Mit einem kleinen Trick gelingen Innenecken ohne Probleme
Schritt für Schritt

Innenecke tapezieren - in 5 Schritten

Autor:
Redaktion

Das Tapezieren von Innenecken bereitet vielen Heimwerkern Probleme. Mit dem nötigen Wissen ist diese Hürde schnell gemeistert.

1. Die erste Bahn kleben

Damit es an den Ecken keine Probleme gibt, ist es wichtig, die erste Bahn an die richtige Stelle zu kleben. Da Tapetenbahnen in der Regel eine Breite von 53 Zentimetern haben, ist es sinnvoll im Abstand von 55 Zentimetern zu einer Innenecke ein Lot zu fällen. An diesem beginnt die erste Bahn. Da moderne Tapeten auf Stoß geklebt werden, ist es unerheblich, an welcher Ecke der Tapezierer startet. Schatten durch überlappende Kanten entstehen nicht. Bei Vliestapete kommt der Kleister an die Wand bei anderen Materialien auf die Rückseite der Tapete. Diese muss je nach den Vorschriften des Herstellers einige Zeit einweichen.

2. Die letzte Bahn vor der Ecke tapezieren

Nun wird eine Bahn neben die andere geklebt, bis eine Bahn um die nächste Ecke reicht. Sie ist also breiter als der Rest der Wand, die noch zu tapezieren ist. Sollte die Bahn weniger als fünf Zentimeter breiter sein, wird Sie einfach um die Ecke geklebt. Achtung: Keine hohle Ecke bilden. Die Tapete muss genau in der Ecke den Bruch aufweisen.

Ist das verbliebene Wandstück breiter als fünf Zentimeter aber schmäler als 48 Zentimeter, ist ein Zuschnitt der Bahn erforderlich. Es wird eine Bahn benötigt, die etwa zwei Zentimeter um die Ecke reicht. Die Bahn muss das Maß Breite der verbliebenen Wand plus zwei Zentimeter haben. Diese reicht nun wie im ersten Fall bequem um die Ecke.

Ist das Wandstück schmäler als fünf Zentimeter, wird eine Linie im Abstand von 53 Zentimetern minus der Breite des Wandstücks gezogen. Die muss sich auf der angrenzenden Wand befinden und parallel zur Innenecke verlaufen. Die Tapete wird an dieser Line angelegt und um die Ecke geklebt. In diesem Fall ist es also nötig, die Arbeitsrichtung für eine Bahn zu ändern.

3. Nach der Innenecke weiterarbeiten

Im ersten und im dritten Fall ist es möglich, einfach weiter auf Stoß zu tapezieren. Durch die Ecke ist keine ungewöhnliche Situation eingetreten. Musste die Bahn zugeschnitten werden, sieht es anders aus. Die Schnittlinie ist nie so exakt, dass die nächste Tapetenbahn auf Stoß geklebt zu keinem sichtbaren Ansatz führt.

Daher ist es üblich, diese Bahn exakt einen Zentimeter neben der Innenecke anzusetzen. Sie klebt also zum Teil auf der vorherigen Bahn. Bei Vliestapete ist daher etwas Kleister auf den Teil der Bahn zu streichen, der um die Innenecke reicht.

4. Einen Doppelnahtschnitt setzen

Der Bereich, in dem die beiden Tapeten übereinanderliegen, ist sehr dick und fällt auf. Aus diesem Grund muss nun ein Schnitt durch beide Bahnen erfolgen. Zu diesem Zweck wird ein Stahllineal in der Mitte des überlappenden Bereichs angesetzt und mit einem Cutter senkrecht von oben nach unten geschnitten.

Nachdem die beiden schmalen angeschnittenen Streifen entfernt sind, lassen sich die beiden Tapeten ausgezeichnet auf Stoß kleben. In der Regel ist eine extra Portion Kleister nötig, damit die Naht gut klebt. Mit einem speziellen Nahtroller lassen sich die beiden Bahnen fest und sicher anpressen.

5. Die beiden letzten Bahnen

Die vorletzte Bahn endet bei der ersten Innenecke. Es sind zwei Fälle möglich: Das verbleibende Wandstück ist breiter als 48 Zentimeter. Die Tapete reicht also zwischen zwei und fünf Zentimeter um die Ecke. Die letzte Bahn wird auf Stoß an die allererste Bahn gesetzt und überlappt die vorletzte Bahn. Dort ist ein Doppelnahtschnitt nötig.

Ist das Stück schmäler als 48 Zentimeter, ist ein Zuschnitt erforderlich, damit die Bahn nicht weiter als fünf Zentimeter um die Ecke reicht. Die letzte Bahn wird wie beschrieben geklebt und geschnitten.

Tags: Tapezieren
Gewerke:Raumausstatter

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