Der Raumausstatter kümmert sich um Inneneinrichtung und Dekoration der Räume
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Vom Raumausstatter zum Innenarchitekt - Unterschiede erklärt

Autor:
Redaktion

Obwohl der Raumausstatter und der Innenarchitekt eine klar getrennte Berufsgruppe sind, ist oftmals nicht klar, wo genau der Unterschied liegt.

Kurz beschrieben, ist der Innenarchitekt für die Konzeption einer gesamten Raumgestaltung bis zum Umbau zuständig, der Raumausstatter für die Feinheiten und die Deko. Raumausstatter und Innenarchitekt durchlaufen verschiedene Ausbildungen und haben nicht die selben Aufgaben.

Die Aufgabenfelder eines Innenarchitekts

Der Innenarchitekt als Berufsfeld erfordert das Studium der Architektur mit späterer Schwerpunktsetzung auf die Innenarchitektur.

Einen Innenarchitekt benötigt der Bauherr immer dann, wenn es um komplette Inneneinrichtungskonzepte geht. Der Architekt plant die gesamte Aufteilung der Räume bis zur Einrichtung. Dabei koordiniert er auch die benötigten Handwerker und prüft die Kosten Er begleitet die gesamte Umsetzung bis zur Fertigstellung.

Im Gegensatz zum Raumausstatter, hat der Innenarchitekt in erster Linie eine beratende Funktion in welcher er komplette Einrichtungskonzepte entwirft und von Handwerkern umsetzen lässt.

Soll ein Raum oder ein Grundriss umgebaut und umgestaltet werden, ist das die Aufgabe eines Innenarchitekten. Er berät zur Durchführbarkeit von baulichen Veränderungen und zu Gestaltungskonzepten für den neuen Raum. Vom Farbkonzept bis zur Energieeffizienz berät der Innenarchitekt zu den Möglichkeiten, die individuell auf den Raum oder das Haus zugeschnitten sind.

Das macht ein Raumausstatter

Anders als beim Innenarchitekten, handelt es sich beim Berufsbild Raumausstatter um einen Lehrberuf, dem eine dreijährige Ausbildungszeit vorangeht. Der Raumausstatter ist für die Feinheiten zuständig. Er stattet vorhandene Räume mit Gardinen, Jalousien, Möbeln, Farben und Stoffen aus – ganz auf die Wünsche und Wohnbedürfnisse seines Kunden zugeschnitten.

Dabei legt er, im Gegensatz zum Innenarchitekten, selbst Hand an. In der Ausbildung lernt er, wie man Vorhänge nach Maß anfertigt, Böden und Fliesen verlegt oder abgesessene Sofas und Sessel aufpolstert.

Der Raumausstatter hat einen Blick für Dekoration und Einrichtung und wählt aus der Designvielfalt den passenden Stil für seinen Kunden aus, er verändert aber nicht den Grundriss eines Raumes.

Hand in Hand entsteht ein schönes Raumkonzept

Der Kunde profitiert davon, wenn Innenarchitekten und Raumausstatter zusammenarbeiten und ihre Konzepte miteinander abstimmen und gemeinsam umsetzen. Geht es aber um reine Einrichtungsmaßnahmen oder Dekoration eines Raumes, wird nur der Raumausstatter benötigt. Der Innenarchitekt erarbeitet ganzheitliche Konzepte für Wohnungen oder Häuser.

Tags:
Gewerke:Raumausstatter

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