Vorsicht, die meisten Böden sind überdüngt. Ein bedarfgerechtes Düngen ist erforderlich
Checkliste

Düngen im Frühjahr - Checkliste

Autor:
Redaktion

Im Frühjahr erwacht die Natur zu neuem Leben. Nun brauchen die Pflanzen Nahrung. Das richtige Düngen ist zu dieser Jahreszeit wichtig.

Zum richtigen Zeitpunkt düngen

Pflanzen können nur während der Wachstumsphasen Dünger aufnehmen. Diese ist bei den meisten Pflanzen im Frühjahr und im Sommer. Im Herbst macht Düngen nur Sinn, um vor dem Winter die Zellwände zu stärken. Im Winter stellen alle Produkte nur eine unnötige Belastung der Böden und des Grundwassers dar. Diese Regeln über den richtigen Zeitpunkt sollte jeder Hobbygärtner kennen:

  • Beim Einpflanzen oder Umtopfen ist ein Stickstoffdünger sinnvoll.
  • Eine Kompostgabe direkt beim Pflanzen ist Start- und Landzeitdünger.
  • Im zeitigen Frühjahr kann eine Startdüngung mit Stickstoffdünger wichtig sein.
  • Blühpflanzen brauchen im Frühjahr und im Sommer Phosphatdünger, um die Knospenbildung anzuregen.
  • Im frühen Herbst ist eine Düngung mit Kalium wichtig, um die Zellwände zu stärken.

Den passenden  Dünger auswählen

Obwohl die Nährstoffversorgung für Pflanze wichtig ist, sollte nicht von Frühjahr bis Herbst ständig gedüngt werden. Die meisten Gärten sind überdüngt. Schlecht wachsende Pflanzen sind kein Hinweis auf Nährstoffmangel. Ein Überangebot an Nährstoffen führt ebenfalls zu einem schlechten Wachstum. Es kann außerdem an einem, für die Pflanzen ungünstigen, pH-Wert liegen. Besonders bei der Rasenpflege schießen die meisten Gärtner weit über das Ziel hinaus. Außerdem weiß kaum ein Gartenbesitzer, dass Lehmböden nur wenig bis keinen Dünger benötigen. So findet jeder den richtigen Dünger:

  • Im Garten ist naturnahes Düngen sinnvoll, das heißt Rasenschnitt und Laub an Ort und Stelle verrotten lassen.
  • Bei den meisten Böden reicht es, im Frühjahr reifen Kompost unterzugraben. 
  • Etwa vier Wochen nach dem Ausbringen des Komposts eine Bodenanalyse durchführen.
  • Spezielle Düngemittel verwenden, die dem Boden die Nährstoffe zufügen die fehlen, statt Volldünger einzusetzen.
  • Im Garten organische mineralische Dünger, die auf die Pflanzenart abgestimmt sind, einsetzen.
  • Für Kübel, Töpfe und Blumenkästen flüssigen Dünger verwenden.
  • Langzeitdünger sind problematisch, da sie den wechselnden Nährstoffbedarf nicht berücksichtigen.

Gartenarbeiten im Frühjahr

Frühling ist die Zeit, in der einiges an Arbeit ansteht. Es macht keinen Sinn, Dünger auf gefrorene oder trockene Böden aufzubringen. Das Düngen sollte im Rahmen der notwendigen Pflegemaßnahmen erfolgen. Für diese Arbeiten sind die ersten frostfreien Tage ideal.

  • Auf dem Boden liegendes Laub zusammen mit etwas Kompost in die Beete graben.
  • Mit einem Rechen durch den Rasen fahren.
  • Diesen vertikutieren, wenn Moos oder Rasenschnitt vom Vorjahr am Rechen hängen bleibt.
  • Bodenanalysen durchführen, da besonders Rasenflächen überdüngt sind.
  • Empfehlungen über eine notwendige Düngung genau durchlesen
  • Falls Düngen nötig ist, Böden gründlich wässern oder einen kräftigen Regen abwarten.
  • Dünger gemäß Empfehlung aufbringen.
  • In Beeten den Dünger mit einem Rechen einarbeiten.

Weniger ist mehr 

Der unbesorgte Umgang mit preisgünstigem Kunstdünger kann zu einer Überdüngung führen. Daher ist Düngen nur nach einer Bodenanalyse sinnvoll.

Tags: DüngerGartenpflege
Gewerke:Garten- und Landschaftsbauer

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