Die Dehnungsfugen verschwinden zum Schluss unter Profilleisten
Ratgeber

Paneele anbringen - Tipps und Tricks

Autor:
Redaktion

Paneele lassen sich leicht anbringen, trotzdem ist es ratsam, ein paar Kniffe zu kennen. Besonders Steckdosen und Lampen müssen genau geplant werden.

Einige Tipps zum Anbringen des Unterbaus

Alle Paneele werden an einer Lattung angebracht. Diese Latten müssen senkrecht zum geplanten Fugenverlauf an die Wand gedübelt werden. Wird dicke Wärme- oder Schalldämmung mit verbaut, ist meist eine Konterlattung nötig. Dieser verläuft senkrecht zu den Paneelfugen, die Latten an der Wand also in Richtung der Fugen.

Bei großen Unebenheiten an Wand oder Decke muss man Holzplättchen zwischen Latten und Untergrund anbringen. So ist die Oberfläche später eben. Diese Nivellierung muss sorgfältig erfolgen, da sonst die Paneelbretter nicht in einer Ebene liegen oder sich durchbiegen.

Für abgehängte Decken ist eine Montage über Abstandhalter aus Metall sinnvoll. Diese Methode ist geeigneter als den Abstand über Latten und Konterlatten zu erreichen. Mit diesen Haltern sind auch sehr große Abstände zwischen Paneelen und Wänden oder Decken möglich.

Elektrische Anschlüsse bei Paneelen

Die Montage von elektrischen Anschlüssen erfolgt über Hohlraumdosen. Es ist möglich, aber nicht ratsam, die Dosen später an beliebigen Stellen anzubringen. Es besteht die Gefahr, dass sie bei Belastung aus der Wand gerissen werden. Daher sollte man bei der Montage des Unterbaus je eine Leiste 30 Millimeter über und unter der geplanten Dose anbringen.

Die Montage von Einbaustrahlern erfolgt am Besten während des Verlegens der Paneele. Hier ist in erster Linie auf den Verlauf der Kabel zu achten. Diese dürfen nicht mit den Lampen in Berührung kommen. Die Hitze der Lampen könnte das Kabel beschädigen.

Montage der Paneelbretter

Die Bretter sind in der Regel mit Nut und Feder versehen. Die Feder wird an Brettern, die an einer Wand oder am Boden anschließen, abgeschnitten. Es ist ratsam die Paneele nicht mit der Lattung zu vernageln, sondern mit speziellen Klammern zu befestigen. Deren Befestigung erfolgt durch Nageln. So angebrachte Paneelbretter lassen sich bei Bedarf leicht entfernen. Um die Bretter fest zusammenzufügen, setzt man die Feder auf die Feder des montierten Bretts und klopft das lose Brett an. Über die Nutklammer wird es mit der darunterliegenden Lattung verbunden. Damit die Paneele arbeiten können, müssen nach allen Seiten Dehnungsfugen vorhanden sein. Diese verschwinden zum Schluss hinter Fuß- oder Profilleisten.

Diese Leisten dürfen nur mit einem Bauteil fest verbunden werden, also mit der Wand oder der Decke beziehungsweise mit einer der aneinanderstoßenden Wände. Werden die Leisten mit beiden Bauteilen verbunden, kommt es später zu Verwerfungen der Paneele.

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Tags: WandgestaltungWohnideen
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