Der nachhaltige Hausumbau wird immer attraktiver: Die KfW stockt ihr Programm zur Förderung energetischer Sanierungen weiter auf.
Ratgeber

Größere Fördertöpfe für Sanierer

Autor:
Redaktion

Neues Jahr, gute Vorsätze, höhere Darlehen: 2016 wird der energetische Hausumbau stärker denn je gefördert.

40 % des deutschen Energieverbrauchs entfallen auf Gebäude – so eine Rechnung der staatlichen Förderbank KfW und des Wirtschafts- und Energieministeriums. Den „Hausverbrauch“ zu senken, betrachtet die Bundesregierung als wichtigen Baustein, um ihre klima- und energiepolitischen Ziele zu erreichen. Grund genug für die staatliche KfW-Bankengruppe, ihr Programm zur Förderung energetischer Sanierungen weiter aufzustocken. Dabei kommen den Bauherren und Sanierern auch die immer noch günstigen Zinskonditionen zugute.

Der Höchstbetrag steigt auf 100.000 Euro

Ob Dach, Dämmwand, Fenster oder Verglasung, ob Heizung oder Lüftung: Wer im neuen Jahr sein Haus oder seine Wohnung energetisch saniert, kann auf noch mehr Unterstützung bauen. So setzt die KfW den Höchstbetrag für ihre Förderkredite im Programm „Energieeffizient Sanieren“ von 75.000 Euro herauf auf 100.000 Euro je Wohneinheit. Gleichzeitig schraubt sie die Tilgungszuschüsse auf bis zu 27,5 % der Anleihe hoch, maximal also 27.500 Euro pro Einheit. Rechnet der Bauherr seine ersparten Heizkosten mit ein, dürften sich die Umbaumaßnahmen in wenigen Jahren rentiert haben.

Fünf Prozent Plus für jede Sanierung nach KfW-Standard

Übrigens richtet sich die Einstufung der Förderhöhe danach, welchen von der Bank definierten Energieeffizienz-Standard das sanierte Gebäude erreicht. Ein Beispiel: Beim Standard „KfWEffizienzhaus- 55“ darf der Energieverbrauch maximal 55 Prozent der gesetzlich zulässigen Höchstwerte erreichen. Diese Regelungen bleiben auch im neuen Jahr bestehen. Was ändert sich? Die KfW öffnet ihr Geldsäckel ab 2016 weiter und legt bei all ihren Standards zusätzliche fünf Prozentpunkte zur bisherigen Förderung drauf.

Geld auch für mehr Neubauten

Das neue Jahr beginnt auch mit einer guten Nachricht für Neubau-Besitzer. Denn die KfW erweitert den Kreis der förderfähigen Gebäude auf jene, deren Bauantrag vor dem 1. Februar 2002 gestellt wurde. Sprich, auf immer jüngere Häuser. Eine weitere Neuerung tritt am 01.04.2016 in Kraft. Und sie ist keineswegs ein Aprilscherz, sondern eine gute Nachricht: Ab diesem Tag können Bauherren für Neubauten statt bisher maximal 50.000 Euro bis zu 100.000 Euro pro Wohneinheit an KfWKrediten aufnehmen. Sie müssen allerdings mindestens den Standard „KfW-Effizienzhaus-55“ erreichen. Doch unterm Strich bleibt, dass es sich im neuen Jahr mehr denn je lohnt, Hand ans Haus anzulegen.

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Gewerke:Maurer und BetonbauerZimmerer

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