in Blaumann – Kopf ist nicht sichtbar – der mit einem Handrasenmäher den Rasen mäht.

Was kostet die Gartenpflege für Mieter und Vermieter?

Aktualisiert am

Ein schöner und gepflegter Garten ist eine echte Augenweide, allerdings erfordert er auch einiges an Zuwendung und Arbeit. Wer diese Arbeit an den Profi übergeben möchte, muss mit Kosten von 20 bis 60 Euro pro Stunde rechnen. Lesen Sie weiter, um mehr über Stundenpreise sowie Kosten pro Quadratmeter zu erfahren. Der Ratgeber klärt auch, wann und in welchem Umfang Mieter und Vermieter für die Kosten aufkommen müssen.

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Gartenpflegeaufwand verstehen: Tipps für Mieter und Vermieter zur Kosteneinschätzung

Ein gepflegter Garten ist ein idyllischer Rückzugsort, egal, ob im eigenen Haus oder als kommunaler Garten im Mietobjekt. Ob es um die Kosten für die Gartenpflege pro Stunde, pro qm oder pro Jahr geht, sowohl Mieter als auch Vermieter müssen wissen, wie hoch die finanzielle Belastung sein darf und wer letztendlich für die einzelnen Kosten – etwa Strauchpflege ab 3 Euro – aufkommen muss. Hier erfahren Sie mehr.

In diesem Artikel geht es um:

  1. Gartenpflege: Kosten im Überblick
  2. Die einzelnen Kostenfaktoren der Gartenpflege
  3. Gartenpflege – Kostenverteilung Vermieter und Mieter
  4. Kosten für die Gartenpflege im Jahresverlauf
  5. Garten pflegen lassen – Experten mit MyHammer finden
  6. Häufig gestellte Fragen zur Gartenpflege und den Kosten für Mieter und Vermieter

Gartenpflege: Kosten im Überblick

Die Pflege eines Gartens ist entscheidend für dessen Erscheinungsbild und Gesundheit. Wer sich nicht selbst im Garten zu schaffen machen möchte, kann einen Gärtner oder Garten- und Landschaftsbauer damit beauftragen. Einfache Arbeiten, wie etwa Rasenmähen oder die Entfernung von Laub, werden manchmal auch von Hausmeisterdiensten übernommen.

Die Kosten variieren dabei je nach Service, doch auch Faktoren wie die Größe des Gartens beeinflussen die Preisgestaltung. Im Durchschnitt sollten Eigentümer, die ihre Gartenpflege in professionelle Hände legen, mit jährlichen Kosten zwischen 500 und 5.000 Euro rechnen.

Art der ArbeitKosten
Rasen mähen0,11 - 0,20 €/m²
Unkraut entfernen1,00 - 2,00 €/m²
Hecke schneiden1,00 - 2,00 €/m²
Rasen mulchen0,19 - 0,49 €/m²

Gut zu wissen: Regelmäßige Wartungsverträge helfen, die Gesamtkosten im Überblick zu halten und bieten oft auch Preisvorteile. Sie sind besonders vorteilhaft, wenn kontinuierlich Pflegearbeiten nötig sind. Der MyHammer-Preisradar bietet eine praktische Übersicht der einzelnen Dienstleistungen. Vergleichen Sie hier etwa die Kosten für Rasen mähen mit den Kosten für Baumschnitt und den Kosten für das Heckenschneiden. Sie möchten nur im Winter jemanden engagieren? Kein Problem – wir haben auch die Preise für den Winterdienst!

Gartenpflege: Kosten pro Stunde und pro Quadratmeter

Je nach Art der Arbeiten und individuellen Anforderungen des Gartens wird die Gartenpflege entweder pro Stunde oder nach Quadratmetern abgerechnet.

Insbesondere bei größeren Flächen bietet die Abrechnung pro Quadratmeter einen guten Überblick über die potenziellen Gesamtkosten. Die stundenbasierte Abrechnung ist hingegen flexibel auf einzelne, einmalige Arbeiten zugeschnitten. Übliche Stundensätze für professionelle Gärtner liegen zwischen 20 und 60 Euro, während die Kosten pro Quadratmeter meist zwischen 0,11 und 2,00 Euro liegen. Die folgende Übersicht hilft, die Kosten für verschiedene Gartenarbeiten einzuschätzen und die finanzielle Planung für die regelmäßige Pflege zu erleichtern.

GartenarbeitKosten pro Stunde / pro m²
Rasen mähen20 - 40 € / 0,11 - 0,20 € pro m²
Unkraut entfernen35 - 50 € / 1,00 - 2,00 € pro m²
Hecken schneiden40 - 60 € / 1,00 - 2,00 € pro m²
Baum- und Strauchpflege50 - 70 € / –
Rasen mulchen– / 0,19 - 0,49 € pro m²

Die einzelnen Kostenfaktoren der Gartenpflege

Neben dem Umfang bzw. der Art der Arbeiten und der Größe des Gartens gibt es noch weitere Faktoren, die den Preis für die Gartenpflege beeinflussen. Die wichtigsten Punkte, die Sie zusätzlich bedenken sollten, finden Sie in der folgenden Liste:

  • Art der Pflanzen: Rosen oder exotische Pflanzen erfordern eine spezifischere Pflege als ein einfacher Rasen.

  • Zustand des Gartens: Ein gepflegter Garten benötigt weniger Arbeit als ein vernachlässigter.

  • Jahreszeit: Bestimmte Jahreszeiten, wie das Frühjahr, verlangen für Rückschnitte und Neupflanzungen mehr Aufwand.

  • Spezialaufgaben: Aufgaben wie das Fällen von Bäumen oder die Installation von Bewässerungssystemen sind spezialisierte Arbeiten, die höhere Kosten nach sich ziehen.

  • Zugänglichkeit: Ein schwer zugänglicher Garten, zum Beispiel in Hanglage, erfordert möglicherweise zusätzliche Ausstattung.

MyHammer-Tipp: Um die Gartenpflegekosten zu optimieren, ist eine regelmäßige Pflege sinnvoller als gelegentliche, aufwändige Maßnahmen – egal ob in Eigenregie oder vom Profi. Wenn Sie keinen grünen Daumen haben und es sich einfach machen wollen, finden Sie kompetente und zuverlässige Gärtner mit nur wenigen Klicks auf der MyHammer-Plattform.

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Zusatzkosten in der Gartenpflege: Was kommt oft unerwartet hinzu?

Zusatzkosten bei der Gartenpflege können sich schnell summieren, wenn sie nicht von Anfang an eingeplant sind. In der folgenden Liste haben wir daher einige der häufigsten zusätzlichen Kosten zusammengefasst, die bei der Gartenpflege berücksichtigt werden sollten:

1. Pflanzenschutzmittel und Düngemittel: Manchen Pflanzen erfordern spezielle Pflanzenschutzmitteln oder Dünger. Diese Produkte kosten meist extra.

2. Entsorgung von Gartenabfällen: Extra Gebühren und Kosten fallen für Entsorgen von Grünschnitt ebenso an wie für das Entsorgen von anderen Gartenabfällen. Die Kosten hängen von der Menge und Art der Abfälle ab.

3. Saisonal bedingte Anpflanzungen: Insbesondere nach harten Wintern oder trockenen Sommern kann ein Nachpflanzen saisonaler Sorten notwendig sein.

4. Bewässerungssysteme: Die Installation oder Wartung eines Bewässerungssystems verursacht ebenso Kosten wie anfallende Reparaturen oder Ergänzungen an bestehenden Systemen.

MyHammer-Tipp: Klare Vereinbarungen tragen dazu bei, dass alle Posten von Anfang an berücksichtigt werden, was finanzielle Überraschungen reduziert. Achten Sie daher auf einen detaillierten Vertrag mit dem Gartenpflegedienst.

Gartenpflege – Kostenverteilung Vermieter und Mieter

Wenn es um die Kostenverteilung der Gartenpflege zwischen Vermietern und Mietern geht, stellt sich als erstes gleich die entscheidende Frage: Wie hoch dürfen die Kosten für die Gartenpflege sein? Hier sind rechtliche und marktübliche Grenzen der Kosten von entscheidender Bedeutung.

Hausbesitzer oder Betreiber von Mietobjekten sollten sich bewusst sein, dass gartenbezogene Ausgaben innerhalb eines angemessenen Rahmens liegen müssen. Dieser ist häufig durch regionale Marktverhältnisse und spezifische Vereinbarungen im Mietvertrag oder in der Eigentümergemeinschaft definiert.

Mieter können an den Gartenpflegekosten beteiligt werden, wenn dies im Mietvertrag ausdrücklich vereinbart ist. In der Regel werden diese Kosten als Betriebskosten oder Nebenkosten abgerechnet und orientieren sich an den tatsächlich anfallenden Ausgaben für die Pflege des Gemeinschaftsgartens oder der Außenanlagen.

Typische Beispiele sind Rasenmähen, Hecken schneiden oder Wegepflege. Die Umlage ist jedoch nur bis zu einer angemessenen Höhe zulässig, und Mieter haben das Recht, die Abrechnungen einzusehen. Eigenleistungen, wie das gelegentliche Mähen des Rasens, helfen, die Kosten zu senken, werden aber nur berücksichtigt, wenn dies vorher mit dem Vermieter abgesprochen wurde.

Gut zu wissen: Wenn Kostenbeteiligungen erfolgen, beispielsweise durch Mieter, ist es zwingend notwendig, alle Absprachen vertraglich festzuhalten. Nur so können Missverständnisse vermieden und die Zufriedenheit aller Beteiligten sichergestellt werden.

Gartenpflege durch die Eigentümergemeinschaft: Wie werden die Kosten aufgeteilt?

Für die Aufteilung der Kosten der Gartenpflege in Eigentümergemeinschaften gibt es keine einheitliche Regel, da jede Gemeinschaftsordnung individuelle Bestimmungen enthält. Allerdings gibt es eine gesetzliche Grundlage, nämlich das Wohnungseigentumsgesetz (WEG), das die Rahmenbestimmungen zur Verteilung der Kosten vorsieht.

Typischerweise erfolgt die Aufteilung der Gartenpflegekosten nach Miteigentumsanteilen. Das bedeutet, dass jeder Eigentümer entsprechend seines Anteils an der Gemeinschaft die Kosten trägt. Eine alternative Methode ist die Aufteilung nach Wohnfläche, insbesondere wenn die Gemeinschaft die Gartenflächen gleichmäßig nutzt. In einigen Fällen gibt es auch Vereinbarungen, in denen die Nutzungshäufigkeit berücksichtigt wird. Jene Eigentümer, die den Garten häufiger nutzen, übernehmen eventuell einen größeren Anteil der Kosten.

Achtung: Bei Unklarheiten in der Teilung sollte stets die Gemeinschaftsordnung konsultiert werden. Ein Rechtsbeistand kann helfen, mögliche Unstimmigkeiten innerhalb der Gemeinschaft zu klären.

Kosten für die Gartenpflege im Jahresverlauf

Eine ganzjährige Gartenpflege ist das ganze Jahr über wichtig, selbst in der kalten Jahreszeit, wenn sich die Natur scheinbar im Winterschlaf befindet.

  • Im Frühjahr stehen beispielsweise das Pflanzen neuer Blumen und das Beschneiden von Sträuchern im Vordergrund.
  • Im Sommer haben das Bewässern und das regelmäßige Rasenmähen Priorität.
  • Im Herbst konzentriert sich die Pflege auf das Laubentfernen und die Vorbereitung auf die kalte Jahreszeit.
  • Der Winter ist ideal für Baumschnittarbeiten und Planung.

Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über die Kosten, die für typische Arbeiten in jeder Jahreszeit anfallen:

SaisonAufgaben & Kosten
FrühlingPflanzen, Beschneiden (300 - 500 €)
SommerBewässerung, Mähen (200 - 400 €)
HerbstLaubentfernung, Schutzmaßnahmen (250 - 450 €)
WinterBaumschnitt, Planung (150 - 300 €)

MyHammer-Tipp: Professionelle Planung und strukturierte Pflege über das ganze Jahr helfen dabei, unerwartete Kosten und aufwendige Sanierungen zu vermeiden. Am kostengünstigsten ist es meistens, mit einem Fachbetrieb einen Wartungsvertrag zu vereinbaren.

Garten pflegen lassen – Experten mit MyHammer finden

Sie legen Wert auf einen gut gepflegten Garten, haben aber keine Zeit – oder nicht das nötige Wissen – um die Arbeiten selbst zu übernehmen? Kein Problem! Auf MyHammer finden Sie erfahrene Experten für die Gartenpflege, egal, ob Rasenmähen, Hecken stutzen oder das Anlegen eines gemütlichen Rückzugsorts.

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Häufig gestellte Fragen zur Gartenpflege und den Kosten für Mieter und Vermieter

Können Mieter eine Reduzierung der Nebenkosten verlangen, wenn die Gartenpflege weniger umfangreich ist?

Ja, Mieter haben das Recht, eine angemessene Reduzierung der Nebenkosten zu verlangen, wenn die Gartenpflege weniger umfangreich ist als im Mietvertrag vorgesehen oder tatsächlich erbracht. Hierbei ist es wichtig, die Abrechnung sorgfältig zu prüfen und den Vermieter schriftlich über die Anpassung zu informieren.

Welche DIY-Tipps können mir helfen, die Kosten für meine Gartenpflege zu senken?

Sie können die Kosten für die Gartenpflege senken, indem Sie einige Arbeiten selbst übernehmen, wie Rasenmähen, Unkraut entfernen oder kleine Hecken schneiden. Auch die gezielte Nutzung von Mulch, Kompost und pflegeleichten Pflanzen reduziert den Pflegeaufwand. Achten Sie darauf, nur Aufgaben zu übernehmen, die sicher und mit Ihrem Zeitaufwand vereinbar sind.

Wie können regelmäßige Wartungsverträge helfen, die laufenden Kosten der Gartenpflege zu kontrollieren?

Regelmäßige Wartungsverträge mit professionellen Gärtnern sorgen für planbare Kosten, da häufig feste Preise pro Monat oder Jahr vereinbart werden. Außerdem gewährleisten sie, dass alle Pflegearbeiten regelmäßig und effizient durchgeführt werden, wodurch langfristig teure Reparaturen oder Nacharbeiten vermieden werden.

Gibt es regionale Unterschiede bei den Kosten für die Gartenpflege und wenn ja, warum?

Ja, es gibt regionale Unterschiede. In städtischen Regionen oder Gebieten mit hohem Lohnniveau sind die Kosten meist höher als in ländlichen Regionen. Auch die Verfügbarkeit von Fachkräften, unterschiedliche Boden- und Klimaverhältnisse sowie lokale Marktpreise für Dienstleistungen beeinflussen die Preisgestaltung.